



Die NaturFoto Lesergalerie
Zeig uns deine schönsten Naturaufnahmen! Jeden Monat stellen wir eine neue Foto-Challenge zu einem spannenden Thema. Die besten Einsendungen präsentieren wir in unserer Galerie – und die Sieger schaffen es in die nächste Printausgabe von NaturFoto.
Leser Wettbewerb April 2026 Moose und Flechten werden von vielen wohl eher als »Deko« denn als Motiv wahrgenommen. Sie wachsen auf Felsen, Baumstämmen und manchmal …
Leser Wettbewerb Mai 2026 Es ist eine besondere Erfahrung, nachts draußen in einer eigentlich vertrauten Landschaft unterwegs zu sein – ungewohnte Stille, mitunter …
Leser Wettbewerb Juni 2026 Kämpfe – aggressive Auseinandersetzungen mit Artgenossen und artfremden Individuen – sind für viele Tiere unvermeidbar. Dabei geht es …
Laufende Wettbewerbe
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April
Moose und Flechten
Leser Wettbewerb April 2026 Moose und Flechten werden von vielen wohl eher als »Deko« denn als Motiv wahrgenommen. Sie wachsen auf Felsen, Baumstämmen und manchmal auch kargem Boden. Moose leuchten dabei oft in vielfältigen Grüntönen, Flechten können hingegen mitunter erstaunlich bunt sein. Beiden Gewächsen gemeinsam ist, dass sie oft selbst unter extremen Bedingungen gedeihen können und vielfach wertvolle Indikatoren für … weiterlesen …
Einsendeschluss: 15. Februar
zur Teilnahme -

Mai
Nachtlandschaften
Leser Wettbewerb Mai 2026 Es ist eine besondere Erfahrung, nachts draußen in einer eigentlich vertrauten Landschaft unterwegs zu sein – ungewohnte Stille, mitunter fremdartige Geräusche. Die mangels Licht eingeschränkte Sicht lässt Vertrautes fremd und neu erscheinen. Nachts Landschaften zu fotografieren, ist ein ebenso interessantes wie lohnendes Unterfangen, egal ob unter einem klaren, von der Milchstraße dominierten Himmel oder mit weniger … weiterlesen …
Einsendeschluss: 15. März
zur Teilnahme -

Juni
Kämpfe
Leser Wettbewerb Juni 2026 Kämpfe – aggressive Auseinandersetzungen mit Artgenossen und artfremden Individuen – sind für viele Tiere unvermeidbar. Dabei geht es um potenzielle Partner, um lukrative Nahrungsquellen, um die besten Brutreviere oder den Schutz des Nachwuchses. Kämpfe werden in unterschiedlicher Weise ausgetragen, mal bis zum Tod eines Kontrahenten, mal unblutig, oft einfach so lange bis der »Klügere« oder Schwächere … weiterlesen …
Einsendeschluss: 15. April
zur Teilnahme

Bilder der laufenden Wettbewerbe
Kämpfe
Kampf der Giganten
Ich machte Safari im Krüger Nationalpark in Südafrika. Nach einer längeren Durststrecke trafen wir auf eine aufgeregte Zebra Herde. Das junge Männchen in der Mitte war geschlechtsreif geworden und musste nun die Herde verlassen. Die älteren Hengste versuchten ihn zu vertreiben und führten einen harten Kampf aus. Der junge Zebra-Hengst schrie vor Schmerz. Seine Mutter lief mit gewissem Sicherheitsabstand ständig hinterher, ihr Mutter-Herz blutete. Er musste nun seinen eigenen Weg gehen und eine eigene Herde finden. Vor ihm liegt nun ein neuer Lebensabschnitt!
Winterliche Konfrontation
Das Foto zeigt zwei kämpfende Japanmakaken (Macaca fuscata) im winterlichen Nagano, Japan. Aufgenommen mit einem 70–200 mm Teleobjektiv, hält die Aufnahme einen dynamischen Moment sozialer Interaktion fest, bei dem Aggression und Dominanzverhalten sichtbar werden. Japanmakaken sind für ihre Anpassungsfähigkeit an kalte Klimazonen bekannt und leben in komplexen sozialen Gruppen, in denen Rangordnungen regelmäßig ausgehandelt werden. Der aufwirbelnde Schnee unterstreicht die Intensität der Szene und vermittelt die raue Umgebung, in der diese Tiere selbst im Winter aktiv bleiben.
Streit
Jüngere Bienenfresser wollen älteren Vögeln Ansitze streitig machen. Die Älteren reagieren oft sehr heftig auf diese „Unverschämtheit“ und vertreiben sie von den Ansitzen.
kämpfende Stockenten
2 Erpel in einem fast unerbitterlichen Kampf. Es wurden ordentlich Federn gerupft bis letztendlich einer mit lautstarken Geschrei aufgab und wegflog.
Todesbiss
Um einmal bei einem Live-Kill dabei zu sein bei einer Safari bedarf schon etwas Glück und einen guten Guide. Hier war es so, dass die Hyänen zuerst ein Gnu stellten und begannen es bei lebendigem Leibe „anzuknabberen“, bis ein Löwenmännchen kam. Der erstickte dann das Gnu, was wiederum Glück für das Gnu war, denn Hyänen verspeisen ihre Opfer bei lebendigem Leibe. Als dieser Löwe dann anfangen wollte zu essen, kam ein ranghöheres „Löwenmännchen“ und nach kurzem Kampf konnte Letzterer sich den Bauch vollschlagen.
Polardialog
Grönländische Schlittenhunde kann man nicht mit den domestizierten Haushunden in unseren Breitengraden vergleichen. In Grönland nördlich des Polarkreises ist es sogar verboten, sie als Haushunde zu halten. Sie sind Arbeitstiere/Gebrauchshunde, die immer, bei jedem Wetter und extremer Kälte draußen bleiben müssen, um den extremen Anforderungen der Arktis zu genügen. Dementsprechend wild sind sie, ein Relikt aus der Wolfsphase. Diese beiden Junghunde, die ich hier fotografiert habe, waren gerade in einen Rangordnungskampf verwickelt. Mir war es wichtig, bei meinem Foto die Wildheit dieser Hunde zu zeigen. Es war nicht so einfach, beide gleichzeitig mit gefletschten (Milch-)zähnen zu erwischen und es waren sehr viele Aufnahmen nötig, bis mir dieses gelang.
Streit um den Zaunpfahl
Streit um den Zaunpfahl zeigt eine Auseinandersetzung zwischen einem Steinkauz und einem jungen Buntspecht beim Aufeinandertreffen dieser beiden unterschiedlichen Vogelarten, die der Steinkauz am Ende für sich entscheiden konnte.
Amselstreit
Futterneid, aufgenommen im Garten mit meiner Canon Eos 1DX, Blende 6,3, Iso 1250, Belichtungszeit 1/1250
Kraftprotze
Aus einer ruhenden Herde löste sich plötzlich ein junger Bulle und rannte mit lautem Getöse in Richtung eines Einzelgängers, der unvermittelt aus dem nahen Gehölz hervorgetreten war. Das Kräftemessen dauerte fast zehn Minuten, bevor der Fremdling vertrieben war.
Nachtlandschaften
Der Weg ins Sternenmeer
Das Foto zeigt den Sternenhimmel mit der deutlich sichtbaren Milchstraße über einer abgelegenen Landschaft in Nordspanien, aufgenommen nahe des kleinen Dorfs Crémenes. Fotografiert mit einem 18–35 mm Weitwinkelobjektiv, fängt die Aufnahme sowohl die Weite des Nachthimmels als auch die sanften Konturen der Hügel und Wiesen ein. Die Region ist bekannt für ihre geringe Lichtverschmutzung, wodurch die feinen Strukturen der Milchstraße und unzählige Sterne klar erkennbar werden. Die Szene vermittelt die besondere Stille und Ursprünglichkeit der nächtlichen Landschaft abseits urbaner Einflüsse.
Birnbaum
Das Bild habe ich im Mai bei Vollmond aufgenommen. Dadurch war die Landschaft mit dem blühenden Rapsfeld gut zu erkennen. Auserdem war keine hohe ISO erforderlich. Belichtet habe ich 30 sek bei Blende 3,5 und 10 mm, ISO 400
Blaue Stunde
Leuchtturm Gardur in Island … warten auf Polarlichter (bei ziemlich kaltem Wind und Minusgraden) Kurz nachdem die Sonne untergegangen war konnte man schon die ersten Polarlichter sehen, die im Laufe der Dunkelheit noch intensiver wurden. Am Horizont sieht man die Halbinsel Snæfellsnes mit dem Snæfellsjökull (1446m). Nach über 2 Stunden intensivstem Naturerlebnis, aber total durchgefroren, war man froh sich im nahen Hotel wieder aufwärmen zu können.
Polarlichtspektakel
Polarlichtspektakel zeigt ein sehr intensives Polarlicht über einem einsamen Haus auf der Halbinsel Senja in Nordnorwegen, bei dem es scheint, dass das Polarlicht wie Rauch aus dem Schornstein des Hauses entweicht.
Sternenhimmel über dem Magic-Teleskope
Der Roque de los Muchachos zählt wegen seiner kaum vorhandenen Lichtquellen zu einem hervorragenden Ort für die Sternenbeobachtung – in klaren Nächten spannt sich ein geradezu kristallklarer Sternenhimmel über dem Gipfel.
Vergangen
Toter in den See gefallener Baum in der Abenddämmerung, während der Mond bereits aufgegangen ist.
Der Himmelsjäger im Angelteich
Orion ist DAS Sternbild des Winters. Hier spiegelt es sich im ruhigen Ilbesheimer Angelweiher. Auch die unweit am Hang des Pfälzerwaldes gelegene Madenburg wirft ihr Licht auf das Wasser und komplettiert die schöne Nachtlandschaft.
Aurora Im Hunsrück
Nachdem die Werte für die Polarlichter anstiegen stellte ich mir die Frage, wohin es geht. Das gesamte Saarland sowie die angrenzende Pfalz waren voll mit dichtem Nebel. Nachdem ich ein paar Wettermodelle verglichen hatte, machte ich mich auf den Weg zum Erbeskopf. Mit seinen 816Metern Höhe lag er oberhalb der Wolkendecke, was die Chancen auf gute Fotos zusätzlich erhöhte. Gleich nach Ankunft waren die Lichter schon mit bloßem Auge zu sehen und wurden über 1,5h immer stärker und ich durfte diese Aufnahme machen. Bisher hatte ich die Polarlichter nur auf Island so stark gesehen und ich bin immer noch verblüfft über mein Glück, da der Höhepunkt der Stärke ursprünglich für früh morgens prognostiziert wurde und ich dann doch kurzfristig umgeplant hatte. Blende 1,8, Verschlusszeit 5Sekunden, ISO 500, Brennweite 14mm
Venusuntergang
Das Hügelgrab „Silmenitz“ auf Rügen im Licht des Vollmondes. Wie geplant habe ich den Untergang unseres Nachbarplaneten Venus neben dem Hügelgrab mit den zwei alten Eichen platziert. Nicht eingeplant war ein zunehmender Taubeschlag auf der Frontlinse, so dass eine noch mystischere Stimmung entstand. Belichtung von 22:50 bis 1:30 MESZ Kamera B.I.G. six 6×6, Objektiv Carl Zeiss 2.8/80mm Blende 8 auf Fuji Velvia.
Moose und Flechten
Blattflechte
Blaue Blattflechte zwischen Moosen. Aufgenommen im Naturdenkmal „Felsennest“ in Eberbach.
Einzelkämpfer
Ein Tropfen auf einer Moosspore lässt die kleine Pflanze wie ein Wesen aus einer anderen Welt wirken.
Moses und Flechten
Panorama eines abgebrochenen Astes – Todholz, überzogen mit Flechtenarten z.b. Gelbflechte, Blattflechte usw., sowie mit Filzmützenmoos. Diese bilden auf dem Todholz eine Symbiose – zusammenleben verschiedener Organismen zum gegenseitigen Nutzen. Das Bild wurde mit Focus Stacking ( 25 Aufnahmen ) aufgenommen um diese Tiefenschärfe zur erzielen. Kamera Nikon D3s, Objektiv Tokina AT-X 2,8/100mm Makro.
Flechten und Moose auf steiler Felswand
Auf der nahezu senkrechten, unzugänglichen Felswand im Tal des Eifelstädtchens Monschau sticht bei Sonnenschein das leuchtende Grün der Flechten hervor.
Sanfter Teppich des Waldes
Das Foto zeigt eine Makroaufnahme von Moosen im Hardtwald bei Karlsruhe. Aufgenommen mit einem 150mm Makroobjektiv, wird die feine Struktur der Moospolster und Sporenträger deutlich hervorgehoben, während der Hintergrund weich verschwimmt. Das natürliche Licht betont die verschiedenen Grüntöne und verleiht der Szene eine ruhige, fast intime Waldatmosphäre. Moose spielen im Hardtwald eine wichtige ökologische Rolle, da sie Feuchtigkeit speichern, den Boden schützen und Lebensraum für zahlreiche Mikroorganismen bieten.
Einsam und Verlassen
Eine kleine zurückgelassene Flechte auf einem unscheinbaren Stein.
Im Rondane Nationalpark
Flechten, Moose, Heidekraut prägen unter anderem den hoch gelegenen Rondane Nationalpark in Norwegen. Beim Übergang vom Spätsommer zum Herbst verwandelt sich die Landschaft in eine Symphonie von Farben, besonders wenn bei Sonnenuntergang die Szenerie in warmes rotes Licht getaucht wird.
Sporangie
Eine Sporangie auf einer moosbewachsenen Gartenmauer. Mit einer Canon EOR R und adaptierten Cooke Kinic 25mm f1.8 Offenblende aufgenommen. Das Glas ist ein Filmobjektiv aus den 1920er Jahren.
Furchen-Schüsselflechte en détail
Bei der Aufnahme handelt es sich um einen dünnen (6 µm) Querschnitt durch eine Furchen-Schüsselflechte, die auf der Rinde von Bäumen wächst. Der Schnitt wurde für die Beobachtung mit einem Fluoreszenzmikroskop mit drei verschiedenen fluoreszierenden Farbstoffen (sog. Wackerfärbung) angefärbt. Aus insgesamt 150 Einzelaufnahmen wurde anschließend ein Gesamtbild mit Hilfe eines Bildbearbeitungsprogramms zusammengefügt. Deutliche sichtbar wird die duale Natur von Flechten, die aus einer symbiontischen Lebensgemeinschaft von Pilz und Algen bestehen, die ihnen das Überleben unter harschen Umweltbedingungen erlaubt. Neben der dunkel gefärbten oberen und unteren Rinde ist das Pilzmark mit Hyphen und den darin eingebetteten runden Algen zu erkennen. Dieses einmal etwas andere Naturfoto illustriert nicht nur das komplexe Zusammenleben von zwei Organismen, sondern ist auch ästhetisch reizvoll.
Abgelaufene Wettbewerbe

Bilder der Gewinner
Ausgabe: 2/2026 – Lebensraum Moor
Die neue Ausgabe von NaturFoto präsentiert die besten Bilder der Finalisten und Gewinner unseres aktuellen Wettbewerbs. Sichere dir jetzt die neueste Ausgabe und genieße Naturfotografie in ihrer ganzen Pracht!
Lebensraum Moor
Ein perfekter Morgen
Noch vor Sonnenaufgang zeigte sich die Wollgrasblüte im Moor in einer wunderschönen Stimmung. Ein leichter Bodennebel verzauberte die Szene. Der Beginn eines perfekten Morgens.
Dancing on Air
Ein einzeln und frei stehender Totholzbaum im nördlichsten Hochmoorrest des bayerischen Alpenvorlandes ist ein beliebter Ansitzplatz für den Graureiher. Ein Graureiher flog immer wieder um diesen Baum herum, eine schöne Gelegenheit, diesen Graureiher auf dem kargen Baum sitzend zu fotografieren. Dann kam ein weiterer Graureiher mit dazu und für einige wenige Sekunden tanzten die beiden Graureiher in der Luft – mit weit ausladenden Flügelschlägen. Hochmoore und Niedermoore sind wichtige Rückzugsgebiete dieser sehr eleganten Vögel. Dort findet er Nahrung und seine Ruheplätze.
Rauschbeeren im Gegenlicht
An der Bahnstrecke München- Augsburg findet man auf etwa halber Strecke ein kleines NSG, das Haspelmoor. Besonders im Herbst zeigt es sich von seiner bunten Seite. Die Bodenvegetation leuchtete im dampfenden Licht der aufgegangenen Herbstsonne. Die Blätter der Rauschbeere, einer typischen Art der Heidekrautgewächse, findet man in diesem Biotop. Mit dem Telemakro konnte ich die Lichtreflexe gut zur Wirkung bringen – eine mystische und zauberhafte Stimmung.
Kranichküken im Wollgras
Während eines Dachzelt-Roadtrips im Juni durch Lappland in Schweden entdeckte ich einen Kranich mitten in einem Moor nahe Arvidsjaur. Voller Freude bemerkte ich zwischen dem Wollgras noch ein winziges Küken, das vermutlich erst wenige Tage alt war und in diesem Moor geboren wurde. Die Mutter bewachte das Kleine sorgfältig, während sie gemeinsam das Moor durchstreiften und die Mutter das Küken immer wieder fütterte. Moore bilden den idealen Lebensraum für Kraniche, da sie ihre Nester auf dem Boden bauen und die wasserreichen Moore sowohl Schutz vor Fressfeinden als auch ausreichend Nahrung bieten.
Großes Torfmoor
Das Naturschutzgebiet Großes Torfmoor im Norden des Wiehengebirges ist das größte noch verbliebene Hochmoor in ganz NRW. Es ist einer meiner Lieblingsplätze und früh morgens bei Minustemperaturen und Raureif verwandeln sich die noch nicht abgestorbenen Birken in einen verwunschenen Märchenwald.
Im Nebel
Georgenfelder Hochmoor im herbstlichen Nebel.
Neues Leben im Moor
In einem Moor am Dümmer See bricht sich neues Leben Bahn.
Atemberaubendes Hochmoor
….bei einer Reise in Estland besuchte ich verschiedene Regionen ,unter anderem auch das „Marimetsa Hochmor“,das mir bis heute in Erinnerung ist. Auf einem langen Holzsteg bin ich an einen Beobachtungsturm gelaufen ,rechts und links von dem Steg kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus.Alle tyischen Moorpflanzen ( Sonnentau,Torfmoose sowie die Rauschbeere konnte man hier sehen) dazu kamen auch noch wunderschöne Vogelarten hinzu (Goldregenpfeifer,Uferschnepfen und balzende Birkhühner .Von dem Beobachtungsturm hatte man auch eine sehr schöne Aussicht auf einen größeren Moortümpel.
Biber im Federsee
Der Federsee liegt im grössten zusammenhängenden Moorgebiet in Südwestdeutschland. An einem Frühlingsabend beobachtete ich dort diesen Biber, wie er Seerosen sammelte und sie zu seinem Bau transportierte. Als dann das Licht kurz vor Sonnenuntergang am schönsten war, gelang mir diese Aufnahme. Ein tolles Erlebnis!
Baumgestalten
Tanzende Bäume
Die Dancing Trees auf Sumba lassen sich beim richtigen Gezeitenstand, wenn die Bäume im Wasser stehen und es nahezu windstill ist, mit Spiegelbild fotografieren. Um möglichst keine harten Schatten zu bekommen, ist dieses Foto vor Sonnenaufgang mit Stativ und einer Belichtungszeit von 1/15 s enstanden.
Alte Riffkiefer
Im Elbsandsteingebirge gibt es einige sehr alte Kiefern. Sie wachsen direkt an den Felskanten. Da die Lebensbedingungen für die Bäume sehr hart sind, wachsen sie nur sehr langsam. Außerdem haben sie sehr bizarre Wuchsformen. Deshalb werden die alten Felskiefern auch Elbsandsteinbonzais genannt. In den letzten sehr warmen Jahren sind leider einige dieser besonderen Baumgestalten vertrocknet und abgestorben. Die abgebildete Kiefer thront aber weiterhin über den impossanten Sandsteinfelsen. Ich war schon viele Male bei den alten Baum. Aber an diesen Frühlingsmorgen waren die Bedingungen perfekt. Nach einen Wetterumschwung zogen Nebelschwaden durch das Tal. Ich versuchte mich auf der kleinen Felsspitze so zu postieren, dass ich die aufgehende Sonne als Sonnenstern in der Astgabel des alten Baumes abbilden konnte. Im ersten Morgenlicht ist mir so ein besonderes Foto von meinen Lieblingsbaum gelungen.
Winterabend
Wuppertals bekanntester Baum trotzt bisher allen Stürmen und Wetterlagen und ist immer ein interessantes Fotomotiv.
Winterriesen
Winterriesen sind die alten, mehrere hundert Jahre alten Hutebuchen in der thüringischen Rhön, die allen Elementen trotzen. Im Schatten der ehemaligen innerdeutschen Grenze konnten sich einige beeindruckende Hutewälder erhalten. Jede dieser Hutebuchen ist ein Unikat und eröffnet gerade auch im Wandel der Jahreszeiten vielfältige Naturfotomöglichkeiten.
Majestätisch
Bei meinem Urlaub im Blauen Land bewunderte ich die vielen Eichen mit ihren majestätischen Kronen. Diese besondere Eiche thront mittig im Bergeinschnitt der Bayrischen Alpen. Der Standort dieser Eiche ist einmalig, ich konnte keinen weiteren Baum mit dieser perfekten Position finden.
Kopfweiden
In der Umgebung von Kissing kann man viele alte Kopfweiden entdecken. Kopfweiden dienten früher den Menschen als Lieferanten dünner und biegsamer Äste für die Korbherstellung. Der regelmäßige Beschnitt führte zu dem typischen Kopfwuchs dieser Bäume. Heute haben sie keine wirtschaftliche Bedeutung mehr. Sie werden aber immer noch gepflegt und als markante Kultur- und Naturdenkmäler geschätzt.
Eine Prozession
Tiefverschneite Nadelbäume auf dem Fichtelberg im Erzgebirge nahmen die Gestalt von alten Frauen an, die sich auf den Weg zum Licht in der Bergfinsternis aufgemacht haben.
Runder Baum
Dieses Bild ist auf dem Malerweg durch die sächsische Schweiz entstanden. Der Baum perfekt rundgeformt, alleinstehend auf einer Wiese, gefärbt in Herbstorange.
Baum im Wind
Diesen Baum habe ich im nördlichen Landkreis Coburg, in der Nähe des Gründen Bandes, fotografiert. Fasziniert hat mich die extreme Standhaftigkeit der Pflanze im Wind. Die Aufnahme stammt aus dem November 2024. Bei meinem letzten Besuchen an der Stelle in diesem Herbst war er leider gebrochen. Doch er ist so lange standhaft geblieben, womit ich Hoffnung bei seinem Anblick hier verbinde – deshalb mag ich die SW-Konversion mit dem High-Key (17mm, f11, 1/100, ISO 320).
Gegenlicht
Sonnenaufgang im Böhmerwald
Sonnenauf- und -untergänge sind sicherlich die gängigsten Gegenlichtaufnahmen. Bei dieser Aufnahme trifft das Gegenlicht der aufgehenden Sonne auf den Nebel in einem Moorgebiet auf der Hochebene des Nationalparks Šumava im Böhmerwald in Tschechien und erzeugt eine intensive Lichtstimmung auf den Gräsern, dem Baumstamm im Vordergrund sowie mit Strahlen im Nebel. Der über 69.000 Hektar große Nationalpark Šumava ist meiner Meinung nach mit seinen einsamen und verwilderten Kulturlandschaften sowie Mooren eine einmalige Landschaft in Mitteleuropa.
Nebelbogen
Der Nebelbogen, ein besonderes Phänomen. Es handelt sich um eine besondere Form des Regenbogens. Auch weißer Regenbogen genannt. Hervorgerufen durch eine Vielzahl kleinster Tröpfchen bei bestimmten Gegenlichtsituationen.
Sturm im Anmarsch?
Ich fotografierte diese beeindruckenden Sturmwolken von der Terrasse des ersten Stocks unseres Hotels in Podgora, Kroatien. In der Nachbearbeitung habe ich das Bild auf Panoramaformat zugeschnitten.
AMAZONAS
Gewitterwolke über dem Amazonas Es dauerte doch einige Zeit bis sich die Gewitterwolke bildete und sich schließlich entlud.
Mystische Sonnenstrahlen
Wenn bei Sonnenaufgang ein wenig Nebel im Tal wabert und die Sonnenstrahlen sichtbar werden, dann wird dadurch eine mystische Stimmung erzeugt und das frühe Aufstehen hat sich gelohnt.
Herbstwald
funkelndes Bokeh im herbstlichen Tüschenwald bei Sonsbeck aufgenommen mit Nikon D6 mit meinem alten Lieblingsobjektiv Minolta Objektiv Rokkor MD 50
Zauberlicht im Hutewald
Zauberlicht im Hutewald zeigt eine Hutewaldlandschaft in der thüringischen Rhön, bei der Gegenlicht als Sternlicht durch einen der markantesten Hutebuchen ein Zauberlicht/magisches Licht in die Landschaft zaubert. Im Schatten der ehemaligen innerdeutschen Grenze haben sich in der Rhön großartige Hutewälder erhalten, die besondere Möglichkeiten für Naturfotografen eröffnen. Am Fusse alter, mehrere hundert Jahre alte Hutebuchen versetzt Gegenlicht die gesamte Landschaft in eine überwältigende Stimmung.
Sonnenaufgang in der Heide
Die aufgehende Sonne beleuchtet die Spinnennetze im Heidekraut
Morgen an der Küste
Baum bei Sonnenaufgang an der Küste bei Cala Millor, Mallorca
Jetzt mitmachen
Hast du ein besonderes Auge für Naturfotografie? Teile deine besten Schnappschüsse und werde Teil unseres Wettbewerbs! Mit etwas Glück erscheinen deine Bilder in der nächsten Printausgabe von NaturFoto – jetzt mitmachen!


Bilder der Finalisten

Impressionen vergangener Wettbewerbe
Eisige Stille in der Cordillera Vilcanota
Frühmorgens, ehe die ersten Sonnenstrahlen den Gletscher des Ausangate (6384 m) in rötliches Morgenlicht tauchen, ist es am Chullunpiqoc See noch absolut windstill und der majestätische Gipfel spiegelt sich in dem eisigen, auf rund 4500 m gelegen See. Tagsüber bläst stets ein heftiger Wind am Fusse des fünft höchsten Bergs in Peru und der See ist aufgewühlt. Fern von der Zivilisation in mitten der Weite der peruanischen Anden kann man die Ruhe geniessen.
Vorwiitzig
Licht und Schatten mit Maiglöckchen im Wald
Elfe in der Heide
Diese Heidelibelle konnte ich durch die blühenden Heidepflanzen hindurch fotografieren. Durch die sehr helle Belichtung entstand der luftige, leichte Eindruck.
Balz der Graureiher
Bei fast freier Sicht auf den Horst der Reiher und Geduld lassen sich die Reiher gut ablichten
Zwei Streithähne
Wie aus dem Nichts bekamen sich die beiden Seeadler in die Wolle. So schnell wie es begann war der Streit auch wieder beendet. Zum Glück ging es für beide gut aus und keiner wurde verletzt.
Wilde Möhre
mehr als 90% Weiß, 9 % Grün und eine Ameise – Trotzdem ein ansprechendes Bild einer weltverbreiteten Pflanze, der wilden Möhre.
Dynamische Düne
Das Foto entsand im Dünengürtel bei Swakopmund (Namibia) kurz nach Sonnenuntergang.Der leichte Wind liess die Dünenspitzen rauchen „.“
Turmfalke
Turmfalke beim Anflug auf Beute ! Nur 30 cm liegen zwischen linse und Motiv wen der Falke den Lichtstrahl der Schranke unterbricht!
Haubentaucher
Diesen Haubentaucher sah ich vom Weg aus beim Goldbergsee hier in Coburg. Die Art gehört für mich zu den Wasservögeln, die sich häufig und gut beobachten lassen, somit hatte ich die Gelegenheit, hier das Tier in einer schönen Spiegelung fotografieren zu können. In der Kamera war die Belichtungskorrektor (vor Bild) auf -1,67 eingestellt. Ich habe es in der Bearbeitung in Schwarz-Weiß konvertiert, um das Wesentliche der Spiegelung hier herauszuarbeiten. Auch habe ich beim Ausschnitt des Bildes die lange Seite etwas länger gewählt, um den langgestreckten Vogel hier etwas mehr zu betonen. In Lightroom habe ich noch Anpassungen vorgenommen, wie z.B. Belichtung, Lichter und Schwarz-Einstellung. Das Bild ist ein Crop von ca. 12 aus 20 Megapixeln. (Eingereicht erst am 16.9., evtl. kann ich noch teilnehmen?)
Galerie Archiv
Was bisher geschah…
Ein Archiv voller Highlights: Entdecke hier die spektakulärsten Fotos aus den vergangenen Wettbewerben – von atemberaubenden Landschaftsaufnahmen bis zu faszinierenden Tierporträts.