



Die NaturFoto Lesergalerie
Zeig uns deine schönsten Naturaufnahmen! Jeden Monat stellen wir eine neue Foto-Challenge zu einem spannenden Thema. Die besten Einsendungen präsentieren wir in unserer Galerie – und die Sieger schaffen es in die nächste Printausgabe von NaturFoto.
Kommt die Rede auf Bären, so denken viele vermutlich zunächst an Braunbären, tatsächlich aber gibt es, denkt man ein wenig gründlicher nach,
eine beachtliche Fülle …
Nebel – mal als zarter Schleier, mal als wolkiger Strom, der durch Täler fließt – verwandelt Landschaften, sorgt für besondere, manchmal mystische Stimmungen. Entsprechend …
Gräser sind in nahezu allen Landlebensräumen allgegenwärtig. Als individuelle Pflanzen nehmen wir sie oft gar nicht wahr. Sie liegen als grüne Teppiche, aus denen …
Laufende Wettbewerbe
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September
Bären
Kommt die Rede auf Bären, so denken viele vermutlich zunächst an Braunbären, tatsächlich aber gibt es, denkt man ein wenig gründlicher nach, eine beachtliche Fülle unterschiedlicher Bärenarten, die von den zierlichen Nasenbären über Große und Kleine Pandas, Lippen- und Kragenbären bis zu den gewaltigen Eisbären reicht. Viele dieser Tiere sind aktuell im Bestand bedroht und ein erheblicher Teil der Arten allenfalls Spezialisten bekannt. Wir freuen uns auf Ihre Bilder bekannter und weniger bekannter Bären – egal ob aus der Natur oder aus einem Zoo.
Einsendeschluss: 15. Juli
zur Teilnahme -

Oktober
Nebel
Nebel – mal als zarter Schleier, mal als wolkiger Strom, der durch Täler fließt – verwandelt Landschaften, sorgt für besondere, manchmal mystische Stimmungen. Entsprechend beliebt ist er bei vielen Landschaftsfotografinnen und -fotografen. Er erlaubt es, störende Elemente zu verstecken, erscheint, je nach Lichteinfall und Sonnenstand, mal kühl blau, mal leuchtend gelb, orange oder rot. Wir freuen uns auf Ihre schönsten Nebelbilder!
Einsendeschluss: 15. August
zur Teilnahme -

November
Gräser
Gräser sind in nahezu allen Landlebensräumen allgegenwärtig. Als individuelle Pflanzen nehmen wir sie oft gar nicht wahr. Sie liegen als grüne Teppiche, aus denen Wiesenblumen hervorstechen, in der Landschaft, prägen als Schilfgürtel Gewässerränder oder wachsen, wie einige Bambusarten, baumhoch und bilden dann oft dichte Wälder. Bei genauem Hinsehen liefern Gräser unzählige reizvolle Motive – mal als Graslandschaft, mal als filigranes Makromotiv. Wir sind gespannt, was Ihnen zu diesem vielseitigen Thema einfällt!
Einsendeschluss: 15. September
zur Teilnahme

Bilder der laufenden Wettbewerbe
Gräser
Gemeinsam
Ein Kormoran mit geöffnetem Schnabel balanciert auf der Spitze eines verwitterten Baumstumpfs, direkt darunter steht ein Graureiher elegant zwischen den knorrigen Ästen. Rechts im Wasser ruhen mehrere Graugänse, teils schwimmend, teils dösend. Die tief stehende Abendsonne lässt das Schilf golden leuchten und sorgt für einen starken Kontrast zum ruhigen, dunklen Wasser.
Gemeinsam
Ein Kormoran mit geöffnetem Schnabel balanciert auf der Spitze eines verwitterten Baumstumpfs, direkt darunter steht ein Graureiher elegant zwischen den knorrigen Ästen. Rechts im Wasser ruhen mehrere Graugänse, teils schwimmend, teils dösend. Die tief stehende Abendsonne lässt das Schilf golden leuchten und sorgt für einen starken Kontrast zum ruhigen, dunklen Wasser.
Schilf
Im Naturschutzgebiet Neuhaus-Weissenau in Unterseen hat es dieses Schilf am Ufer des Thunersees.
Feuerhalme im Abendlicht
Die Aufnahme fängt eine Wildwiese bei Buxtehude in der tiefstehenden Abendsonne ein. Intensives, warmes Gegenlicht lässt die Gräser und Ähren von innen heraus leuchten und taucht die Szenerie in ein Spektrum von sattem Orange bis hin zu feurigen Rottönen. Während die filigranen Halme im Vordergrund scharf gezeichnet sind, verschmilzt der Hintergrund mit tanzenden Mücken zu einem weichen, magischen Bokeh. Eine Aufnahme voller Wärme, Ruhe und sommerlicher Magie.
Im Morgenlicht
Früh morgens sind sehr wenige Menschen im Nationalpark Schwarzwald unterwegs, daher kann man die Ruhe der Natur besonders gut wahrnehmen. Die Morgensonne taucht die Natur in warmes Licht und zaubert einen eindrucksvollen Anblick.
Tropfenreich
Vom Morgentau benetztes Gras auf den Streuobstwiesen des „Kirschenfelds“ bei Nehren, Baden-Württemberg
Nebel
Donauschlinge im Nebel
Im Oktober liegt die berühmte Donauschlinge in Oberösterreich am Vormittag häufig im Nebel, der sich bei Sonneneinstrahlung dann schnell hebt.
Naabtal bei Kallmünz
An einem Morgen im März mit Raureif setzt die aufgehende Sonne den Nebel über der Naab in Flammen,
Der frühe Vogel…
Dieses Bild zeigt einen Dschungelzwergkautz in den frühen Morgenstunden im Kaziranga Nationalpark, in Assam, Indien. Auf einer Reise durch Indien anfang des Jahres machten wir eine geführte Tour durch den Kaziranga Nationalpark und waren die ersten in diesem wundervollen Nationalpark. Der Park wurde früh morgens von Nebelschwaden durchzogen und nur langsam erwachte die Tierwelt aus ihrem Schlaf. Mit unter zeigte sich dieser kleine Kauz, vermutlich auf der Jagd nach Fressen.
Mrauk U
Mark U ist eine archäologisch bedeutende Stadt innerhalb des Rakhaing-Staates, im Westen Myanmars. Die Aufnahme entstand beim Sonnenuntergang. Der „Nebel“ der hier zu sehen ist, stammt von den vielen Feuern, die die Myanmaris anzünden, um vertrocknetes Gras und Unkraut zu verbrennen, aber auch von Kochstellen, wo noch traditionell auf eienem Feuer das Essen zubereitet wird.
Mondschleier
Die partielle Mondfinsternis am 16.07.2019 war wegen Hochnebel über Nehren nicht optimal zu beobachten. Aber vielleicht hat das fotografisch ja doch seinen Reiz.
Stille Insel
Eine kleine Bauminsel liegt still im Wasser des Tister Bauernmoors, umhüllt von Nebel. Die feinen Silhouetten der Bäume spiegeln sich im glatten Moorwasser. Die Szene wirkt ruhig, reduziert und von einer sanften Morgenstimmung getragen.
Nebelwald
Nebel am Morgen im Wald.
Einsamer Fischer
Eigentlich war ich auf der Suche nach dem Biber als ich mich an diesem Novembermorgen auf den Weg in die Lobau machte. Gerade als die aufgehende Sonne den Nebel über dem Wasser in goldenes Licht tauchte, entdeckte ich den einsamen Eisvogel, der auf einem Ast nach Fischen Ausschau hielt.
Grindelwald
Die Aufnahme ist an einem kalten Herbsttag im Berner Oberland / Schweiz entstanden.
Bären
Bärenwäsche – Schleudergang 1400
Ein kurzer Augenblick, festgehalten im richtigen Moment: Nach dem Bad schüttelt der Braunbär an diesem heißen Sommertag sein dichtes Fell aus und verwandelt unzählige Wassertropfen in ein funkelndes Schauspiel. Kraft, Wildheit und Leichtigkeit treffen in einer einzigen Bewegung aufeinander – ein alltäglicher Moment der Natur, der für den Bruchteil einer Sekunde zu einem kleinen Kunstwerk wird.
Eisbär in Bewegung
Die Begegnung war unverhofft. Plötzlich tauchte der Eisbär nahe beim Schiff auf und strebte scheinbar einem Ziel entgegen, mal auf Eisschollen laufend, mal durchs Wasser schwimmend. Im Gegenlicht zeichnete er sich schön gegen den Hintergrund ab. Die aus dem Fell fallenden Wassertropfen zeigen, dass er kurz davor aus dem Wasser gestiegen war.
Braunbär mit Begleitung
Bei einem Bärenansitz im finnischen Kuhmo nahe der russischen Grenze begleitet eine Nebelkrähe am frühen Morgen einen Bären zum ausgelgegten Köder.
Blickkontakt
Auf dem Expeditionsschiff wurde schon das Mittagessen gekocht. Der Eisbär bekam die Düfte in die Nase und kam nahe an das Schiff heran. Durch die Klüse sah er mich direkt an, ein richtiger Gänsehautmoment.
Meine Beute
Die Aufnahme entstand auf Svalbard. Das kleine Expeditionsschiff MS Virgo war unterwegs im Packeis auf fast 82°C nördlicher Breite, als wir uns im Packeis diesem Eisbär näherten. Er hatte Beute gemacht und der kleine Polarfuchs folgte dem Bär auf Schritt und Tritt. Wir beobachteten die beiden fast 3 Stunden lang. Der schlaue Fuchs machte sich tatsächlich ein paar mal mit einem erbeutetem Stück Robbenfleisch auf und davon. Der Eisbär liess ihn gewähren.
Eisbär bei Sonnenaufgang
Wir hatten die Eisbärin zu Sonnenaufgang auf einer Eisscholle entdeckt. Mit dem Zodiac konnten wir uns etwas annähern, was es uns ermöglichte den pastellfarbenen Himmel als Hintergrund zu nutzen. Eine atemberaubende Begegnung mit einer sehr entspannten Bärin, die uns auch ihren Jagderfolg des Morgens (eine Ringelrobbe) präsentierte.
Rauferei
Ein scheinbar ernster Revierkampf war in Wirklichkeit eine Rauferei unter Bären Geschwistern im Naturpool
Yellowstone
Wir entdecken einen Schwarzbär im Gestrüpp. Er schaut uns direkt an.
„Waschbär“
Während einer gebuchten Bärenbeobachtung nahe der russischen Grenze hat sich ein großer Braunbär ein Bad in einem Moorsee gegönnt. Nach dem Bad hat er sich heftig geschüttelt um den Pelz zu trocknen. Das Abendlicht hat für eine schöne Lichtstimmung gesorgt. Mit dem 200-600mm Zoomobjektiv in 600mm Stellung konnte die Situation aus der Beobachtungshütte gut eingefangen werden.
Abgelaufene Wettbewerbe

Bilder der Gewinner
Ausgabe: 7/2026 – Spinnen
Die aktuelle Ausgabe von NaturFoto präsentiert die besten Bilder der Finalisten und Gewinner unseres aktuellen Wettbewerbs. Sichere dir jetzt die neueste Ausgabe und genieße Naturfotografie in ihrer ganzen Pracht!
Spinnen
Schönes Ambiente
eine veränderliche Krabbenspinne hat sich ein schickes Ambiente zum Verspeisen einer Schmeissfliege ausgesucht.
Südrussische Steppentarantel
Die Gegend um den Neusiedlersee in Österreich ist das südlichste Verbreitungsgebiet für die Südrussische Steppentarantel. Im Oktober 2022 hatte ich das Glück diese beeindruckende Spinne am Fahrradweg, wo sie sich in der Sonne wärmte, zu entdecken und zu fotografieren.
Wespenspinne in der Unschärfe
Die Wespenspinne hat ihr Netzt meist nicht weit entfernt vom Erdboden…das macht es abenteuerlich sie zu entdecken. Hat man erst mal eine zwei gefunden wird es einfacher weitere zu entdecken. Ihr Markenzeichen ist die schwarz-gelbe Farbe und als ganz besonders, empfinde ich ihr Netz mit den gezackten Linien. Diese Zickzack-Fäden dienen u.a. dazu die Vibrationsleitung im Netz zu verbessern.
Die gestreifte Jägerin
Zweifelsohne zählt die Gerandete Jagdspinne (Dolomedes fimbriatus) zu unseren schönsten Spinnenarten. Ausgewachsene Weibchen bieten mit ihrer kontrastreichen Färbung und einer Körperlänge von über 2 cm einen eindrucksvollen Anblick. Man findet die inzwischen recht seltene Art in erster Linie in der Nähe von Gewässern, wo sie nicht nur in der Vegetation im Uferbereich, sondern sogar unter Wasser auf Beutefang geht. Mit einer relativ offenen Blende versuchte ich den Schärfebereich auf die Augen zu beschränken, so dass der in die Unschärfe übergehende gestreifte Körper einen fast „grafischen“ Eindruck erzeugt.
Rote Röhrenspinne
Die Rote Röhrenspinne zählt für mich zu den schönsten und interessantesten einheimischen Spinnenarten. Sie ist stark gefährdet und steht auf der Roten Liste. Nur die Männchen tragen das auffällig rote und mit vier Punkten versehene Muster auf dem Hinterleib. Die kräftigen Beinchen sind schwarz und haben weiße Ringelchen. Die Weibchen hingegen sind kohlschwarz und sie verbringen die Zeit ihres Lebens in einer Röhre unter der Grasnarbe. Ausschließlich in einem engen Zeitfenster Ende August Anfang September laufen die Männchen sehr flott durch die Heide auf der Suche nach einem Weibchen in ihrer Röhre. Dort zieht es dann mit ein. Aufgrund dieses Verhaltens ist es so schwer, diese Spinnenart überhaupt zu finden. Manchmal ist es nur ein Zeitfenster von max 2 Wochen. Dann muss man die richtige Zeit genau abpassen. Man weiß bis heute nicht, wieviele dieser Spinnen es überhaupt gibt.
Krabbenspinne mit Beute
Das Foto zeigt eine Krabbenspinne, die eine erbeutete Schwebfliege fest im Griff hat. Aufgenommen auf einer Blüte in unserem naturnahen Garten. Erstaunlich, mit welcher Leichtigkeit diese kleine Spinne die sehr viel größere Beute fest hält. Zur Anwendung kam hier die Focus Bracketing Methode mit der Lumix GX9 und dem M.Zuiko 60mm Makro. Die 40 einzelnen Fotos wurden dann von der Software Helicon Focus Pro zu einem Gesamtbild verrechnet.
Jäger im Labyrinth
In einem Auwald in der Nähe meines Wohnortes,fand ich eine Wasserstelle mit Farben des Eisenoxids, das sich dort auf natürliche Weise gebildet hat.Eine Spinne hielt sich zum Glück einige Zeit auf der Oberfläche,so das ich mehrere Aufnahmen machen konnte.
Disco- Spinne
Die Spinne mit dem Spinnennetz habe ich im Gegenlicht vor einem dunklen Hintergrund fotografiert und dabei mit dem Aufnahmewinkel und unterschiedlichem Weißabgleich experimentiert bis der Regenbogeneffekt bei den Spinnennetzfäden sichtbar war.
Nosferatu-Spinne
Die Nosferatu-Spinne (Zoropsis spinimana) ist eine ursprünglich im Mittelmeerraum verbreitete Spinnenart aus der Familie der Kräuseljagdspinnen. Sie breitet sich in den letzten Jahren – vermutlich durch den Klimawandel und dem Transport durch Menschen begünstigt – zunehmend auch in Deutschland aus. Mit einer Körperlänge von bis zu 2 cm gehört sie zu den größeren Spinnenarten in Mitteleuropa. Die Nosferatu-Spinne geht nachts aktiv auf Beutejagd. Dieses Exemplar habe ich in unserem Hausgarten aufgenommen.
Kämpfe
Blässhühner beim Kampf
Ich bin öfter am Jacobiweiher im Frankfurter Stadtwald, da sind die Tiere Menschen gewöhnt und haben keinen Stress. Man kann ohne viel Tarnung fotografieren. ich nehme bevorzugt das 100 – 400 mm Zoom mit 1.4 Konverter. Die Blässhühner sind oft sehr aktiv und ein lohnendes Ziel. Man sollte immer genug Akkus und Speicherkarten dabei haben.
Zugepackt
Zwei Gänsegeier im Streit um die Beute. Gnadenlos hält der Stärkere dem anderen den Schnabel zu während er seinen Kopf malträtiert bis der die Flucht ergreift. Fotografiert in freier Wildbahn im Gebiet Vercors, Frankreich. Kein Ansitz, keine Anfütterung.
Hasengekeile
Insgesamt 5 Feldhasen lieferten sich nahe am Wald und unweit unserer Hauses eine tolle Show ab. Mir gelang es unbemerkt bis auf ca. 20 Meter heran zu kommen, ohne dass mich die Hasen bemerkt hätten und einige Fotos mit meiner Sony Alpha 1 und dem Sony Telezoom 200-600mm zu machen.
Winterliche Konfrontation
Das Foto zeigt zwei kämpfende Japanmakaken (Macaca fuscata) im winterlichen Nagano, Japan. Aufgenommen mit einem 70–200 mm Teleobjektiv, hält die Aufnahme einen dynamischen Moment sozialer Interaktion fest, bei dem Aggression und Dominanzverhalten sichtbar werden. Japanmakaken sind für ihre Anpassungsfähigkeit an kalte Klimazonen bekannt und leben in komplexen sozialen Gruppen, in denen Rangordnungen regelmäßig ausgehandelt werden. Der aufwirbelnde Schnee unterstreicht die Intensität der Szene und vermittelt die raue Umgebung, in der diese Tiere selbst im Winter aktiv bleiben.
Bleib stehen! Ich habe doch nur eine Frage!
Ein junger männlicher Löwe versucht sich an einer Giraffe – letztlich ohne Erfolg…
Giganten
Diese beiden Meerechsen haben minutenlang ihre Kräfte gemessen und wie man sieht, ging es nicht ganz unblutig ab. Schlussendlich hat dann einer von beiden aufgegeben und das Revier des stärkeren verlassen.
Amselstreit
Futterneid, aufgenommen im Garten mit meiner Canon Eos 1DX, Blende 6,3, Iso 1250, Belichtungszeit 1/1250
Revierkampf
Vor einigen Jahren wurde bei Rapperswil am Zürichsee ein langer Holzsteg über das Wasser als Verbindung eines Pilgerweges gebaut. Dieser Steg quert eine Bucht mit grossem Schilfbestand und ist ein beliebter Aufenthaltsort für viele Zug- und stationäre Vogelarten. Die Möglichkeit zu fotografieren sind vielfältig. Ich habe als Motiv diese Stockentenerpel gewählt, weil diese sich einen dynamischen Kampf geliefert haben. Vermutlich ging es um einen Revierkampf für die bevorstehende Brutzeit. Von diesem Steg aus erfolgen die Aufnahmen vielfach von oben, was nicht immer günstig ist. Für diese Aufnahme schien es mir aber geradezu ideal.
Giraffenkampf
Bei unserem letzten Aufenthalt im Kruger Nationalpark in Südafrika entdeckten wir diese beiden jungen Giraffenbullen, die zunächst langsam aufeinander zu gingen. Sie stellten sich nebeneinander und versuchten sich zunächst gegenseitig wegzuschieben. Als das nicht funktionierte, holten sie mit ihren langen Hälsen Schwung und schlugen damit auf den Gegner ein. Das Schauspiel hielt einige Minuten lang an. Da aber keiner den anderen besiegen konnte, ließen sie schließlich voneinander ab und gingen in entgegengesetzter Richtung auseinander.
Nachtlandschaften
Die letzte Reise
Polarlichter waren in den letzten beiden Jahren Bestandteil meiner Fotografie. Da ich bisher nie die Möglichkeit hatte, entfernte Regionen zu bereisen, an denen eine hohe Polarlichtwahrscheinlichkeit herrscht, war ich umsomehr daran interessiert, Reaktionen auf die aktuelle Sonnenaktivität hier in meiner Region rund um Hannover einzufangen. Am 3. März 2024 konnte ich dies erstmalig auf der Insel Rügen erleben. Doch dann kam die Nacht vom 10. auf den 11. Mai 2024, die sich unvergesslich in meine Erinnerungen eingebrannt hat. Die Apps schlugen Alarm, ich suchte in der Region Hannover nach einem geeigneten Standort und so entschied ich mich für das Steinhuder Meer. Schon nach Sonnenuntergang begann eine gigantische Lichtershow am Himmel, die sich stetig aufbaute. Stundenlang erlebte ich direkt an der Mündung des Hagenburger Kanals eine unglaubliche Himmelsshow. Polarlichter, die in dieser Nacht weit im Süden Europas zu sehen waren, an meinem Standort überstiegen sie den Zenit und ich wusste gar nicht, in welche Richtung ich zuerst blicken sollte. Dieses Foto jedoch fotografierte ich fast am Ende dieser Show, auf dem Weg zum Auto. Der knorrige Baumstamm, in dem kein Leben mehr steckte, zeichnete sich als Silhouette vor dem farbigen Nachthimmel ab. Die letzten Beamer des Polarlichts strahlten direkt zu dieser Baumleiche hinab. Als wollten sie seine Seele in den Himmel begleiten. 2025, der Baum existiert nicht mehr. Leere erfüllt dieses Naturfenster …
Leuchtende Nachtwolken
Kurz nach Mitternacht in einer Juninacht am Strand von Westerholz. Herrliche leuchtende Nachtwolken sind am Nordhimmel über der Ostsee in Richtung Dänemark zu sehen.
Milchstrasse über dem Wichelsee
Der Wichelsee (Kt. Obwalden) liegt in einem Naturschutzgebiet das keine Wünsche offen lässt. In einer klaren Juninacht 2025 zeigt sich die Milchstrasse in klaren funkelnden Farben am dunklen Nachthimmel. Die Spiegelung der Sterne im glatten See verstärkt die magische Atmosphäre, während die Landschaft in gedämpftes Licht getaucht ist. Eine Stimmung die zum träumen einlädt.
Polarlicht
Die alte, solitär stehende, Eiche hatte ich bereits öfter als lohnendes Motiv in Betracht gezogen, aber erst eine klare Nacht mit Polarlichtern im Mai 2024 hat mich dazu gebracht die Eiche spät abends aufzusuchen und eine Vielzahl verschiedener Fotos dieser tollen Sznerie zu machen. Verwendet wurde eine MFT-Kamera (OM System) mit 7-14/2.8 Weitwinkel und Stativ.
Polarlichter über Mittelhessen
Am 19.01.26 gab es bei uns in Mittelhessen wieder Polarlichter zu bewundern. Diesmal waren sie sogar visuell sichtbar, wenn auch natürlich nicht so deutlich und farbenfroh wie mit der Kamera. Es war der stärkste Sonnensturm seit 2003, ein geomagnetischer Sturm der Klasse G 4. Nach einer extrem starken Sonneneruption (ein Flare der Klasse X 1.9) war der CME (koronaler Massenauswurf) viel schneller auf der Erde eingetroffen als vorhergesagt. Ich hatte mir die Kamera-Ausrüstung mit Stativ und Stirnlampe bereits zurecht gelegt und die Werte in den diversen Polarlicht- Apps beoabachtet. Zwischendurch machte ich immer wieder Probeaufnahmen aus dem Badefenster, das Richtung Norden zeigt. Gegen 22:00 Uhr sollte es dann endlich losgehen, aber was dann folgte, war wirklich atemberaubend. Beamer aus allen Richtungen – so schnell konnte ich gar nicht alles fotografieren. Trotz des Bodennebels sind mir viele schöne Aufnahmen oberhalb unseres Dorfes gelungen. Diese Nacht wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben!
Milchstrasse
Milchstrasse über dem Matterhorn mit Stellisee
Nachts im Harz
Nachtwanderung zum Sonnenaufgang auf die Achtermannshöhe im Nationalpark Harz. Ich war beeindruckt von der Stille im Wald, fasziniert von den schneebedeckten Bäumen. Nur das fahle Licht des Mondes spiegelte sich auf der weißen Landschaft. Glücklich konnte ich diesen magischen Moment fotografisch festhalten.
Vergangen
Toter in den See gefallener Baum in der Abenddämmerung, während der Mond bereits aufgegangen ist.
Felsenmeer im Mondlicht
In einem Teil des Wentals (Felsenmeer) konzentrieren sich viele Felsen. Ich habe dieses Bild bei Vollmond aufgenommen. Wegen offener Blede habe ich mit Focus-Stacking gearbeitet.
Jetzt mitmachen
Hast du ein besonderes Auge für Naturfotografie? Teile deine besten Schnappschüsse und werde Teil unseres Wettbewerbs! Mit etwas Glück erscheinen deine Bilder in der nächsten Printausgabe von NaturFoto – jetzt mitmachen!


Bilder der Finalisten

Impressionen vergangener Wettbewerbe
Balz der Schreiseeadler
Schreiseeadler, die so sehr mit der Balz beschäftigt waren. dass sie sich von unserem doch recht grossen Boot nicht stören liessen. Sie sassen sich gegenüber und neigten die Köpfe zueinander und dann wieder komplett nach hinten gekippt.
Angelandet
Das Foto entstand in Strandnähe im Süden von Kreta neben einem kleinen Bach, der ins Meer floss. Eine Frühe Heidelibelle“ landete auf einem Binsenhalm. Es gelang mir, sie symmetrisch am Halm abzulichten (Schärfepunkt Flügel). Den abgebrochenen Binsenhalm links unten, habe ich als kleinen „Symmetriebrecher“ absichtlich im Bild belassen.“
Satellitenschüssel
Der Buchenschleimrübling wuchs an einem dicken, liegenden Buchenstamm, so dass er gut von unten zu fotografieren war. Der Pilz war sehr sauber und so habe ich ihn von oben mit einer punktuellen LED durchleuchtet. Durch die Entwicklung in SW verliert der Hut seine Restfarbe und die Strukturen der Lamellen kommen schön zu Geltung. Das stattliche Exemplar erinnerte mich schon bei der Aufnahme an eine Satellitenschüssel.
Harmonie
Rotnackenloris
Zarte Schönheit
Entstanden ist dieses Foto auf einem kleinen Streuobstwiesenstück direkt oberhalb der Bundesstraße. Durch die Gegenlichtsituation konnte ich die Wiesen-Glockenblume als Silhouette abbilden, um ihre filigrane Form zu betonen.
Turmfalke
Turmfalke beim Anflug auf Beute ! Nur 30 cm liegen zwischen linse und Motiv wen der Falke den Lichtstrahl der Schranke unterbricht!
Kleiner Schattenfalter
An einen Augustabend habe ich auf einer schönen Blumenwiese im Naturpark Zittauer Gebirge verschiedene Insekten fotografiert. Ich hatte eigentlich schon zusammengepackt und wollte gehen, da entdeckte ich am Wiesenrand einen Bläuling. Dieser hat sich für die Nacht bereits einen schönen Grashalm ausgesucht. Vorsichtig näherte ich mich den kleinen Schmetterling. Nach einigen probieren, konnte ich den Schmetterling als Silhoutte im orangen Sonnenkreis ablichten. Das Abendlicht war für eine kurze Zeit sehr schön, sodass sich eine perfekte Ausgewogenheit zwischen Schatten und Licht ergab.
Froschperspektive
Die Kamera mit Objektiv direkt über dem Wasser haltend, hat sich der Frosch nach einiger Zeit in Pose gebracht und ich konnte diese Spiegelung aufnehmen.
Vorwiitzig
Licht und Schatten mit Maiglöckchen im Wald
Galerie Archiv
Was bisher geschah…
Ein Archiv voller Highlights: Entdecke hier die spektakulärsten Fotos aus den vergangenen Wettbewerben – von atemberaubenden Landschaftsaufnahmen bis zu faszinierenden Tierporträts.