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Blue Note

Die Cyanotypie ist eines der ältesten fotografischen Verfahren. Anders als bei gängigen Filmmaterialien basiert es auf Eisen- und nicht auf Silbersalzen. Das im Verfahren entstehende »Berliner Blau«, ein wasserunlösliches Pigment, ist für das sichtbare Bild verantwortlich und sorgt für den charakteristischen Blauton der so erzeugten Fotografien. Sylvia und Pat Meise kombinieren digitale Aufnahmetechnik mit der Cyanotypie. »Save our Souls« heißt ihr Projekt, in dem sie sich unter Verwendung einer alten Technik mit dem aktuellen Problem des Artensterbens auseinandersetzen. In ihren Tableaus fassen sie jeweils 12 thematisch verwandte Motive zusammen und erinnern so in der Darstellungsform an klassische Präsentationen in Herbarien und zoologischen Sammlungen.

Verborgenes Leben am Insektenhaus

Der fotografische Blick in den Makrobereich ist ohnehin ein besonders spannender, weil er Dinge sichtbar macht, die für das menschliche Auge nicht sichtbar sind. Zu noch erkenntnisreicheren Einsichten kommt, wer die Welt von Klein- und Kleinst­lebewesen in Bewegung einzufangen vermag, denn hier werden Verhaltensweisen erkennbar, die uns sonst gänzlich verborgen blieben. Hans-Christian Steeg hat mit Highspeed-Blitztechnik verschiedene Wespen- und Bienenarten an einem Insektenhaus fotografiert und lässt uns im Folgenden an dieser unbekannten Lebenswelt im Kleinen teilhaben.

Auge der Landschaft

Mit einer besonderen Anwendung der Doppelbelichtungstechnik setzen Sylvia und Pat Meise Landschaften ins Bild und betonen damit deren Besonderheiten. Dabei entstehen Bilder, die mal auf den ersten Blick irritieren, mal abstrakt anmuten, in jedem Fall aber genaues Betrachten einfordern.