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Europäischer Naturfotograf 2024

Am Abend des 25. Oktober versammelte sich die europäische Naturfotografenszene wieder traditionell im Heinz-Hilpert-Theater in Lünen, um der Preisverleihung des von der GDT veranstalteten Wettbewerbs »Europäischer Naturfotograf des Jahres« sowie des »Fritz Pölking Preises« und des »Rewilding Europe«-Awards beizuwohnen.

Fritz Pölking Preis 2024

Der Tecklenborg Verlag vergibt in diesem Jahr zusammen mit der GDT zum 17. Mal den Fritz Pölking Preis und den Fritz Pölking Jugendpreis, mit denen naturfotografische Projekte bzw. Portfolios geehrt werden. Für seine Geschichte über die Gefahren von Licht und Glas für Zugvögel wird Hector Cordero ausgezeichnet. Der Jugendpreis geht an Gianluco Damiana für »Urban Jungle«.

Nicht federleicht

Der steinige Weg eines Fotoprojekts – Federn bestimmen das Aussehen von Vögeln. Sie sind mal grau, mal bunt, schützen ihre Träger vor Kälte und Hitze, sind protziger Schmuck oder Tarnkleid. Aus der Nähe betrachtet, erscheinen sie uns oft wie filigrane Kunstwerke und gleichzeitig sind sie es, die es vielen Vögeln erlauben, das zu tun, worum wir sie am meisten beneiden: zu fliegen. Heidi und Hans-Jürgen Koch haben sich für ihr jüngs­tes Buchprojekt diesen wundersamen Gebilden mit der Kamera genähert und ihre Bilder lassen staunen.

Schwarmkunst

Vom »Murmeln« der Stare – Chronofotografie ist eine bereits Ende des 19. Jahrhunderts eingesetzte Technik, um Bewegungen in Fotos festzuhalten. Kathryn Cooper, Physikerin mit einem Doktortitel in Bio­informatik, hat das Prinzip der alten Technik für digitale Kameras adaptiert und fängt so in ihren Bildern das »Murmeln« der Stare ein, das faszinierende Schwarmverhalten dieser Vogelart. Dabei entstehen Bilder, die besser als »normale« Fotos das kom­plexe, in bemerkenswerter Weise koordinierte Verhalten der Tiere veranschaulichen und gleich­zeitig von großem ästhetischen Reiz sind.

Glanzlichter 2024

Zum 26. Mal wurden die »Glanzlichter der Naturfotografie« gesucht – Mitte März wurden die Sieger bekanntgegeben. Fast 20.000 Bilder von Fotografinnen und Fotografen aus 34 Ländern gingen in diesem Jahr bei der Jury ein

Verborgene Pracht

Die Lechuguilla Cave in New Mexico –
Unterirdische Höhlenlandschaften sind für die Augen wie auch für den kreativen Geist eines neugierigen Entdeckers und Fotografen faszinierend. Diese verborgenen Räume und ihr reichhaltiges Inventar an Mineralforma­tionen zu fotografieren, ist eine Herausforderung, die sich in vielerlei Hinsicht grundlegend von der Natur­fotografie an der Oberfläche unterscheidet. Max Wisshak verdeutlicht dies am Beispiel einer der schönsten und größten Höhlen, die je entdeckt wurden: der Lechuguilla Cave in New Mexico (USA).

Die Welt im Nahbereich

Close-up Photographer of the Year 05 –
Unter den vielen neuen Fotowettbewerben, die in den letzten Jahren im weiten Feld der Naturfotografie aus dem Boden geschossen sind, ist der in England ausgetragene Close-up Photographer of the Year sicherlich einer der spannendsten. Mit seinem Fokus auf die Welt im Kleinen und Kleinsten bringt er auch in seiner fünften Auflage immer wieder überraschende Bilder zum Vorschein.