



Die NaturFoto Lesergalerie
Zeig uns deine schönsten Naturaufnahmen! Jeden Monat stellen wir eine neue Foto-Challenge zu einem spannenden Thema. Die besten Einsendungen präsentieren wir in unserer Galerie – und die Sieger schaffen es in die nächste Printausgabe von NaturFoto.
Kleine, dauerhaft Wasser führende Fließgewässer – so werden Bäche definiert. Es gibt sie im Flachland, wo sie sich durch Wiesen mäandrieren und in Gebirgen, wo sie …
Zwar sorgen in letzter Zeit immer wieder lange Phasen der Trockenheit dafür, dass Pilze – zumindest ihre oberirdischen Teile – seltener zu sehen sind, aber kaum …
Meist lange Beine und ein oft langer, kräftiger Schnabel kennzeichnen viele Reiher. Weltweit gibt es rund 70 unterschiedliche Arten dieser Vögel. Neun davon kommen …
Laufende Wettbewerbe
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Januar
Bäche
Kleine, dauerhaft Wasser führende Fließgewässer – so werden Bäche definiert. Es gibt sie im Flachland, wo sie sich durch Wiesen mäandrieren und in Gebirgen, wo sie sprudelnd über Felsen plätschern. Sie sind mal mehr, mal weniger reißend und ändern, je nach Niederschlagsmenge, mitunter in kurzer Zeit dramatisch ihr Gesicht. Man kann sie mit langen Belichtungszeiten »fließen« lassen oder die explosive Dynamik mit kurzen Zeiten »einfrieren«. Fotografische Möglichkeiten, Bäche darzustellen, gibt es unendlich viele.
Einsendeschluss: 15. November
zur Teilnahme -

Februar
Pilze
Zwar sorgen in letzter Zeit immer wieder lange Phasen der Trockenheit dafür, dass Pilze – zumindest ihre oberirdischen Teile – seltener zu sehen sind, aber kaum fällt Regen, sprießen sie wieder. Bunt und vielgestaltig, sind sie äußerst beliebte und attraktive Motive für die Makrofotografie. Wir freuen uns auf Ihre Fotos dieser faszinierenden Gewächse!
Einsendeschluss: 15. Dezember
zur Teilnahme -

März
Reiher
Meist lange Beine und ein oft langer, kräftiger Schnabel kennzeichnen viele Reiher. Weltweit gibt es rund 70 unterschiedliche Arten dieser Vögel. Neun davon kommen auch in Mitteleuropa vor und hierzulande brüten immerhin vier Arten. Insbesondere Grau- und Silberreiher sind bei uns häufig anzutreffen. Die grazilen Vögel lassen sich vielerorts gut beobachten und mit etwas Geduld auch fotografieren. Wir sind gespannt auf Ihre Fotos von Reihern – egal ob aus heimischen oder exotischen Gefilden.
Einsendeschluss: 15. Januar
zur Teilnahme

Bilder der laufenden Wettbewerbe
Reiher
Graureiher am Grübeln
Dieser Graureiher (auch als Fischreiher bekannt) besucht öfter den Teich des Dortmunder Hauptfriedhof´s. Auf diesem Foto steht er auf der Plattform und es sieht so aus, als wenn er überlegt, ob er jetzt „zuschnappen“ soll oder nicht. Das golgig farbene Wasser entstand durch die Spiegelung des angrenzenden Gebäudes, welches durch die Morgensonne angeleuchtet wurde.
Pilze
Der kleine Waldbewohner
Wie ein kleiner Farbtupfer leuchtet der Fliegenpilz auf dem Waldboden. Umgeben von sanftem Licht und in weiche Farben getaucht, entfaltet er seine stille, märchenhafte Wirkung.
Rehbrauner Dachpilz
Diesen Rehbraunen Dachpilz fand ich beim morgentlichen Spaziergang am Wegesrand an einem mit Moos besetzten Baumstumpf. Die Sonne schien gerade durch die Baumwipfel und tauchte das Motiv in eine Licht und Schatten Szene.
diamond mushroom
An einem kalten Januarmorgen entdeckte ich dieses filigrane Kunstwerk, das von der niedrigstehenden Sonne zum Leuchten gebracht wurde. Sony ILCE 6700, Sigma 105 mm Makro, Blende 2,8, 1/80 sec.
Glutwellen
Pilzlamellen, welche leuchten
Minipilz im Morgentau
Am frühen Morgen entdeckte ich diesen Minipilz im Morgentau auf dem Rasen in meinem Garten.
Guttationstropfen
Am Buchenschleimrübling bilden sich Guttationstropfen. Damit geben die Pilze überschüssiges Wasser und gelöste Stoffe ab. Damit gleicht der Pilz bei bestimmten klimatischen Bedingungen seinen Wasserhaushalt aus. Da die Aufnahme mit einem MFT-Makro 90mm und einem 1,4 Konverter aufgenommen wurde, entstand dies Foto aus 14 Einzelaufnahmen. Verrechnet in Helicon Fokus Pro.
Buchenschleimrüblinge
Einer Gruppe von Beringten Buchenschleimrüblingen unter die Hüte geschaut
Riesen-Krempentrichterling
Der Riesen-Krempentrichterling gehört zu den größten Hutpilzen Europas. Seine imposante Erscheinung hat mich dazu inspiriert, die Szene mit dem Weitwinkel aufzunehmen. Das herbstliche Umfeld, sowie die Lichtstimmung konnte ich auf diese Weise gut einfangen.
eingebettet
Diesen Pilz im Moos entdeckete ich in einem Wald als im Naturpark Obere Donau unterwegs war. Es galt aber den Hintergrund ruhig zu halten, d.h. nicht abzublenden. Ich entschied mit daher für ein Focusstacking. Wahrscheinlich handelt es sich um einen Orangefarbige Gebirgskoralle.
Bäche
Im Fluss der Farben
Mitten im herbstlichen Farbenmeer des Bayerischen Waldes bahnt sich das Wasser seinen Weg über moosbewachsene Felsen. Während der Bach über die Steine tanzt, entstehen im dunklen Wasser geheimnisvolle Strudel, in denen sich die Farben des Herbstes spiegeln. Ein stiller Moment voller Bewegung.
Fließen
Bäche reagieren mit ihrer Fließgeschwindigkeit auf die Landschaft, die sie durchqueren. Mein Foto zeigt die Nieme, die durch ein nach ihr benanntes Tal fließt. Mal bilden sich stille, angestaute „Seen“, mal schießt sie über das meist steinige Bachbett voran. Solch einen Bereich habe ich abgebildet, das Laub der Bäume wirkt gespiegelt gelblich, entfremdet die Ansicht als Bachdetail ein wenig, aber das , was einen Bach ausmacht, das eilige Fießen kommt hier gut zum Ausdruck:
Weissenbach
Zwei Welten, getrennt durch eine glasklare Linie: Während sich über Wasser das erste bunte Herbstlaub spiegelt, offenbart der Blick unter die Oberfläche die faszinierende Ruhe des Weissenbachs. Wo im Frühjahr noch eine trübe, reißende Flut herrschte, zeigt sich der Gebirgsbach am Attersee im frühen Herbst von seiner klarsten Seite. Diese spektakuläre Halb-und-Halb-Aufnahme fängt den magischen Moment ein, in dem das Gewässer hörbar zur Ruhe kommt.
Gurgelnder Bach
Das Wasser eines kleinen Bachs rauscht gurgelnd durch sein moosüberwuchertes Bachbett im Bayerischen Wald. Durch eine lange Verschlusszeit sieht das Wasser ganz weich und samtig aus.
Eiswasser-Wassereis
Der kleine „Hornbach“ gefriert sehr häufig zu, weil er ganz im Schatten fliesst. Die Strukturen im Eis und das ungefrorene Wasser bilden tolle abstrakte Bilder. Am besten sichtbar in schwarz-weiss.
Cromwell’s Bridge
Unter der alten Cromwell’s Brücke fliesst ruhig ein Bach.
Wildes Wasser
Entstanden ist das Bild bei einen Tagesausflug im Frühjahr nach Hinterriß. Es handelt sich um einen der wenigen zugänglichen Bereiche wo der Rißbach Stromschnellen mit sichtbaren Felsenkatarakten bildet.
Abwärts ins Tal
Über eine lange Strecke ruhig fließend stürzt sich das Wasser nun über eine kleine Stufe in die Tiefe.
Springende Wasser
Wie Funken springen hier die Wassertropfen hoch. Durch die Länge der Belichtung entstand dieser Effekt. Aufgenommen an der herbstlichen Ils im Harz.
Abgelaufene Wettbewerbe

Bilder der Gewinner
Ausgabe: 7/2026 – Spinnen
Die aktuelle Ausgabe von NaturFoto präsentiert die besten Bilder der Finalisten und Gewinner unseres aktuellen Wettbewerbs. Sichere dir jetzt die neueste Ausgabe und genieße Naturfotografie in ihrer ganzen Pracht!
Gräser
Japanisches Blutgras
Das Japanische Blutgras hat eine wunderschöne Laubfarbe. Während der untere Bereich grün gefärbt ist, leuchten die Blattspitzen im Sommer in einem intensiven rot und bilden so einen harmonischen komplementären Farbkontrast. Um die Formen, Strukturen und Farben zu verstärken, habe ich eine kamerainterne Doppelbelichtung gefertigt.
Tautropfen Bewegungsspiel
Eigentlich bin ich an diesem kühlen Aprilmorgen extra früh aufgestanden, um Rehe in den Feldern oberhalb von Remagen zu fotografieren. Durch die kühle Luft waren die Gräser in den Feldern noch mit Tau bedeckt. Mit den ersten Sonnenstrahlen begann die ganze Wiese zu glitzern. Kurzerhand habe ich mich dazu entschlossen, fotografisch mit den Tautropfen zu experimentieren. Abgesehen von den typischen Bokehkreisen kam mir die Idee, die funkelnden Tautropfen mittels ICM und längerer Belichtungszeit von 1/8 Sekunden zu verwischen und als Leuchtspuren festzuhalten. Aufgenommen wurde das Bild mit einer Nikon Z8 und einem Nikkor 400mm f/4,5 S Objektiv bei Blende f/14, 1/8 sek Belichtungszeit, ISO 100 & +1/3 EV.
Natürlicher Barcode
Das Bild entstand in einem Berliner Park, der sich durch einige künstliche Seen auszeichnet. An jenem Aprilabend fiel mir das schilfbestandene Ufer eines dieser Seen und die nahezu spiegelglatte Wasseroberfläche auf. Die Abendsonne erhellte das Schilf und verstärkte die Spiegelung des Schilfs im Wasser. Keine Wasservögel störten das Bild. Mit dem Telezoomobjektiv wählte ich einen engen Bildausschnitt. Während der Rohdatenentwicklung kam mir die Idee zu einem quadratischen Schnitt und einer Schwarzweiß-Konvertierung, die den Spiegelungseffekt noch unterstrich. Erst bei der Einreichung zum Wettbewerb entdeckte ich den vermeintlichen „Barcode“ in der Spiegelung, was zum Bildtitel „natürlicher Barcode“ führte.
Im Abendlicht
Im letzten warmen Abendlicht leuchteten die Gräser im Gegenlicht wie kleine Laternen. Ein Zauber, der nur wenige Minuten sichtbar ist und nur für diejenigen erkennbar, die genau hinschauen.
Federzeichnung
Bei einem Besuch meiner Tochter in Oslo wanderten wir um einen See. Es hatte etwas geschneit, so dass die Gräser rundherum nur zum Teil bedeckt waren. Was oben herausschaute, sah aus wie feinste Tuschezeichnungen. Dieses Foto erzählt für mich zusätzlich die Geschichte von einer Gruppe, die sich vor jedandem verbeugt, ihr oder ihm Ehre erweist.
Wollgraswald
Wollgras findet man an vielen Orten in Norwegen. Es signalisiert auf Wanderungen frühzeitig, wo Sümpfe oder Moore sind, um diese dann weitläufig umgehen zu können. Mich reizte es, dieses Wollgras einmal aus einer anderen Perspektive aufzunehmen, sodass es riesig, wie ein Wollgraswald, erscheint – die nasse Kleidung danach war es mir wert…
Nicht unterkriegen lassen
Es hatte geschneit, doch einige Gräser haben sich davon nicht beeindrucken lassen und trotzen dem Schnee.
Grashalm
durch die Reduzierung auf einen einzelnen Grashalm mit dem Wassertropfen gibt es keine störende Elemente und somit konnte dem Bild eine ruhige Komponente verliehen werden
Zittergras-Segge
Die Zittergras-Segge wächst im Wald, umgangssprachlich wird sie ‚Seegras‘ genannt, weil es an einen wogenden See erinnert, wenn sich die Halme im Wind bewegen.
Nebel
Mystischer Wald
Ich wohne direkt am Nationalpark Bayerischer Wald und bin daher sehr oft mit meiner Kamera in dieser „natürlichen Wildnis“ unterwegs. Der Nebel wirkte an diesem Morgen auf mich, als würde ich den Wald durch einen natürlichen Weichzeichner betrachten, und ich hatte das Gefühl, mich in einer mystischen Landschaft zu befinden.
Herbstlicher Frühnebel
Im Herbst lohnt es sich bei Nebel frühmorgens auf einen der zahlreichen Aussichtspunkte im Pfälzerwald zu wandern. Der Rundblick ist meistens großartig, der Nebel verdeckt oft Teile der Zivilisation, was das Gefühl, von Natur umgeben zu sein noch verstärkt. Wegen der starken Kontraste nach Sonnenaufgang habe ich ein HDR aus drei unterschiedlichen Belichtungen angefertigt
Nebel über dem Traunsee
Wie mit einem Lineal gezogen liegt dichter Nebel über dem Traunsee. Nur der Traunstein zeigt sich mit seinem Gipfel in der Sonne.
Nebel im Oberen Donautal
An einem Novembermorgen des Jahres 2020 lag Nebel im Oberen Donautal. Ich packte sofort meine Fotoausrüstung mitsamt Stativ und machte mich auf den Weg nach Beuron. Dort ist eine Wiese von der man das Donautal mitsamt Schloss Werenwag sehr gut sehen kann. Der Nebel an diesem Morgen war perfekt, er nahm die gesamte Talsohle ein, darüber jedoch fast nebelfrei mit ein paar Nebelschwaden, die eine mystische Stimmung im Oberen Donautal erzeugten.
Im Nebel
Ein nebeliger Morgen mit dem Kanadareiher
Eine Kormorankolonie im Morgennebel
Eine Kormorankolonie im Morgennebel auf einer kleinen Insel im Damhus-See, Dänemark. Die Kormorane sind früh unterwegs, um Fische zu fangen, doch an diesem Morgen mussten sie lange warten, bis sie ihre Beute unter Wasser ausmachen konnten. Normalerweise zeichnen sich Kormorane als scharfe Silhouetten ab, doch der Nebel verleiht den Vögeln und der Insel eine sanfte, traumartige Anmutung.
Morgennebel im Voralpenland
Morgennebel im Landkreis Weilheim-Schongau mit Voralpenblick auf die Benediktenwand bei Sonnenaufgang
Reh im nebel
Morgens fruh ein dichte nebel und sonne. Diese Reh lauft so im bild. Es ist ein apocalyptisch bild
Morgens am See
Leichter Bodennebel bedeckte die Landschaft, Wasservögel sammelten sich am Ende des Sees. Wir waren völlig fasziniert von dieser wundervollen Szene, die sich vor uns abspielte während wir bei -3° froh über unsere Handschuhe waren.
Bären
Braunbär nach Lachsgenuss
Alaska ist Bärenland. Etwa 30000 bis 40000 Braunbären durchstreifen die unterschiedlichsten Lebensräume. Sie sind Allesfresser. Tundragrizzlies leben überwiegend vegetarisch. Beeren, Wurzeln, Gräser etc. stehen auf ihrem Speiseplan. Wenn die Lachse in riesigen Schwärmen an der Küste Katmais auftauchen, gibt es für die dort lebenden Braunbären Proteine in Hülle und Fülle. Nach ausgiebiger Lachsbeute plantscht unser Katmaibär völlig entspannt im eiskalten Wasser, unterhalb eines Wasserfalls, wo sich die Lachse stauen.
Eisbärfamilie
Fast über 2 Stunden durften wir die Eisbärin mit ihren Jungen vom Zodiac aus beobachten auf ihrer Wanderung durch tiefen Schnee und über Felsen entlang der Küste. Nach einer ausgiebigen Milchmalzeit balgten sich die Kleinen mit noch Milch-verschmierten Gesichtern unter Mamas Bauch bis alle drei sich zum Schlafen aneinander kuschelten. Ein wundervoller, intimer Moment im Leben der kleinen Eisbärfamilie.
Lippenbärin mit 2 Jungtieren
Während einer Fototour durch den Bandhavgarh N.P. in Indien beobachtete das Liebesspiel zweier Tiger. Ich war auf die Tiger konzentriert als sich ein dunkler Klumpen aus dem Unterholz schälte und sich als Lippenbärin mit 2 Jungtieren entpuppt. Als die Bärin die Tiger entdeckte attakierte sie das Liebespaar und vertrieb die Beiden.
Geisterbär
Wir waren im Westen Kanadas, im Bereich der Inside Passage, auf Bärenansitz. Indigene Führer brachten uns zu einem reißenden Bach im dichten Regenwald, an dem Bären auf Lachsfang gehen. Nach etwa einer Stunde des Wartens und der Beobachtung von etwa zehn Schwarzbären kam er plötzlich wie ein Geist aus dem Wald – ein Geisterbär. Er war überhaupt nicht scheu und wir konnten ihn etwa eine Stunde lang, zum Teil aus nächster Nähe, beim Lachsfischen fotografieren. Dabei entstanden viele „Once-in-a-lifetime“-Fotos.
Eisbär bei Sonnenaufgang
Wir hatten die Eisbärin zu Sonnenaufgang auf einer Eisscholle entdeckt. Mit dem Zodiac konnten wir uns etwas annähern, was es uns ermöglichte den pastellfarbenen Himmel als Hintergrund zu nutzen. Eine atemberaubende Begegnung mit einer sehr entspannten Bärin, die uns auch ihren Jagderfolg des Morgens (eine Ringelrobbe) präsentierte.
Spiel im ewigen Eis
Dieses Foto entstand in einer Bucht Spitzbergens vom Segelschiff Noorderlicht aus. Der Polarbär rutscht spielerisch einen Schneehang hinab – ein Verhalten, das die Tiere auch nutzen, um ihr Fell zu reinigen. Die Aufnahme zeigt eine seltene und zugleich faszinierende Seite des größten Landraubtiers der Erde in seinem natürlichen Lebensraum.
Eisbär in Bewegung
Die Begegnung war unverhofft. Plötzlich tauchte der Eisbär nahe beim Schiff auf und strebte scheinbar einem Ziel entgegen, mal auf Eisschollen laufend, mal durchs Wasser schwimmend. Im Gegenlicht zeichnete er sich schön gegen den Hintergrund ab. Die aus dem Fell fallenden Wassertropfen zeigen, dass er kurz davor aus dem Wasser gestiegen war.
Familenzeit
Einige Wochen lang durfte ich eine kleine Waschbärenfamilie bei uns im Wald begleiten. Abends war meistens Kuschelzeit bei den niedlichen, aber doch sehr unbeliebten Waschbären.
Spielerischer Kampf
Lake Clark Nationalpark in Alaska ist nur mit Kleinflugzeugen ab Anchorage erreichbar. Wir haben dort einige Tage in einer Lodge verbracht und konnten täglich Bären beobachten. Diese kamen vom Hinterland an die Küste um Lachs zu fangen. Die Halbwüchsigen beschäftigten sich stundenlang mit Spiel und Kampf um sich für das zukünftige Leben als erwachsene Bären zu ertüchtigen. Wir konnten uns sehr nahe bei den Bären aufhalten, da diese doch schon etwas an Menschen gewöhnt waren. Ganz speziell war auch, dass die Bären auf ihrem Weg zur Küste oft direkt durch die Lodge wanderten. Man musste also schon etwas aufpassen. Es waren eindrückliche Tage.
Jetzt mitmachen
Hast du ein besonderes Auge für Naturfotografie? Teile deine besten Schnappschüsse und werde Teil unseres Wettbewerbs! Mit etwas Glück erscheinen deine Bilder in der nächsten Printausgabe von NaturFoto – jetzt mitmachen!


Bilder der Finalisten

Impressionen vergangener Wettbewerbe
Welspaarung
Im Frühjahr hatte ich das Glück, Welse bei der Paarung zu beobacheten. Die Tiere schwammen umeinander und hielten dabei ständig Körperkontakt, sie haben sich regelrecht umschlungen.
Novemberlicht
Bei tiefstehender Sonne und etwas Nebel kann man, wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, auch im sonst so aufgeräumten Wirtschaftswald Motive finden.
Kleiner Schattenfalter
An einen Augustabend habe ich auf einer schönen Blumenwiese im Naturpark Zittauer Gebirge verschiedene Insekten fotografiert. Ich hatte eigentlich schon zusammengepackt und wollte gehen, da entdeckte ich am Wiesenrand einen Bläuling. Dieser hat sich für die Nacht bereits einen schönen Grashalm ausgesucht. Vorsichtig näherte ich mich den kleinen Schmetterling. Nach einigen probieren, konnte ich den Schmetterling als Silhoutte im orangen Sonnenkreis ablichten. Das Abendlicht war für eine kurze Zeit sehr schön, sodass sich eine perfekte Ausgewogenheit zwischen Schatten und Licht ergab.
Angelandet
Das Foto entstand in Strandnähe im Süden von Kreta neben einem kleinen Bach, der ins Meer floss. Eine Frühe Heidelibelle“ landete auf einem Binsenhalm. Es gelang mir, sie symmetrisch am Halm abzulichten (Schärfepunkt Flügel). Den abgebrochenen Binsenhalm links unten, habe ich als kleinen „Symmetriebrecher“ absichtlich im Bild belassen.“
I am feeling blue
Eines der meistfotografierten Motive, der Wanaka Tree. Aber immer ein tolles Motiv. Jedesmal ist die Stimmung anders. Die Herausforderung besteht darin, andere Fotografen, Instagrammer, sowie Touristen aus dem Bildaufbau auszublenden. Gar nicht leicht, da alle immer bis an den Rand des Sees vorrücken… Manchmal auf näher…
Weiß gegen braun.Kämpfende Rehböcke
Der braune und der weiße Bock beobachteten sich meherer Tage, wobei der Braune immer in der Nähe der weibl. Tiere stand. Kurz vor dem Kampf hat aber immer einer abgedreht. An diesem Tag wollten es wohl beide wissen.
Ameisenopfer
Ich bin seit ein paar Jahren im Frühjahr immer auf der Suche nach schlüpfenden Libellen, und meist kann ich dann den Schlupf bis hin zum Abflug verfolgen. Aber manchmal klappt es dann doch nicht, aus verschiedenen Gründen. In diesem Fall waren es 2 Ameisen, die zuschlugen (bzw. zubissen). Irgendwann konnte die Libelle die beiden Ameisen zwar abschütteln, aber da war es schon zu spät. Durch die zugefügten Wunden hatte sie zu viel Flüssigkeit verloren, und mangels Druckaufbau kam die Entwicklung zum Erliegen. Sie rutschte aus der Hülle und die am Boden wartenden zahlreichen Ameisen erledigten den Rest.
Glänzende Binsenjungfer beim Versteckspiel
Binsenjungfern verstecken“ sich gern hinter Halmen (und bewegen sich dabei sogar um den Halm herum, sobald der Beobachter bzw. der Fotograf sich bewegt), etwas das ich schon häufiger beobachtet habe aber schön länger als abstrakte Makroaufnahme festhalten wollte. Bei dieser Glänzenden Binsenjungfer (Lestes dryas) hat schließlich alles gepasst: ich hatte mein Makro dabei, der Hintergrund war schlicht und das Tier hat mich geduldig fotografieren lassen. Da ich jedoch mein Stativ nicht dabei hatte, es schattig war und ich für die Schärfentiefe eine relativ kleine Blendenöffnung verwenden wollte, war der ISO-Wert recht hoch und ich habe das Bild in Lightroom entrauscht.“
Face to face mit einem Schwarzen Milan
Im Naturpark Dahme-Heideseen zeigten Kolkraben den Ort an, an dem Fleischreste lagen. In einem Tarnzelt wartete ich . Erst in der Dämmerung kamen die kreisenden oder auf den umliegenden Bäumen sitzenden Schwarzen Milane zum Fressen herunter. Immer wieder flogen sie auch in meine Richtung auf, so dass ich manuell den Fokus der Kamera auf einen Korridor einstellte. Wegen der einbrechenden Dunkelheit benutzte ich ein sehr lichtstarkes 300 mm/f 2.8 Objektiv. Trotz der hohen ISO Zahl belichtete ich im RAW-Format unter mit zwei Blendenstufen. Mit dieser Methode gelangen mir einige Fotos. Aber dieses gefällt mir besonders gut wegen seiner Dynamik.
Galerie Archiv
Was bisher geschah…
Ein Archiv voller Highlights: Entdecke hier die spektakulärsten Fotos aus den vergangenen Wettbewerben – von atemberaubenden Landschaftsaufnahmen bis zu faszinierenden Tierporträts.