



Die NaturFoto Lesergalerie
Zeig uns deine schönsten Naturaufnahmen! Jeden Monat stellen wir eine neue Foto-Challenge zu einem spannenden Thema. Die besten Einsendungen präsentieren wir in unserer Galerie – und die Sieger schaffen es in die nächste Printausgabe von NaturFoto.
Leser Wettbewerb Mai 2026 Es ist eine besondere Erfahrung, nachts draußen in einer eigentlich vertrauten Landschaft unterwegs zu sein – ungewohnte Stille, mitunter …
Leser Wettbewerb Juni 2026 Kämpfe – aggressive Auseinandersetzungen mit Artgenossen und artfremden Individuen – sind für viele Tiere unvermeidbar. Dabei geht es …
Spinnen sind zwar wenig beliebt und für manche Menschen sind allein schon Gedanken an die achtbeinigen Krabbler, Anlass für Panikattacken, für nahezu alle Landökosysteme …
Laufende Wettbewerbe
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Mai
Nachtlandschaften
Leser Wettbewerb Mai 2026 Es ist eine besondere Erfahrung, nachts draußen in einer eigentlich vertrauten Landschaft unterwegs zu sein – ungewohnte Stille, mitunter fremdartige Geräusche. Die mangels Licht eingeschränkte Sicht lässt Vertrautes fremd und neu erscheinen. Nachts Landschaften zu fotografieren, ist ein ebenso interessantes wie lohnendes Unterfangen, egal ob unter einem klaren, von der Milchstraße dominierten Himmel oder mit weniger … weiterlesen …
Einsendeschluss: 15. März
zur Teilnahme -

Juni
Kämpfe
Leser Wettbewerb Juni 2026 Kämpfe – aggressive Auseinandersetzungen mit Artgenossen und artfremden Individuen – sind für viele Tiere unvermeidbar. Dabei geht es um potenzielle Partner, um lukrative Nahrungsquellen, um die besten Brutreviere oder den Schutz des Nachwuchses. Kämpfe werden in unterschiedlicher Weise ausgetragen, mal bis zum Tod eines Kontrahenten, mal unblutig, oft einfach so lange bis der »Klügere« oder Schwächere … weiterlesen …
Einsendeschluss: 15. April
zur Teilnahme -

Juli
Spinnen
Spinnen sind zwar wenig beliebt und für manche Menschen sind allein schon Gedanken an die achtbeinigen Krabbler, Anlass für Panikattacken, für nahezu alle Landökosysteme aber sind sie von überragender Bedeutung. Bislang bekannt sind etwa 50 000 Arten weltweit. Hierzulande reicht das Spektrum von nur gut 1 mm großen Zwergspinnen bis zur Großen Winkelspinne mit immerhin 10 cm Beinspannweite. Machen Sie sich, auch wenn’s manchen schwer fällt, mit Kamera und Makroobjektiv auf die Suche nach den Tieren.
Einsendeschluss: 15. Mai
zur Teilnahme

Bilder der laufenden Wettbewerbe
Spinnen
Kreuzspinne im Herbst
Im zarten Morgenlicht eines kühlen Herbsttages sitzt eine Kreuzspinne regungslos in der Mitte ihres kunstvollen Netzes. Geduldig und wachsam verharrt sie in absoluter Stille, als wäre sie Teil eines sorgfältig komponierten Naturkunstwerks. Eine Atmosphäre von Ruhe und Vergänglichkeit liegt in der Luft.
Warmhaus-Riesenkrabbenspinne
Morgens um 6:00 Uhr öffnen die Tore der Rest Camps im Krüger Nationalpark in Südafrika. Startklar warteten wir in unserem Auto darauf, das Tor passieren zu können. Am Tor steht ein Schlüsselkasten, wo man die Schlüssel seiner Unterkunft einwerfen kann. An diesem Schlüsselkasten saß die Warmhaus-Riesenkrabbenspinne, wie ein Wächter. Ich brauchte etwas Überwindung, doch ich bin meinen Schlüssel noch losgeworden.
Ungleiches Paar
Die wunderschöne Wespenspinne (Argiope bruennichi) hatte ich bereits seit einiger Zeit gespannt zwischen den Blüten des Sonnenhuts beobachtet, doch erst einige Zeit später fiel mir das deutlich kleinere Männchen auf, das auf der anderen Seite vom Netz wartete. Mitten im sonnigen Juli liegt die typische Paarungszeit der faszinierenden Tiere, bei der das Männchen das Weibchen durch Vibrationen im Netz erregt. Da die Weibchen nach der Paarung oft die Männchen als proteinhaltigen Snack zu verehren versuchen, um die Nachkommenschaft gut durchzubringen, kann ich ihm den räumlichen Sicherheitsabstand dabei nicht verübeln. Canon Eos R6 Mark II mit 18-400mm Tamron-Objektiv und Zwischenringen, 118mm, f 6,3, 1/2000sec, ISO 1250
Regenbogenfäden
Auf dem Foto ist eine Spinne in ihrem kunstvoll gespannten Radnetz zu sehen, vermutlich eine Kreuzspinne oder eine nahe verwandte Art der Radnetzspinnen. Die feinen Seidenfäden schimmern im Gegenlicht regenbogenfarben – ein Effekt, der durch Lichtbrechung an der dünnen Spinnseide entsteht. Im Zentrum des Netzes wartet die Spinne regungslos auf Beute, während die stabilen Radialfäden die tragende Struktur bilden. Das weiche, grüne Hintergrundlicht hebt die filigrane Geometrie des Netzes besonders eindrucksvoll hervor.
Rindenspringspinne mit ererbeuteter Fliege
Diese Rindenspringspinne mit ihrer Beute konnte ich an einem Fenster ablichten.
Filigran
Aufnahme auf Diafilm. Der Hintergrund wurde bewusst dunkel gehalten um das filigrane Spinnennetz hervorzuheben. Gartenkreuzspinne und Spinnennetz wurden angeblizt.
Rote Röhrenspinne
Die Rote Röhrenspinne zählt für mich zu den schönsten und interessantesten einheimischen Spinnenarten. Sie ist stark gefährdet und steht auf der Roten Liste. Nur die Männchen tragen das auffällig rote und mit vier Punkten versehene Muster auf dem Hinterleib. Die kräftigen Beinchen sind schwarz und haben weiße Ringelchen. Die Weibchen hingegen sind kohlschwarz und sie verbringen die Zeit ihres Lebens in einer Röhre unter der Grasnarbe. Ausschließlich in einem engen Zeitfenster Ende August Anfang September laufen die Männchen sehr flott durch die Heide auf der Suche nach einem Weibchen in ihrer Röhre. Dort zieht es dann mit ein. Aufgrund dieses Verhaltens ist es so schwer, diese Spinnenart überhaupt zu finden. Manchmal ist es nur ein Zeitfenster von max 2 Wochen. Dann muss man die richtige Zeit genau abpassen. Man weiß bis heute nicht, wieviele dieser Spinnen es überhaupt gibt.
Spinnen
Spinnennetz
In der Heide
Die zarten Farben der Heideblüte in der Unschärfe vor und hinter der Wespenspinne in ihrem Netz gaben eine sehr fotogene Umgebung ab.
Kämpfe
Kampf der Giganten
Unvermittelt griff einer der Grizzlys an. Ich hatte das Glück, dass die beiden Kontrahenten seitwärts zu mir standen und ich somit einige Aufnahmen mehr oder weniger im Profil machen konnte.
Zebra-Zoff
Das Foto entstand auf einer Selbstfahrer-Reise im Etosha Nationalpark (Namibia) am Ende einer ungewöhnlich langen Regenzeit. Aufgrund des reichen Nahrungsangebots konnten wir große Antilopen-/ und Zebraherden beobachten. Da sind Rangkämpfe vorprogrammiert. In der Regel dauern sie bei Zebras nicht lange an. Deshalb muss man schnell sein und das richtige Objektiv (Zoom) zur Hand haben.
Wasserschlacht der Haubentaucher
Dieses Bild ist eines aus einer ganzen Serie die ich bei einem Revierkampf von Haubentauchern im Beltringharder Koog machen konnte. Die Haubentaucher haben sich dabei mehrere Minuten immer wieder unter Wasser gedrückt. Als Kamera kam meine D850 mit dem 600mm/f4.0
Mit dem Kopf durch die „Wand“
Ein Specht tut das was er am besten kann – mit dem Kopf durch die Wand! Auch wenn die Wand hier nicht aus Holz, sondern aus einem Star besteht…
Schwanenkampf im See
Runter mit dir, die gehört mir. Die beiden Männchen gehen bei ihrem Kampf um das Weibchen „all in“. Ich hatte schon ein bisschen Angst um den unteren Schwan. Das Weibchen wollte diesen Kampf aus nächster Nähe genau mitverfolgen. Der Stärkere hat dann gewonnen.
Kampf um den Riss
Drei Fleckenhyänen reißen sich um den von einem Löwen übriggelassenen Riss. Im Hintergrund wartet bereits der Nächste in der Verwertungskette, ein Schabrackenschakal. Die Aufnahme entstand im Ngorongoro-Krater in Tansania in den frühen Morgenstunden – daher das pastellfarbene rosa Licht. Da wir im Dachzelt am Kraterrand die Nacht verbrachten, konnten wir gleich in der Morgendämmerung in den Krater hinunterfahren und so die nachtaktiven Raubtiere noch eine Weile beobachten.
Mandarinenten
Herbstnachmittag im Englischen Garten/München. Kämpfende Mandarinenten.
Kampf der jungen steinblcke
Wer ist der stärkere
„Rosen“kampf
Ziel sind die „Rosen“ der Hähne in diesen Kämpfen.
Nachtlandschaften
Sternenhimmel und ich
Ich fotografiere jahrzehnte aber einen Sternehimmel hatte ich noch nie gemacht. Über Freunde wurde mir der richtige Zeitpunkt und Ort genannt und ich fuhr mit. Es hat gut funktioniert aber es war mir zuwenig, daher hatte ich mit meiner Stirnlame die Idee Lichtkreise zu machen. Es waren mehrere Versuche notwendig bis mir dieses Bild gefiel.
Nächtliches Catering
Um die Rufe des Uhus zu hören und zu genießen, ging ich im April am späten Abend in ein Naturschutzgebiet. Dort war ein Uhunest besetzt. Die Rufe aus dem Dunkeln waren beeindruckend. Beim Hochblicken in eine Eiche merkte ich, dass ich beobachtet wurde. Herr Uhu wollte eine Ratte im Nest abliefern.
Vollmondnacht am Murnauer Moos
Es war eine dieser hellen, milden Nächte im Frühsommer. Der Vollmond zog in ungewöhnlich flacher Bahn über das Murnauer Moos und das dahinter liegende Wetterstein-Gebirge. Gegen Morgen, als der Nebel das Moor fast ganz bedeckte, entstand diese mystische Stimmung. Als würde die Welt den Atem anhalten. Um eine Überbelichtung des Mondes zu vermeiden, war hier eine Doppelbelichtung erforderlich. Canon EOS R6, F/2,8; 1/2 Sek; ISO 1600 und ISO 200
Vollmondnacht am Murnauer Moos
Es war eine dieser hellen, milden Nächte im Frühsommer. Der Vollmond zog in ungewöhnlich flacher Bahn über das Murnauer Moos und das dahinter liegende Wetterstein-Gebirge. Gegen Morgen, als der Nebel das Moor fast ganz bedeckte, entstand diese mystische Stimmung. Als würde die Welt den Atem anhalten. Um eine Überbelichtung des Mondes zu vermeiden, war hier eine Doppelbelichtung erforderlich. Canon EOS R6, F/2,8; 1/2 Sek; ISO 1600 und ISO 200
Nordlichttraum am See
Es war Anfang September in Schwedisch Lappland: Ein einsamer See liegt still in der Wildnis.Die Luft ist mild, kein Wind bewegt das Wasser. Über der ruhigen Landschaft tanzt zart das Polarlicht und spiegelt sich im dunklen See, ein perfekter stiller Ort für Nordlichtfotografie.
Straßenbäume
Selbst ein einfacher Straßenbaum wird bei Nacht und unter dem Einfluß von Schnee und dem Licht der etwas entfernt stehenden Straßenlaternen zu etwas magischem!
Leuchtende Nachtwolken
Leuchtende Nachtwolken über der Flensburger Förde.
Milchstraße über dem Gipfelkreuz
Die Reduzierung der Nachtlandschaft auf die drei Bildelemente Belchen-Plateau, Gipfelkreuz und Milchstraße hat mich besonders gereizt. Ohne eine zusätzliche spektakuläre Landschaft hat das Foto mit dem riesigen Gipfelkreuz und dem bestirnten Himmel eine geradezu kontemplative und fast mystische Wirkung.
Geislerspitzen-Sterne
Bei einem Landwirt konnten wir freundlicherweise mit unserem Wohnmobil auf dessen Wiese übernachten.Die Lichtverschmutzung hielt sich in Grenzen so konnte ich einige Sternenbahnenaufnahmen machen.
Abgelaufene Wettbewerbe

Bilder der Gewinner
Ausgabe: 2/2026 – Lebensraum Moor
Die neue Ausgabe von NaturFoto präsentiert die besten Bilder der Finalisten und Gewinner unseres aktuellen Wettbewerbs. Sichere dir jetzt die neueste Ausgabe und genieße Naturfotografie in ihrer ganzen Pracht!
Lurche
Wasserballett
Wenn man den richtigen Tag im Frühjahr erwischt, kann man die Kröten bei der Paarung, beim Schwimmen und Ablaichen beobachten. Ich hatte Glück und kam fotografisch voll auf meine Kosten.
Froschkönig
In den Abendstunden zeigen sich in unserem Gartenteich die Frösche und Molche. Ein Grasfrosch schaute aus dem Wasser und in tiefer Kameraposition spiegelte sich das Licht einer Straßenlaterne auf der Wasseroberfläche. Wassertropfen die vom Baum fielen erzeugten interessante Strukturen auf der Wasseroberfläche. Angestrahlt mit einer Taschenlampe und der Reflektion entstanden einige dieser Bilder.
Familientreffen
Im Frühjahr wandern nicht nur die Kröten, sondern auch noch andere Amphibien wie diese Teichmolche. An einem schönen Frühlingsnachmittag konnte ich einige Teichmolche beobachten, wie sie ihre Deckung im vermosten Dickicht verließen und sich nach und nach auf dem Weg zum nahegelegenen Wasserlauf im Wald gemacht haben. Ich beobachte sie schon mehrere Jahre aber so viele auf einmal hab ich noch nie auf ein Bild bekommen.
Auf der Lauer
Auf Beute wartend liegt der Frosch im Wasser auf der Lauer. Mir hat die Spiegelung sehr gut gefallen. Ich war mit der Kamera ebenfalls im Wasser. Die Streulichtblende hat sich sogar schon mit Wasser gefüllt gehabt.
Bergmolch
In einem kleinen Teich am Waldrand unserer kleinen Gemeinde haben sich Bergmolche angesiedelt, die im Wasser recht unscheinbar sind. Außerhalb des Teiches zeigen sie sich erstaunlich farbenprächtig.
Vorhang auf…
Es braucht Geduld und viele Versuche, um den Teichmolch in Paarungstracht in seinem Element erfolgreich zu fotografieren.
Eisfinger
An einem vereisten Wasserfall in den bayerischen Alpen,entdeckte ich eine Kröte in Winterruhe(Kältestarre).Ich näherte mich ihr vorsichtig und konnte einige Detailaufnahmen machen.
Huckepack
Die Wanderung der Kröten im Frühjahr findet nur statt, wenn Temperatur und Feuchtigkeit passen. Diese beiden hatten etwa 1000 Meter vom Winterlager bis zum Laichgewässer zurückzulegen. Auf dieser Route suchte ich mir eine Stelle aus, die zum bodennahen Fotografieren geeignet war. Obwohl die Amphibien sich langsam fortbewegen, ist für ein gut gestaltetes Foto schnelles Handeln angesagt.
Konzert der Frösche
Ich war mit meiner Kamera in den Rieselfeldern unterwegs, wie so oft. Ich hörte schon von Weitem das laute Quaken der Wasserfrösche im Teich, das mich magisch anzog. Wie ein Konzert tönte ihr Quaken in der gesamten Umgebung. Immer wieder versuchte ich ihre großen Schallblasen aufs Foto zu bekommen.
Lebensraum Moor
Verlandungszone Ellbachsee
Entwicklung eines Verlandungsmoors. Verlandungsinseln mit Schwingrasen und Bulten am Ellbachsee
Biber im Federsee
Der Federsee liegt im grössten zusammenhängenden Moorgebiet in Südwestdeutschland. An einem Frühlingsabend beobachtete ich dort diesen Biber, wie er Seerosen sammelte und sie zu seinem Bau transportierte. Als dann das Licht kurz vor Sonnenuntergang am schönsten war, gelang mir diese Aufnahme. Ein tolles Erlebnis!
Hochmoor-Gelbling auf Sumpf-Blutauge
Der Hochmoor-Gelbling ist ein stark gefährdeter Schmetterling. Er kommt nur noch in wenigen Mooren in Deutschland vor, wie z. B. im Hinterzartener Moor. Dieses Exemplar labt sich am Nektar des Sumpf-Blutauges, der Blume des Jahres 2025.
Moorfrosch
Männlicher Moorfrosch kurz nach der Färbung in der Paarungszeit, beobachtet Ende März in Berlin.
Tagesanbruch im Moor
Beim Besuch der Lüneburger Heide hatte ich auch Gelegenheit, bei Tagesanbruch im Pietzmoor in Schneverdingen zu fotografieren und die verträumte Stimmung beim morgendlichen Sonnenaufgang einzufangen. Dafür hat sich das frühe Aufstehen und die Wanderung ins Moor absolut gelohnt.
Magischer Morgen
Das Weidmoos ist ein wiedervernässtes Moor nördlich von Salzburg und ist Natura 2000 Schutzgebiet. Nebel lag über dem Moor. Schemenhaft ragten die abgestorbenen Baumreste aus dem Moorsee. Da brachen die ersten Sonnenstrahlen durch den Nebel und tauchten die Szenerie in magisches Licht. Welch ein Geschenk an diesem Sonntagmorgen!
Kreuzotter
Die ersten warmen Sonnenstrahlen wärmten die Böden des Hochmoores auf. Kleine schmale Dämme mit Heidekraut bewachsen, zogen sich am Rand der Torfstiche durch das Moor. Das sind die Rückzugsorte für die Kreuzottern. Sie finden unter dem verzweigten dichten Heidebewuchs Unterschlupf. Langsam krochen sie heraus und legten sich auf die wärmenden Sonnenflecken auf dem Boden. Manchmal waren sie zu zweit, zu dritt oder zu viert. Es begann nämlich auch die Paarungszeit und die Männchen suchten zielstrebig nach geschlechtsreifen Weibchen. Ich bewundere diese Tiere. Ihre granatroten Augen leuchten wie Edelsteine im Sonnenlicht. Die Art ist leider stark gefährdet, denn ihre Lebensräume verschwinden durch die Wiedervernässung der Moore zunehmend.
Herbstliches Moor
In der Nähe des Wallersees im Salzburger Land befindet sich das Wenger Moor.Im Herbst wenn sich die Vegetation färbt lohnt sich ein Besuch besonders.
Kranichküken im Wollgras
Während eines Dachzelt-Roadtrips im Juni durch Lappland in Schweden entdeckte ich einen Kranich mitten in einem Moor nahe Arvidsjaur. Voller Freude bemerkte ich zwischen dem Wollgras noch ein winziges Küken, das vermutlich erst wenige Tage alt war und in diesem Moor geboren wurde. Die Mutter bewachte das Kleine sorgfältig, während sie gemeinsam das Moor durchstreiften und die Mutter das Küken immer wieder fütterte. Moore bilden den idealen Lebensraum für Kraniche, da sie ihre Nester auf dem Boden bauen und die wasserreichen Moore sowohl Schutz vor Fressfeinden als auch ausreichend Nahrung bieten.
Baumgestalten
Der wandernde Tänzer
Wie ein wandernder Tänzer steht dieser besondere Baum am Wegesrand. Er begrüßt die Waldbesucher mit fröhlicher Leichtigkeit und wacht zugleich über viele erhabene Artgenossen seines Landschaftsraumes.
Baum im Wind
Diesen Baum habe ich im nördlichen Landkreis Coburg, in der Nähe des Gründen Bandes, fotografiert. Fasziniert hat mich die extreme Standhaftigkeit der Pflanze im Wind. Die Aufnahme stammt aus dem November 2024. Bei meinem letzten Besuchen an der Stelle in diesem Herbst war er leider gebrochen. Doch er ist so lange standhaft geblieben, womit ich Hoffnung bei seinem Anblick hier verbinde – deshalb mag ich die SW-Konversion mit dem High-Key (17mm, f11, 1/100, ISO 320).
Baumgesicht
Handelt es sich etwa um die Sagengestalt des Namensgebers, Graf Reinhart ? Gesehen im Urwald in Nordhessen, an einer alten Huteeiche, die ihre besten Tage schon hinter sich hat. Im Urwald stehen bis zu 300 Jahre alte Huteeichen und Hutebuchen
Zwiesprache
Wie ein altes Ehepaar scheinen sich die beiden Baumstümpfe im Geisterwald „Noir Flohay“ zu unterhalten. Entstanden an einem kalten Februarmorgen im Hohen Venn in Belgien.
Kameldorn
die wohl bekanntesten Baumgestalten in Namibia befinden sich im Dead Vlei. Die extreme Trockenheit der Namib Wüste verhindert seit über 500 Jahren dass diese Gestalten verrotten. So sind diese Skelette der Wüste zum Wahrzeichen geworden und besonders im Sonnenaufgang ein Top Fotomotiv
Knorrig und verdreht
Ein ganz besonderer Baum ist die Süntelbuche (Fagus sylvatica var. suentilesis) im Naturschutzgebiet „Seidenbachtal“ bei Nonnenbach. Diese verkrüppelte Mutation der Rotbuche ist nur in allen Einzelheiten zu erkennne, wenn im Hebst das meiste Laub gefallen ist und die restlichen Blätter einen Hauch von „American Summer“ aufkommen lassen. Da der Kronendurchmesser des Baums nur ca. 9 m beträgt, war für die Aufnahme eine extreme Weitwinkeloptik (7 mm MFT) erforderlich.Fotogen ist dieser Baum aber in allen Jahreszeiten. Will man den Stamm und das Geäst im Sommer sehen, so muß man duch die ringsum tief herabhängenden und voller Laub stehenden Zweige hindurchgehen. Ein Besuch dieses Naturdenkmals ist für Naturliebhaber auf jeden Fall lohnenswert, zumal das Seidenbachtal auch sonst viel zu bieten hat.
Orientierungslos, aber voller Leben
Bei den Süntelbuchen ist es ein genetischer Defekt, der die plötzlichen Richtungswechsel im Wachstum auslöst. Dadurch entstehen ziemlich skurrile Strukturen und oftmals brechen Äste durch das Eigengewicht. Süntelbuchen sind häufig auch kleinwüchsig, aber dieser Baum hat es zu einer beachtlichen Größe geschafft und trotzt der Erdanziehung-
Uralte Eiche im fahlen Winterlicht
Besonders im Winter bin ich gerne in meinem Heimatrevier, dem nordhessischen Reinhardswald, unterwegs. Die alten Eichen zeigen jetzt ihre ganze Persönlichkeit und Struktur. Der abgestorbene Farn zu Füßen der Eiche zeigt in der fahlen Wintersonne noch letzte Farben.
Winterriesen
Winterriesen sind die alten, mehrere hundert Jahre alten Hutebuchen in der thüringischen Rhön, die allen Elementen trotzen. Im Schatten der ehemaligen innerdeutschen Grenze konnten sich einige beeindruckende Hutewälder erhalten. Jede dieser Hutebuchen ist ein Unikat und eröffnet gerade auch im Wandel der Jahreszeiten vielfältige Naturfotomöglichkeiten.
Jetzt mitmachen
Hast du ein besonderes Auge für Naturfotografie? Teile deine besten Schnappschüsse und werde Teil unseres Wettbewerbs! Mit etwas Glück erscheinen deine Bilder in der nächsten Printausgabe von NaturFoto – jetzt mitmachen!


Bilder der Finalisten

Impressionen vergangener Wettbewerbe
Vorwiitzig
Licht und Schatten mit Maiglöckchen im Wald
Elfe in der Heide
Diese Heidelibelle konnte ich durch die blühenden Heidepflanzen hindurch fotografieren. Durch die sehr helle Belichtung entstand der luftige, leichte Eindruck.
I am feeling blue
Eines der meistfotografierten Motive, der Wanaka Tree. Aber immer ein tolles Motiv. Jedesmal ist die Stimmung anders. Die Herausforderung besteht darin, andere Fotografen, Instagrammer, sowie Touristen aus dem Bildaufbau auszublenden. Gar nicht leicht, da alle immer bis an den Rand des Sees vorrücken… Manchmal auf näher…
Disteln im Winter
Die Disteln der Wilden Karde sind im Winter oft schneebedeckt und doch durch die stacheligen Strukturen gut erkennbar. Mit dem Makroobjektiv fand ich einen kleinen, interessanten Ausschnitt, der durch den neuschneeartigen Hintergrund in fast reinem Weiß zum Vorschein kam. Die Stachel der Distel kommen somit gut zur Geltung.
Zwei Streithähne
Wie aus dem Nichts bekamen sich die beiden Seeadler in die Wolle. So schnell wie es begann war der Streit auch wieder beendet. Zum Glück ging es für beide gut aus und keiner wurde verletzt.
Turmfalke
Turmfalke beim Anflug auf Beute ! Nur 30 cm liegen zwischen linse und Motiv wen der Falke den Lichtstrahl der Schranke unterbricht!
Zarte Schönheit
Entstanden ist dieses Foto auf einem kleinen Streuobstwiesenstück direkt oberhalb der Bundesstraße. Durch die Gegenlichtsituation konnte ich die Wiesen-Glockenblume als Silhouette abbilden, um ihre filigrane Form zu betonen.
Libellenlarve unter Wasser
Entdeckt beim Tauchen in einem Süßwassersee. Hier fotografiert mit einer Canon 5D Mark III im Seacam Unterwassergehäuse mit 2 Blitzen und Nassvorsatzlinse. Libellenlarven sind räuberische Lauerjäger.
Seebensee
Der Seebensee ist von der Ehrwalder Alm schon allein ein lohnenswertes Ziel. Die Wanderung lässt sich über den Drachensee zu einer schönen Runde mit Blick auf das Zugspitzmassiv verlängern. Allerdings müssen die Fotostops und die Bewältigung der 16 km-Strecke mit einigen Höhenunterschieden dabei in Einklang gebracht werden.
Galerie Archiv
Was bisher geschah…
Ein Archiv voller Highlights: Entdecke hier die spektakulärsten Fotos aus den vergangenen Wettbewerben – von atemberaubenden Landschaftsaufnahmen bis zu faszinierenden Tierporträts.