



Die NaturFoto Lesergalerie
Zeig uns deine schönsten Naturaufnahmen! Jeden Monat stellen wir eine neue Foto-Challenge zu einem spannenden Thema. Die besten Einsendungen präsentieren wir in unserer Galerie – und die Sieger schaffen es in die nächste Printausgabe von NaturFoto.
Leser Wettbewerb Mai 2026 Es ist eine besondere Erfahrung, nachts draußen in einer eigentlich vertrauten Landschaft unterwegs zu sein – ungewohnte Stille, mitunter …
Leser Wettbewerb Juni 2026 Kämpfe – aggressive Auseinandersetzungen mit Artgenossen und artfremden Individuen – sind für viele Tiere unvermeidbar. Dabei geht es …
Spinnen sind zwar wenig beliebt und für manche Menschen sind allein schon Gedanken an die achtbeinigen Krabbler, Anlass für Panikattacken, für nahezu alle Landökosysteme …
Laufende Wettbewerbe
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Mai
Nachtlandschaften
Leser Wettbewerb Mai 2026 Es ist eine besondere Erfahrung, nachts draußen in einer eigentlich vertrauten Landschaft unterwegs zu sein – ungewohnte Stille, mitunter fremdartige Geräusche. Die mangels Licht eingeschränkte Sicht lässt Vertrautes fremd und neu erscheinen. Nachts Landschaften zu fotografieren, ist ein ebenso interessantes wie lohnendes Unterfangen, egal ob unter einem klaren, von der Milchstraße dominierten Himmel oder mit weniger … weiterlesen …
Einsendeschluss: 15. März
zur Teilnahme -

Juni
Kämpfe
Leser Wettbewerb Juni 2026 Kämpfe – aggressive Auseinandersetzungen mit Artgenossen und artfremden Individuen – sind für viele Tiere unvermeidbar. Dabei geht es um potenzielle Partner, um lukrative Nahrungsquellen, um die besten Brutreviere oder den Schutz des Nachwuchses. Kämpfe werden in unterschiedlicher Weise ausgetragen, mal bis zum Tod eines Kontrahenten, mal unblutig, oft einfach so lange bis der »Klügere« oder Schwächere … weiterlesen …
Einsendeschluss: 15. April
zur Teilnahme -

Juli
Spinnen
Spinnen sind zwar wenig beliebt und für manche Menschen sind allein schon Gedanken an die achtbeinigen Krabbler, Anlass für Panikattacken, für nahezu alle Landökosysteme aber sind sie von überragender Bedeutung. Bislang bekannt sind etwa 50 000 Arten weltweit. Hierzulande reicht das Spektrum von nur gut 1 mm großen Zwergspinnen bis zur Großen Winkelspinne mit immerhin 10 cm Beinspannweite. Machen Sie sich, auch wenn’s manchen schwer fällt, mit Kamera und Makroobjektiv auf die Suche nach den Tieren.
Einsendeschluss: 15. Mai
zur Teilnahme

Bilder der laufenden Wettbewerbe
Spinnen
Kreuzspinne im Herbst
Im zarten Morgenlicht eines kühlen Herbsttages sitzt eine Kreuzspinne regungslos in der Mitte ihres kunstvollen Netzes. Geduldig und wachsam verharrt sie in absoluter Stille, als wäre sie Teil eines sorgfältig komponierten Naturkunstwerks. Eine Atmosphäre von Ruhe und Vergänglichkeit liegt in der Luft.
Warmhaus-Riesenkrabbenspinne
Morgens um 6:00 Uhr öffnen die Tore der Rest Camps im Krüger Nationalpark in Südafrika. Startklar warteten wir in unserem Auto darauf, das Tor passieren zu können. Am Tor steht ein Schlüsselkasten, wo man die Schlüssel seiner Unterkunft einwerfen kann. An diesem Schlüsselkasten saß die Warmhaus-Riesenkrabbenspinne, wie ein Wächter. Ich brauchte etwas Überwindung, doch ich bin meinen Schlüssel noch losgeworden.
Ungleiches Paar
Die wunderschöne Wespenspinne (Argiope bruennichi) hatte ich bereits seit einiger Zeit gespannt zwischen den Blüten des Sonnenhuts beobachtet, doch erst einige Zeit später fiel mir das deutlich kleinere Männchen auf, das auf der anderen Seite vom Netz wartete. Mitten im sonnigen Juli liegt die typische Paarungszeit der faszinierenden Tiere, bei der das Männchen das Weibchen durch Vibrationen im Netz erregt. Da die Weibchen nach der Paarung oft die Männchen als proteinhaltigen Snack zu verehren versuchen, um die Nachkommenschaft gut durchzubringen, kann ich ihm den räumlichen Sicherheitsabstand dabei nicht verübeln. Canon Eos R6 Mark II mit 18-400mm Tamron-Objektiv und Zwischenringen, 118mm, f 6,3, 1/2000sec, ISO 1250
Regenbogenfäden
Auf dem Foto ist eine Spinne in ihrem kunstvoll gespannten Radnetz zu sehen, vermutlich eine Kreuzspinne oder eine nahe verwandte Art der Radnetzspinnen. Die feinen Seidenfäden schimmern im Gegenlicht regenbogenfarben – ein Effekt, der durch Lichtbrechung an der dünnen Spinnseide entsteht. Im Zentrum des Netzes wartet die Spinne regungslos auf Beute, während die stabilen Radialfäden die tragende Struktur bilden. Das weiche, grüne Hintergrundlicht hebt die filigrane Geometrie des Netzes besonders eindrucksvoll hervor.
Rindenspringspinne mit ererbeuteter Fliege
Diese Rindenspringspinne mit ihrer Beute konnte ich an einem Fenster ablichten.
Filigran
Aufnahme auf Diafilm. Der Hintergrund wurde bewusst dunkel gehalten um das filigrane Spinnennetz hervorzuheben. Gartenkreuzspinne und Spinnennetz wurden angeblizt.
Rote Röhrenspinne
Die Rote Röhrenspinne zählt für mich zu den schönsten und interessantesten einheimischen Spinnenarten. Sie ist stark gefährdet und steht auf der Roten Liste. Nur die Männchen tragen das auffällig rote und mit vier Punkten versehene Muster auf dem Hinterleib. Die kräftigen Beinchen sind schwarz und haben weiße Ringelchen. Die Weibchen hingegen sind kohlschwarz und sie verbringen die Zeit ihres Lebens in einer Röhre unter der Grasnarbe. Ausschließlich in einem engen Zeitfenster Ende August Anfang September laufen die Männchen sehr flott durch die Heide auf der Suche nach einem Weibchen in ihrer Röhre. Dort zieht es dann mit ein. Aufgrund dieses Verhaltens ist es so schwer, diese Spinnenart überhaupt zu finden. Manchmal ist es nur ein Zeitfenster von max 2 Wochen. Dann muss man die richtige Zeit genau abpassen. Man weiß bis heute nicht, wieviele dieser Spinnen es überhaupt gibt.
Spinnen
Spinnennetz
In der Heide
Die zarten Farben der Heideblüte in der Unschärfe vor und hinter der Wespenspinne in ihrem Netz gaben eine sehr fotogene Umgebung ab.
Kämpfe
Kampf der Giganten
Unvermittelt griff einer der Grizzlys an. Ich hatte das Glück, dass die beiden Kontrahenten seitwärts zu mir standen und ich somit einige Aufnahmen mehr oder weniger im Profil machen konnte.
Zebra-Zoff
Das Foto entstand auf einer Selbstfahrer-Reise im Etosha Nationalpark (Namibia) am Ende einer ungewöhnlich langen Regenzeit. Aufgrund des reichen Nahrungsangebots konnten wir große Antilopen-/ und Zebraherden beobachten. Da sind Rangkämpfe vorprogrammiert. In der Regel dauern sie bei Zebras nicht lange an. Deshalb muss man schnell sein und das richtige Objektiv (Zoom) zur Hand haben.
Wasserschlacht der Haubentaucher
Dieses Bild ist eines aus einer ganzen Serie die ich bei einem Revierkampf von Haubentauchern im Beltringharder Koog machen konnte. Die Haubentaucher haben sich dabei mehrere Minuten immer wieder unter Wasser gedrückt. Als Kamera kam meine D850 mit dem 600mm/f4.0
Mit dem Kopf durch die „Wand“
Ein Specht tut das was er am besten kann – mit dem Kopf durch die Wand! Auch wenn die Wand hier nicht aus Holz, sondern aus einem Star besteht…
Schwanenkampf im See
Runter mit dir, die gehört mir. Die beiden Männchen gehen bei ihrem Kampf um das Weibchen „all in“. Ich hatte schon ein bisschen Angst um den unteren Schwan. Das Weibchen wollte diesen Kampf aus nächster Nähe genau mitverfolgen. Der Stärkere hat dann gewonnen.
Kampf um den Riss
Drei Fleckenhyänen reißen sich um den von einem Löwen übriggelassenen Riss. Im Hintergrund wartet bereits der Nächste in der Verwertungskette, ein Schabrackenschakal. Die Aufnahme entstand im Ngorongoro-Krater in Tansania in den frühen Morgenstunden – daher das pastellfarbene rosa Licht. Da wir im Dachzelt am Kraterrand die Nacht verbrachten, konnten wir gleich in der Morgendämmerung in den Krater hinunterfahren und so die nachtaktiven Raubtiere noch eine Weile beobachten.
Mandarinenten
Herbstnachmittag im Englischen Garten/München. Kämpfende Mandarinenten.
Kampf der jungen steinblcke
Wer ist der stärkere
„Rosen“kampf
Ziel sind die „Rosen“ der Hähne in diesen Kämpfen.
Nachtlandschaften
Nächtliches Catering
Um die Rufe des Uhus zu hören und zu genießen, ging ich im April am späten Abend in ein Naturschutzgebiet. Dort war ein Uhunest besetzt. Die Rufe aus dem Dunkeln waren beeindruckend. Beim Hochblicken in eine Eiche merkte ich, dass ich beobachtet wurde. Herr Uhu wollte eine Ratte im Nest abliefern.
Vollmondnacht am Murnauer Moos
Es war eine dieser hellen, milden Nächte im Frühsommer. Der Vollmond zog in ungewöhnlich flacher Bahn über das Murnauer Moos und das dahinter liegende Wetterstein-Gebirge. Gegen Morgen, als der Nebel das Moor fast ganz bedeckte, entstand diese mystische Stimmung. Als würde die Welt den Atem anhalten. Um eine Überbelichtung des Mondes zu vermeiden, war hier eine Doppelbelichtung erforderlich. Canon EOS R6, F/2,8; 1/2 Sek; ISO 1600 und ISO 200
Vollmondnacht am Murnauer Moos
Es war eine dieser hellen, milden Nächte im Frühsommer. Der Vollmond zog in ungewöhnlich flacher Bahn über das Murnauer Moos und das dahinter liegende Wetterstein-Gebirge. Gegen Morgen, als der Nebel das Moor fast ganz bedeckte, entstand diese mystische Stimmung. Als würde die Welt den Atem anhalten. Um eine Überbelichtung des Mondes zu vermeiden, war hier eine Doppelbelichtung erforderlich. Canon EOS R6, F/2,8; 1/2 Sek; ISO 1600 und ISO 200
Nordlichttraum am See
Es war Anfang September in Schwedisch Lappland: Ein einsamer See liegt still in der Wildnis.Die Luft ist mild, kein Wind bewegt das Wasser. Über der ruhigen Landschaft tanzt zart das Polarlicht und spiegelt sich im dunklen See, ein perfekter stiller Ort für Nordlichtfotografie.
Straßenbäume
Selbst ein einfacher Straßenbaum wird bei Nacht und unter dem Einfluß von Schnee und dem Licht der etwas entfernt stehenden Straßenlaternen zu etwas magischem!
Leuchtende Nachtwolken
Leuchtende Nachtwolken über der Flensburger Förde.
Milchstraße über dem Gipfelkreuz
Die Reduzierung der Nachtlandschaft auf die drei Bildelemente Belchen-Plateau, Gipfelkreuz und Milchstraße hat mich besonders gereizt. Ohne eine zusätzliche spektakuläre Landschaft hat das Foto mit dem riesigen Gipfelkreuz und dem bestirnten Himmel eine geradezu kontemplative und fast mystische Wirkung.
Geislerspitzen-Sterne
Bei einem Landwirt konnten wir freundlicherweise mit unserem Wohnmobil auf dessen Wiese übernachten.Die Lichtverschmutzung hielt sich in Grenzen so konnte ich einige Sternenbahnenaufnahmen machen.
Gute Nacht
Das letzte Foto bevor die Nacht hereinbricht
Abgelaufene Wettbewerbe

Bilder der Gewinner
Ausgabe: 2/2026 – Lebensraum Moor
Die neue Ausgabe von NaturFoto präsentiert die besten Bilder der Finalisten und Gewinner unseres aktuellen Wettbewerbs. Sichere dir jetzt die neueste Ausgabe und genieße Naturfotografie in ihrer ganzen Pracht!
Lurche
Im Abendlicht
An einem kleinen naturnahen Fischteich im Frühjahr zur Paarungszeit der Teichfrösche
Kopulation im Laich
Wie in jeden Jahr treffen Anfang April für wenige Tage hunderte Grasfrösche und Erdkröten zur Fortpflanzung in einem kleinen Tümpel aufeinander. Die beiden Erdkröten sind umgeben von Laich, gut zu unterscheiden die Laichballen der Frösche und die Laichschnüre der Kröten.
Und tschüss
An einem kleinen Weiher zur Laichzeit. Es herrschte großes Gewusel Die Teichfröschin wurde arg bedrängt und nach unten gezogen
Freestyle
Mehrere Wiederansiedlungsprojekte des Laubfrosches versprechen in der Region Hannover seit einigen Jahren erfolgreich zu verlaufen. Ich setzte mich mit den Betreuern eines dieser Projektes in Verbindung und so hatte ich die einmalige Gelegenheit, genau zum richtigen Zeitpunkt vor Ort zu sein, als die kleinen Laubfrösche ihre Laichgewässer verließen. Die Lütten waren gerade mal so groß wie ein Fingernagel. Es fiel schwer, sie im dichten Gestrüpp zu entdecken. Aber gerade diese gewässernahe Vegetation ist für das Überleben in den ersten Wochen so wichtig. Die Gewässer werden liebevoll gepflegt, sodass die Laubfrösche hier in Niedersachsen wieder eine gute Chance für stabile Populationen haben. Der kleine Frosch auf dem Foto ist für mich deshalb eine gute Botschaft.
Alles im Blick
Nach regenreichen Sommernächten, besuche ich gerne ein Gebiet mit vielen Alpensalamandern. Da aber dunkler Salamander auf dunklem Waldboden und noch dazu bei schlechtem Licht nicht wirklich reizvolle Bilder ergab, beschloss ich, mein Glück weiter oben zu versuchen. Oben auf einer Waldlichtung fand ich schliesslich einen Alpensalamander im schönen Morgenlicht. Das Tier hatte einen Stein erklommen und beobachtete von da aus sein Revier – wohl auf der Suche nach einem Partner. Im Liebesrausch interessierte ihn weder meine Anwesenheit noch meine Kamera.
Zu kurz gesprungen
Die etwas trägen Wespen zählen zur Hauptnahrung der Frösche an unserem Gartenteich, obwohl auch die meisten anderen Insekten willkommen sind. Die Kameratechnik ermöglicht es, den entscheidenden Moment zu erfassen.
Balzende Wechselkröte
….es handelt sich hier um die Wechselkröte ; und zwar die südliche Form (Unterart) Bufotes Viridis Balearicus. Im Jahr 2022 war sie Lurch des Jahres ! Aufgrund ihrer Seltenheit ist sie in Europa streng geschützt !
Krötenwanderung
Erdkröten auf dem Weg zu dem Laichgewässer.
Gelbbauchunke
Dieses Individuum lebt in einem vom Gestein rot gefärbten Tümpel in einem noch in Betrieb befindlichen Porphyrsteinbruch.
Lebensraum Moor
Sonnenaufgang im Moor
Der morgentliche Sonnenaufgang im Moor zeigt die Silhouetten der Kraniche im Nebel in einem ganz besonderen Licht.
Dancing on Air
Ein einzeln und frei stehender Totholzbaum im nördlichsten Hochmoorrest des bayerischen Alpenvorlandes ist ein beliebter Ansitzplatz für den Graureiher. Ein Graureiher flog immer wieder um diesen Baum herum, eine schöne Gelegenheit, diesen Graureiher auf dem kargen Baum sitzend zu fotografieren. Dann kam ein weiterer Graureiher mit dazu und für einige wenige Sekunden tanzten die beiden Graureiher in der Luft – mit weit ausladenden Flügelschlägen. Hochmoore und Niedermoore sind wichtige Rückzugsgebiete dieser sehr eleganten Vögel. Dort findet er Nahrung und seine Ruheplätze.
Natterwurz-Perlmutterfalter auf Moorenzian
An diesem Abend war ich auf einer Alp entlang eines ausgedehnten Hangmoores unterwegs. Dann auf einmal, was für ein Anblick! Einen schönen Schlafplatz hatte er sich ausgesucht, dieser hübsche Falter. Natterwurz-Perlmutterfalter (Boloria titania) auf Moorenzian (Swertia perennis)
Gestreifte Quelljungfer
Hangquellmoore sind Lebensraum der Gestreiften Quelljungfer. Kaum vorstellbar, daß sich in einem so kargen Umfeld solch große Insekten entwickeln. Ich habe das Exemplar im Feldberggebiet gefunden. Eine Rarität.
Der Wächter
Früh morgens konnte ich aus meinem Versteck heraus im Moor eine Gruppe Kraniche am Schlafplatz beobachten. Dabei fiel mir auf, dass dieser offensichtlich aufmerksam Wache hielt, während die Anderen noch dösten oder sich putzten.
Großes Torfmoor
Das Naturschutzgebiet Großes Torfmoor im Norden des Wiehengebirges ist das größte noch verbliebene Hochmoor in ganz NRW. Es ist einer meiner Lieblingsplätze und früh morgens bei Minustemperaturen und Raureif verwandeln sich die noch nicht abgestorbenen Birken in einen verwunschenen Märchenwald.
Silberreiher im Moor
Dieses Foto ist beim Spaziergang am Rande des vom Nebel eingehüllten Bleistätter Moors entstanden. Trotz eiskalter Finger ist es mir gelungen diesen Silberreiher beim Fischfang mitten im abgestorbenen Gehölz abzulichten.
Im Nebel
Georgenfelder Hochmoor im herbstlichen Nebel.
Herbstliches Moor
Herbstliche Färbung und Sonne Wolken Mix im Ettaler Weidmoos, der Quellregion des Flusses Ammer im Oktober 2025. Nikon Z6 mit 24-70 mm f4, F/11, 1/100 Sek, ISO 125
Baumgestalten
Baumveterane
Weiden bilden bei lang andauerndem Hochwasser zur Sauerstoffaufnahme Wurzelbärte. Bei Niedrigwasser werden sie sichtbar und liefern markante Motive. Je älter der Baum, desto imposanter der Bart.
Alte Riffkiefer
Im Elbsandsteingebirge gibt es einige sehr alte Kiefern. Sie wachsen direkt an den Felskanten. Da die Lebensbedingungen für die Bäume sehr hart sind, wachsen sie nur sehr langsam. Außerdem haben sie sehr bizarre Wuchsformen. Deshalb werden die alten Felskiefern auch Elbsandsteinbonzais genannt. In den letzten sehr warmen Jahren sind leider einige dieser besonderen Baumgestalten vertrocknet und abgestorben. Die abgebildete Kiefer thront aber weiterhin über den impossanten Sandsteinfelsen. Ich war schon viele Male bei den alten Baum. Aber an diesen Frühlingsmorgen waren die Bedingungen perfekt. Nach einen Wetterumschwung zogen Nebelschwaden durch das Tal. Ich versuchte mich auf der kleinen Felsspitze so zu postieren, dass ich die aufgehende Sonne als Sonnenstern in der Astgabel des alten Baumes abbilden konnte. Im ersten Morgenlicht ist mir so ein besonderes Foto von meinen Lieblingsbaum gelungen.
Alte Eiche
Die Nöttinger Heide Nähe Vohburg ist ein Naturschutzgebiet. Die Alte Eiche dort fotografiere ich immer wieder gerne und bei jeder Jahreszeit.
Grimms Märchenbaum
Ca. 150 Jahre alt und sehr schief ist er, der Trompetenbaum. Sein Stamm hat eine Höhlung, seine Wurzeln liegen frei und trotzdem wird er jedes Frühjahr wieder grün. Im Winter sieht er aus wie eine Baumgestalt aus Grimms Märchen.
Baum im Nebel
ein alter Apfelbaum dient als Ruheplatz für Stare
Majestätisch
Bei meinem Urlaub im Blauen Land bewunderte ich die vielen Eichen mit ihren majestätischen Kronen. Diese besondere Eiche thront mittig im Bergeinschnitt der Bayrischen Alpen. Der Standort dieser Eiche ist einmalig, ich konnte keinen weiteren Baum mit dieser perfekten Position finden.
Wütender Buchenopa
Wer Bäume fotografieren will, lebt manchmal gefährlich. Bei solch einem ausrastenden Buchentypen hilft nur noch Abhauen oder Abtauchen in die Büsche.
Kopfweiden
In der Umgebung von Kissing kann man viele alte Kopfweiden entdecken. Kopfweiden dienten früher den Menschen als Lieferanten dünner und biegsamer Äste für die Korbherstellung. Der regelmäßige Beschnitt führte zu dem typischen Kopfwuchs dieser Bäume. Heute haben sie keine wirtschaftliche Bedeutung mehr. Sie werden aber immer noch gepflegt und als markante Kultur- und Naturdenkmäler geschätzt.
GEISTERWALD
Endeckt bei einer Wanderung durch den Lorbeerwald auf La Gomera. In Erwartung und Hoffnung des typischen Nebels in diesem Waldstück tauchte plötzlich dieser ausgehölte Baum vor mir auf. Ein schöneres Exemplar könnte man eigentlich am Eingang zum so genannten Märchenwald nicht erwarten. Nur mit Nebel wäre es noch etwas mystischer.
Jetzt mitmachen
Hast du ein besonderes Auge für Naturfotografie? Teile deine besten Schnappschüsse und werde Teil unseres Wettbewerbs! Mit etwas Glück erscheinen deine Bilder in der nächsten Printausgabe von NaturFoto – jetzt mitmachen!


Bilder der Finalisten

Impressionen vergangener Wettbewerbe
Wilde Möhre
mehr als 90% Weiß, 9 % Grün und eine Ameise – Trotzdem ein ansprechendes Bild einer weltverbreiteten Pflanze, der wilden Möhre.
Rapsweißling im weißen Blütenmeer
Es braucht keine weiten Wege um Naturmotive zu finden. Im Frühling blüht es überall. An einem späten Nachmittag nach der Arbeit hatten mich viele Doldenblüten entlang eines Weges in den Bann gezogen. Auf einer der Dolden entdeckte ich diesen Rapsweißling der sich dort ausruhte. Und so ließ er mir genügend Zeit viele Bilder von ihm zu machen aus verschiedenen Positionen. Besonders gefiel mir dass es nur wenige Farben gab, überwiegend in Weißtönen. Einzige der leichte Wind erschwerte das fotografieren. Ein Stativ hatte ich nicht im Wagen und so musste alles aus der freien Hand erledigt werden. Eines der Ergebnisse ist dieses Bild. Danke mein kleiner Freund!
Novemberlicht
Bei tiefstehender Sonne und etwas Nebel kann man, wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, auch im sonst so aufgeräumten Wirtschaftswald Motive finden.
Ameisenopfer
Ich bin seit ein paar Jahren im Frühjahr immer auf der Suche nach schlüpfenden Libellen, und meist kann ich dann den Schlupf bis hin zum Abflug verfolgen. Aber manchmal klappt es dann doch nicht, aus verschiedenen Gründen. In diesem Fall waren es 2 Ameisen, die zuschlugen (bzw. zubissen). Irgendwann konnte die Libelle die beiden Ameisen zwar abschütteln, aber da war es schon zu spät. Durch die zugefügten Wunden hatte sie zu viel Flüssigkeit verloren, und mangels Druckaufbau kam die Entwicklung zum Erliegen. Sie rutschte aus der Hülle und die am Boden wartenden zahlreichen Ameisen erledigten den Rest.
Rauchschwalbe
Die Aufnahme entstand am hauseigenen Naturdeich,Es waren unzählige Versuche notwendig . Die Schwalben flogen ziemlich unregelmäßig,am besten war die Flugtätigkeit an warmen Tagen.
Haubentaucher
Diesen Haubentaucher sah ich vom Weg aus beim Goldbergsee hier in Coburg. Die Art gehört für mich zu den Wasservögeln, die sich häufig und gut beobachten lassen, somit hatte ich die Gelegenheit, hier das Tier in einer schönen Spiegelung fotografieren zu können. In der Kamera war die Belichtungskorrektor (vor Bild) auf -1,67 eingestellt. Ich habe es in der Bearbeitung in Schwarz-Weiß konvertiert, um das Wesentliche der Spiegelung hier herauszuarbeiten. Auch habe ich beim Ausschnitt des Bildes die lange Seite etwas länger gewählt, um den langgestreckten Vogel hier etwas mehr zu betonen. In Lightroom habe ich noch Anpassungen vorgenommen, wie z.B. Belichtung, Lichter und Schwarz-Einstellung. Das Bild ist ein Crop von ca. 12 aus 20 Megapixeln. (Eingereicht erst am 16.9., evtl. kann ich noch teilnehmen?)
Turmfalke
Turmfalke beim Anflug auf Beute ! Nur 30 cm liegen zwischen linse und Motiv wen der Falke den Lichtstrahl der Schranke unterbricht!
Frühlingsgefühle
Völlig überrannt von den Frühlingsgefühlen sind die Kröten sehr beschäftigt….
Angelandet
Das Foto entstand in Strandnähe im Süden von Kreta neben einem kleinen Bach, der ins Meer floss. Eine Frühe Heidelibelle“ landete auf einem Binsenhalm. Es gelang mir, sie symmetrisch am Halm abzulichten (Schärfepunkt Flügel). Den abgebrochenen Binsenhalm links unten, habe ich als kleinen „Symmetriebrecher“ absichtlich im Bild belassen.“
Galerie Archiv
Was bisher geschah…
Ein Archiv voller Highlights: Entdecke hier die spektakulärsten Fotos aus den vergangenen Wettbewerben – von atemberaubenden Landschaftsaufnahmen bis zu faszinierenden Tierporträts.