



Die NaturFoto Lesergalerie
Zeig uns deine schönsten Naturaufnahmen! Jeden Monat stellen wir eine neue Foto-Challenge zu einem spannenden Thema. Die besten Einsendungen präsentieren wir in unserer Galerie – und die Sieger schaffen es in die nächste Printausgabe von NaturFoto.
Neben der unendlich scheinenden Weite des Meeres sind es vor allem Berglandschaften, die uns bewusst machen, wie winzig wir Menschen sind, die so auch Demut einfordern. …
Kommt die Rede auf Bären, so denken viele vermutlich zunächst an Braunbären, tatsächlich aber gibt es, denkt man ein wenig gründlicher nach,
eine beachtliche Fülle …
Nebel – mal als zarter Schleier, mal als wolkiger Strom, der durch Täler fließt – verwandelt Landschaften, sorgt für besondere, manchmal mystische Stimmungen. Entsprechend …
Laufende Wettbewerbe
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August
Bergwelten
Neben der unendlich scheinenden Weite des Meeres sind es vor allem Berglandschaften, die uns bewusst machen, wie winzig wir Menschen sind, die so auch Demut einfordern. Fotografisch stellen Berge eine gerne akzeptierte Herausforderung dar, der sich viele Fotografinnen und Fotografen immer wieder stellen. Berge in dramatischen Lichtsituationen vermitteln archaische Stimmungen,zeigen große, mächtige Natur. Wir sind gespannt, wie Sie die Bergwelten ins Bild setzen und freuen uns auf unterschiedliche Sichten auf eindrucksvolle Naturlandschaften.
Einsendeschluss: 15. Juni
zur Teilnahme -

September
Bären
Kommt die Rede auf Bären, so denken viele vermutlich zunächst an Braunbären, tatsächlich aber gibt es, denkt man ein wenig gründlicher nach, eine beachtliche Fülle unterschiedlicher Bärenarten, die von den zierlichen Nasenbären über Große und Kleine Pandas, Lippen- und Kragenbären bis zu den gewaltigen Eisbären reicht. Viele dieser Tiere sind aktuell im Bestand bedroht und ein erheblicher Teil der Arten allenfalls Spezialisten bekannt. Wir freuen uns auf Ihre Bilder bekannter und weniger bekannter Bären – egal ob aus der Natur oder aus einem Zoo.
Einsendeschluss: 15. Juli
zur Teilnahme -

Oktober
Nebel
Nebel – mal als zarter Schleier, mal als wolkiger Strom, der durch Täler fließt – verwandelt Landschaften, sorgt für besondere, manchmal mystische Stimmungen. Entsprechend beliebt ist er bei vielen Landschaftsfotografinnen und -fotografen. Er erlaubt es, störende Elemente zu verstecken, erscheint, je nach Lichteinfall und Sonnenstand, mal kühl blau, mal leuchtend gelb, orange oder rot. Wir freuen uns auf Ihre schönsten Nebelbilder!
Einsendeschluss: 15. August
zur Teilnahme

Bilder der laufenden Wettbewerbe
Spinnen
Bären
„Der große Wanderer“
In der Sprache einiger Inuit heißt der Eisbär auch “ Der große Wanderer“. Auf seinem Weg kommt er vorbei an schmelzenden , mit Sand und Staub bedeckten Eisflächen . Vor ihm liegt eine ungewisse Zukunft.
Bärenfamilie
Während einer Bärensafari in Arola/Finnland konnten wir ,versteckt in der Beobachtungshütte, diese Bärenfamilie beobachten
Eisbärfamilie
Fast über 2 Stunden durften wir die Eisbärin mit ihren Jungen vom Zodiac aus beobachten auf ihrer Wanderung durch tiefen Schnee und über Felsen entlang der Küste. Nach einer ausgiebigen Milchmalzeit balgten sich die Kleinen mit noch Milch-verschmierten Gesichtern unter Mamas Bauch bis alle drei sich zum Schlafen aneinander kuschelten. Ein wundervoller, intimer Moment im Leben der kleinen Eisbärfamilie.
Nachdenklich
2015 hatte ich die Gelegenheit, Grizzlybären im Katmai Nationalpark in Alaska zu beobachten. Dieses Bild mag ich besonders, weil es so friedlich aussieht und aus meiner Sicht die Stimmung im Park besonders gut einfängt.
Spieltrieb
Ein Grizzlybär der im Hochsommer das kalte Bad beim Spiel mit einem Hirschgeweih genießt.
Bär im Berner Bärenpark
Ein Bär im Schatten im Berner Bärenpark.
Ciao!
Gemächlich verlässt der Braunbär die Szene und schlendert durch den slowenischen Gebirgswald. Sein ruhiger Gang, der kraftvolle Körper und die eindrucksvolle Tatze strahlen eine besondere Gelassenheit aus – ein unvergesslicher Augenblick.
Kuss von Mama
Das Bild entstand im Frühjahr im Nordosten Finnlands aus einem Fotoversteck heraus. Die Bärenmutter erschien mit zwei kleinen wenige Monate alten Jungtieren. Immer wieder suchten sie die Nähe der Mama und trauten sich nicht weit weg von ihr. Der Moment, in dem eines der Kleinen wieder Liebkosungen wollte, schien perfekt für ein Foto mit einer anrührenden Interaktion.
Wer ist der Stärkere
Ich habe diese 2 jungen Bären im bayerischen Wald im tiefen Schnee fotografiert. War 2 Tage lang dort und habe lange gewartet, bis sich die beiden Bären im Schnee ausgetobt haben.
Bergwelten
Eigergletscher
Am Eigergletscher im Berner Oberland begegnet man der beeindruckenden Bergwelt der Schweizer Alpen.
Vergänglichkeit. Alpengletscher ziehen sich immer weiter zurück
Als ich 1980 zum ersten mal Steinböcke am Gran Paradiso fotografierte, ging die Gletscherzunge noch weit über den unteren Rand des Bildes. Der Klimawandel verändert das Bild unseres Planeten in rasender Geschwindigkeit. Jedes Jahr verschwinden Alpengletscher auf nimmer Wiedersehen.
Feuer und Eis
Nach einer langen beschwerlichen Fahrt durch das Hochland tat sich das Thermalgebiet Kerlingarfjöll vor uns auf.
Berg der Berge
Für uns Schweizer ist das Matterhorn natürlich DER Berg! Nach einem sehr arbeitsintensiven Morgen, Matterhorn blaue Stunde, Sonnenaufgang vom Stellisee aus, galt es das Zimmer zu räumen und da präsentierte sich uns dieses Bild. Wir waren glücklich dass wir den Blitz mit auf den Berg genommen hatten!
Matterhorn im Alpenglühen
Wer sich zum Sonnenaufgang am Stellisee nahe Zermatt einfindet, kann das Schauspiel live erleben, wenn sich das Matterhorn golbgelb färbt und der Rest größtenteils noch im Schatten liegt. Das Wetter muss natürlich mitspielen, was in den Alpen keineswegs garantiert ist. Wir hatten das Glück.
Wolkenspiel am Rhonegletscher
Die Wirkung von Licht und Schatten am späten Nachmittag modellierte die mächtigen Felsformationen rund um den Rhonegletscher zu einer dramatischen alpinen Bühne, welche sich im ruhigen Gletschersee zu einem vollkommenen Spiegelbild vereinte.
Spiegelung am Ågvatnet
Im Süden der Lofoten liegt der Ort Å und dort kommt man nach ein paar Höhenmetern zum See Ågvatnet, der von hohen Bergen umrahmt wird. Im Westen liegt der Mengelsdalstinden (826 m), im Süden der Anstabben (514 m), Norden der Tindalsstinden (502 m) und der Tindstinden (490 m). Da diese Berge direkt vom Meer aus aufragen bietet sich dem Wanderer eine imposante Kulisse. Ende März des letzten Jahres gab es nur mehr wenig Schnee und der Weg dorthin konnte ohne Probleme vom Parkplatz aus bewältigt werden.
doppelter Gipfel
der große Buchstein (2.224 m) spiegelt sich an diesem windstillen Morgen herrlich in der Enns beim ‚Gstatterboden‘. Das weiche Morgenlicht und die herbstlichen Farben im späten Oktober schaffen eine traumhafte Stimmung
Über den Wolken
Die Simien-Berge in Äthiopien sind bis zu 4.000 Meter hoch und doch wachsen hier oben wunderschöne Riesen-Lobelien, die fast einen tropischen Eindruck vermitteln. Diese Landschaft ist geprägt von grünen Hochebenen und steilen Felsen, zwischen denen sich die Wolken verfangen. Für mich eine der schönsten Gebirgslandschaften der Welt.
Abgelaufene Wettbewerbe

Bilder der Gewinner
Ausgabe: 5/2026 – Nachtlandschaften
Die aktuelle Ausgabe von NaturFoto präsentiert die besten Bilder der Finalisten und Gewinner unseres aktuellen Wettbewerbs. Sichere dir jetzt die neueste Ausgabe und genieße Naturfotografie in ihrer ganzen Pracht!
Kämpfe
Sparring
Bei einer Tour 2010 in Churchill, Manitoba, der „Welthauptstadt der Eisbären“, gelang mir dieses Bild von zwei Eisbären beim Sparring. Dabei handelt es sich nicht um einen echten Kampf, sondern lediglich um einen Kräftevergleich – wenn einer der Kontrahenten keine Lust mehr hatte, machten beide eine Pause. Mir ging es bei diesem Foto um den kurzen Moment bei Beginn des Kampfes, wenn die beiden Eisbären sich aufgerichtet haben, aber noch nicht im Ringkampf sind, d.h. ich wollte keine Überschneidung der beiden Tiere. Unter den mehr als 1000 Fotos, die ich gemacht habe, genügten lediglich fünf diesem Anspruch.
Spielkampf im Dünengras
Die Aufnahme entstand nahe Zandvoort in den Niederlanden. Im hohen Gras beobachtete ich zwei Rotfüchse, die wiederholt Scheinangriffe ausführten und miteinander balgten. Die dabei ausgestoßenen Laute waren eine Mischung aus Bellen und Keckern. Dabei ließen sich die beiden Tiere nicht stören. Nach etwa einer halben Stunde verschwanden sie wieder in ihrem Bau.
Komm, spiel mit mir!
Was wie ein Kampf aussieht, ist die Körperkonditionierung durch den Spieltrieb unter den Pardelluchs-Geschwistern. Somit können Geschicklichkeit und Muskeleinsatz für das Überleben in der Wildnis trainiert werden. Die Scheinkämpfe gehen stets friedlich aus und enden dann mit Köperpflege, manchmal auch mit gegenseitigem Felllecken. – Die Aufnahme gelang aus einem Tarnversteck während einer Fotoreise im August 2024 eines deutschen Anbieters bei Talavera de la Reina in Spanien. Hiermit werden auch die Schutzbemühungen des Iberienluchses unterstützt.
Es geht um die Pelle, nicht um die Wurst
Zwei Tüpfelhyänen streiten an einem Flusspferdkadaver um die letzten Reste. Übrig geblieben ist die Haut, die am linken unteren Bildrand zu sehen ist. Den Mäulern der beiden Hyänen ist anzusehen, dass sie von der Haut schon gekostet haben.
Haubentaucher
Ich konnte die Haubentaucher bei Revierkämpfen vom Boot aus auf den Feldberger Seen aufnehmen. Sony Alpha 99 M2, 4,5/400
Zwei gegen einen
Vor einiger Zeit beobachtete ich über 3, 4 Jahre eine Uferschwalben Kolonie. Somit hatte ich schon einiges gesehen und erlebt, bis auf diesen einen Morgen als sich plötzlich einige Uferschwalben immer wieder Boden an die Kehle gingen. Glücklicherweise ist kein Blut geflossen und alle Teilnehmer flogen jeweils wieder weg.
Sterntaucher Kampf auf Leben und Tod
Seit vielen Jahren fotografiere ich Sterntaucher auf dem kleinen See Prestvannet in Tromsø, Nordnorwegen. Jedes Jahr treffen sich dort bis zu 10 Paare der hübschen Vögel, um zu brüten. Dabei kommt es immer wieder zu heftigen Revierkämpfen, die manchmal auch blutig ausgehen. Da der Prestvannet nicht allzu groß ist und auch ein Wanderweg dicht am Ufer entlang führt, sind die Sterntaucher an Menschen gewöhnt. Der hier gezeigt Kampf war einer der heftigsten, den ich im Laufe der Jahre gesehen habe.
Wildpferde
In der Nähe von Cody in Wyoming leben noch Wildpferde. Nachdem wir zwei kleine Herden gesehen hatten, die ruhig in der Prärie standen, gerieten diese beiden Pferde plötzlich in einen kurzen Disput.
Streit um den besten Platz an der Futterstation
Ich habe eine kleine Futterstelle mit Mehlwürmern. Dort gibt es immer wieder ordentlich Streit, obwohl genug für alle da ist.
Nachtlandschaften
Birnbaum
Das Bild habe ich im Mai bei Vollmond aufgenommen. Dadurch war die Landschaft mit dem blühenden Rapsfeld gut zu erkennen. Auserdem war keine hohe ISO erforderlich. Belichtet habe ich 30 sek bei Blende 3,5 und 10 mm, ISO 400
Polarlichter über Mittelhessen
Am 19.01.26 gab es bei uns in Mittelhessen wieder Polarlichter zu bewundern. Diesmal waren sie sogar visuell sichtbar, wenn auch natürlich nicht so deutlich und farbenfroh wie mit der Kamera. Es war der stärkste Sonnensturm seit 2003, ein geomagnetischer Sturm der Klasse G 4. Nach einer extrem starken Sonneneruption (ein Flare der Klasse X 1.9) war der CME (koronaler Massenauswurf) viel schneller auf der Erde eingetroffen als vorhergesagt. Ich hatte mir die Kamera-Ausrüstung mit Stativ und Stirnlampe bereits zurecht gelegt und die Werte in den diversen Polarlicht- Apps beoabachtet. Zwischendurch machte ich immer wieder Probeaufnahmen aus dem Badefenster, das Richtung Norden zeigt. Gegen 22:00 Uhr sollte es dann endlich losgehen, aber was dann folgte, war wirklich atemberaubend. Beamer aus allen Richtungen – so schnell konnte ich gar nicht alles fotografieren. Trotz des Bodennebels sind mir viele schöne Aufnahmen oberhalb unseres Dorfes gelungen. Diese Nacht wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben!
Nachts im Harz
Nachtwanderung zum Sonnenaufgang auf die Achtermannshöhe im Nationalpark Harz. Ich war beeindruckt von der Stille im Wald, fasziniert von den schneebedeckten Bäumen. Nur das fahle Licht des Mondes spiegelte sich auf der weißen Landschaft. Glücklich konnte ich diesen magischen Moment fotografisch festhalten.
Nachts im Wald
Nachts im Wald: Leichter Nebel zieht zwischen den Bäumen, der tiefstehende Mond taucht alles in ein fahles Licht – eine geheimnisvolle, besondere Stimmung.
Polarlicht am Skagsanden Beach
Das Polarlicht am Skagsanden Beach in Flakstad auf den Lofoten im April 24 war sehr intensiv grün und beeindruckend. Es tanzte über den ganzen Himmel und war über zwei Stunden lang zu sehen.
Polarlicht
Die alte, solitär stehende, Eiche hatte ich bereits öfter als lohnendes Motiv in Betracht gezogen, aber erst eine klare Nacht mit Polarlichtern im Mai 2024 hat mich dazu gebracht die Eiche spät abends aufzusuchen und eine Vielzahl verschiedener Fotos dieser tollen Sznerie zu machen. Verwendet wurde eine MFT-Kamera (OM System) mit 7-14/2.8 Weitwinkel und Stativ.
Heimfahrt
Nachts im Winter bei Schnee und Frost sind die Wälder im Harz wirklich magisch. Langzeitbelichtung vom Okertal.
Leuchtende Nachtwolken
Kurz nach Mitternacht in einer Juninacht am Strand von Westerholz. Herrliche leuchtende Nachtwolken sind am Nordhimmel über der Ostsee in Richtung Dänemark zu sehen.
Der Weg ins Sternenmeer
Das Foto zeigt den Sternenhimmel mit der deutlich sichtbaren Milchstraße über einer abgelegenen Landschaft in Nordspanien, aufgenommen nahe des kleinen Dorfs Crémenes. Fotografiert mit einem 18–35 mm Weitwinkelobjektiv, fängt die Aufnahme sowohl die Weite des Nachthimmels als auch die sanften Konturen der Hügel und Wiesen ein. Die Region ist bekannt für ihre geringe Lichtverschmutzung, wodurch die feinen Strukturen der Milchstraße und unzählige Sterne klar erkennbar werden. Die Szene vermittelt die besondere Stille und Ursprünglichkeit der nächtlichen Landschaft abseits urbaner Einflüsse.
Moose und Flechten
Planvoll
Eine blaue LKW-Plane dient im schattigen Garten als Witterungsschutz. Im Laufe der Jahre haben sich „planvoll“ wunderschöne Flechten angesiedelt.
Moosgesicht
Die Aufnahme wurde aus einem Stack von ca. 25 Fotos berechnet, um die Schärfentiefe zu erhöhen. Sie zeigt verschiedene Moose und Flechten auf einem alten Apfelbaum im Garten.
Flechten auf Lavabrocken
Von unterschiedlichen Flechten nahezu vollständig überzogener Lavabrocken . Einzelne Abhänge an alten Vulkankratern am Südende von La Palma sind von solchen Lavabrocken bedeckt .
Splachnum moos
Sehr seltene Moosarten ( Splcahnum lutenum und S.ampullaceum) in einem Bild. Diese kommen nur dort vor, wo Renntierkot liegen bleibt. In Deutscland stark gefährdet or nicht zu finden
Becherflechten
Während meines Foto-Aufenthaltes in Mecklenburg-Vorpommern wanderte ich nach der morgentlichen Kranichfotografie mit meiner Kamera – an die ich ein Makro-Objektiv angesetzt hatte – in ein nahe gelegenes kleines Wäldchen. Dort entdeckte ich diese Becherflechten.
Moses und Flechten
Panorama eines abgebrochenen Astes – Todholz, überzogen mit Flechtenarten z.b. Gelbflechte, Blattflechte usw., sowie mit Filzmützenmoos. Diese bilden auf dem Todholz eine Symbiose – zusammenleben verschiedener Organismen zum gegenseitigen Nutzen. Das Bild wurde mit Focus Stacking ( 25 Aufnahmen ) aufgenommen um diese Tiefenschärfe zur erzielen. Kamera Nikon D3s, Objektiv Tokina AT-X 2,8/100mm Makro.
„Flechten am Stiel“
Kleinode im Wald…..in dem man sich einfach mal etwas Zeit nimmt, achtsam ist, findet man viel schönes im Wald.
Moosmännchen Orqng Utan
Bei meinem Waldspaziergang entdeckte ich diesen mit Moos besetzten Ast
Furchen-Schüsselflechte en détail
Bei der Aufnahme handelt es sich um einen dünnen (6 µm) Querschnitt durch eine Furchen-Schüsselflechte, die auf der Rinde von Bäumen wächst. Der Schnitt wurde für die Beobachtung mit einem Fluoreszenzmikroskop mit drei verschiedenen fluoreszierenden Farbstoffen (sog. Wackerfärbung) angefärbt. Aus insgesamt 150 Einzelaufnahmen wurde anschließend ein Gesamtbild mit Hilfe eines Bildbearbeitungsprogramms zusammengefügt. Deutliche sichtbar wird die duale Natur von Flechten, die aus einer symbiontischen Lebensgemeinschaft von Pilz und Algen bestehen, die ihnen das Überleben unter harschen Umweltbedingungen erlaubt. Neben der dunkel gefärbten oberen und unteren Rinde ist das Pilzmark mit Hyphen und den darin eingebetteten runden Algen zu erkennen. Dieses einmal etwas andere Naturfoto illustriert nicht nur das komplexe Zusammenleben von zwei Organismen, sondern ist auch ästhetisch reizvoll.
Jetzt mitmachen
Hast du ein besonderes Auge für Naturfotografie? Teile deine besten Schnappschüsse und werde Teil unseres Wettbewerbs! Mit etwas Glück erscheinen deine Bilder in der nächsten Printausgabe von NaturFoto – jetzt mitmachen!


Bilder der Finalisten

Impressionen vergangener Wettbewerbe
Disteln im Winter
Die Disteln der Wilden Karde sind im Winter oft schneebedeckt und doch durch die stacheligen Strukturen gut erkennbar. Mit dem Makroobjektiv fand ich einen kleinen, interessanten Ausschnitt, der durch den neuschneeartigen Hintergrund in fast reinem Weiß zum Vorschein kam. Die Stachel der Distel kommen somit gut zur Geltung.
Vorwiitzig
Licht und Schatten mit Maiglöckchen im Wald
Turmfalke
Turmfalke beim Anflug auf Beute ! Nur 30 cm liegen zwischen linse und Motiv wen der Falke den Lichtstrahl der Schranke unterbricht!
Zarte Schönheit
Entstanden ist dieses Foto auf einem kleinen Streuobstwiesenstück direkt oberhalb der Bundesstraße. Durch die Gegenlichtsituation konnte ich die Wiesen-Glockenblume als Silhouette abbilden, um ihre filigrane Form zu betonen.
Kleiner Schattenfalter
An einen Augustabend habe ich auf einer schönen Blumenwiese im Naturpark Zittauer Gebirge verschiedene Insekten fotografiert. Ich hatte eigentlich schon zusammengepackt und wollte gehen, da entdeckte ich am Wiesenrand einen Bläuling. Dieser hat sich für die Nacht bereits einen schönen Grashalm ausgesucht. Vorsichtig näherte ich mich den kleinen Schmetterling. Nach einigen probieren, konnte ich den Schmetterling als Silhoutte im orangen Sonnenkreis ablichten. Das Abendlicht war für eine kurze Zeit sehr schön, sodass sich eine perfekte Ausgewogenheit zwischen Schatten und Licht ergab.
Zwei Streithähne
Wie aus dem Nichts bekamen sich die beiden Seeadler in die Wolle. So schnell wie es begann war der Streit auch wieder beendet. Zum Glück ging es für beide gut aus und keiner wurde verletzt.
Glänzende Binsenjungfer beim Versteckspiel
Binsenjungfern verstecken“ sich gern hinter Halmen (und bewegen sich dabei sogar um den Halm herum, sobald der Beobachter bzw. der Fotograf sich bewegt), etwas das ich schon häufiger beobachtet habe aber schön länger als abstrakte Makroaufnahme festhalten wollte. Bei dieser Glänzenden Binsenjungfer (Lestes dryas) hat schließlich alles gepasst: ich hatte mein Makro dabei, der Hintergrund war schlicht und das Tier hat mich geduldig fotografieren lassen. Da ich jedoch mein Stativ nicht dabei hatte, es schattig war und ich für die Schärfentiefe eine relativ kleine Blendenöffnung verwenden wollte, war der ISO-Wert recht hoch und ich habe das Bild in Lightroom entrauscht.“
Libellenlarve unter Wasser
Entdeckt beim Tauchen in einem Süßwassersee. Hier fotografiert mit einer Canon 5D Mark III im Seacam Unterwassergehäuse mit 2 Blitzen und Nassvorsatzlinse. Libellenlarven sind räuberische Lauerjäger.
Ameisenopfer
Ich bin seit ein paar Jahren im Frühjahr immer auf der Suche nach schlüpfenden Libellen, und meist kann ich dann den Schlupf bis hin zum Abflug verfolgen. Aber manchmal klappt es dann doch nicht, aus verschiedenen Gründen. In diesem Fall waren es 2 Ameisen, die zuschlugen (bzw. zubissen). Irgendwann konnte die Libelle die beiden Ameisen zwar abschütteln, aber da war es schon zu spät. Durch die zugefügten Wunden hatte sie zu viel Flüssigkeit verloren, und mangels Druckaufbau kam die Entwicklung zum Erliegen. Sie rutschte aus der Hülle und die am Boden wartenden zahlreichen Ameisen erledigten den Rest.
Galerie Archiv
Was bisher geschah…
Ein Archiv voller Highlights: Entdecke hier die spektakulärsten Fotos aus den vergangenen Wettbewerben – von atemberaubenden Landschaftsaufnahmen bis zu faszinierenden Tierporträts.