



Die NaturFoto Lesergalerie
Zeig uns deine schönsten Naturaufnahmen! Jeden Monat stellen wir eine neue Foto-Challenge zu einem spannenden Thema. Die besten Einsendungen präsentieren wir in unserer Galerie – und die Sieger schaffen es in die nächste Printausgabe von NaturFoto.
Gräser sind in nahezu allen Landlebensräumen allgegenwärtig. Als individuelle Pflanzen nehmen wir sie oft gar nicht wahr. Sie liegen als grüne Teppiche, aus denen …
Elefanten, Nashörner und Flusspferde werden gemeinhin als »Dickhäuter« bezeichnet. Das ist zwar keine echte systematische Kategorie, gleichwohl vereint die so bezeichneten …
Kleine, dauerhaft Wasser führende Fließgewässer – so werden Bäche definiert. Es gibt sie im Flachland, wo sie sich durch Wiesen mäandrieren und in Gebirgen, wo sie …
Laufende Wettbewerbe
-

November
Gräser
Gräser sind in nahezu allen Landlebensräumen allgegenwärtig. Als individuelle Pflanzen nehmen wir sie oft gar nicht wahr. Sie liegen als grüne Teppiche, aus denen Wiesenblumen hervorstechen, in der Landschaft, prägen als Schilfgürtel Gewässerränder oder wachsen, wie einige Bambusarten, baumhoch und bilden dann oft dichte Wälder. Bei genauem Hinsehen liefern Gräser unzählige reizvolle Motive – mal als Graslandschaft, mal als filigranes Makromotiv. Wir sind gespannt, was Ihnen zu diesem vielseitigen Thema einfällt!
Einsendeschluss: 15. September
zur Teilnahme -

Dezember
Dickhäuter
Elefanten, Nashörner und Flusspferde werden gemeinhin als »Dickhäuter« bezeichnet. Das ist zwar keine echte systematische Kategorie, gleichwohl vereint die so bezeichneten Tiere eine stattliche Körpergröße, das Fehlen von Fell und ihre Verbreitung in den warmen Regionen Afrikas und Asiens. Um sie zu fotografieren, muss man freilich keine Fernreise buchen. In vielen Zoos zählen sie zum »Stammpersonal«. Wir freuen uns auf Ihre Bilder dieser Tiere!
Einsendeschluss: 15. Oktober
zur Teilnahme -

Januar
Bäche
Kleine, dauerhaft Wasser führende Fließgewässer – so werden Bäche definiert. Es gibt sie im Flachland, wo sie sich durch Wiesen mäandrieren und in Gebirgen, wo sie sprudelnd über Felsen plätschern. Sie sind mal mehr, mal weniger reißend und ändern, je nach Niederschlagsmenge, mitunter in kurzer Zeit dramatisch ihr Gesicht. Man kann sie mit langen Belichtungszeiten »fließen« lassen oder die explosive Dynamik mit kurzen Zeiten »einfrieren«. Fotografische Möglichkeiten, Bäche darzustellen, gibt es unendlich viele.
Einsendeschluss: 15. November
zur Teilnahme

Bilder der laufenden Wettbewerbe
Bäche
Bach an der Trælanípa Klippe
Ich habe eine Wanderung auf der Färöer Insel Vágar gemacht. Das Ziel der Wanderung war der Schwebende See Leitisvatn, an den Trælanípa Klippen. Mein Weg ging über Stock und Stein, Berg auf, dann wieder Berg ab und durch kleine Bäche direkt hindurch. Das hat mir am meisten Spaß gemacht, sorgte aber für nasse Füße.
Albach
Der Albach bei Bitburg fließt in mehreren Kaskaden sehr naturnah dem Kylltal zu. Durch eine mäßig lange Belichtungszeit von 0,6 Sek. wollte ich zum Einen das Fließen des Baches, anderseits die Dynamik der Wasserfälle betonen.
Saaser Vispa
Die Saaser Vispa, aufgenommen bei der Distelalp, mündet in den Mattmark Stausee.
Kühles Bergwasser
In der Almbachklam entstand 2025 dieses wunderbare Naturfoto.
Im Herbst
Durch die längere Belichtungszeit und die bunten Herbstfarben wurde aus diesem kleinen, sonst eher unspektakulären Bach eine besondere Szene.
Kleine Ohe
Ein früher, kalter Morgen an einem Sommertag beim Aufstieg, von der Kleinen Ohe begleitet, auf den Lusen (1373m) über die Martinsklause. Feiner leichter Dunst lag noch in der Luft bei Gegenlicht. Eine sagenhafte Stimmung die u.a. auch zu einem motivreichen Tag führte. Die Kleine Ohe ist einer der Zuflüsse zur Donau. Sie bildet sich aus mehreren Quellbächen die in den Hochlagen des Bayerischen Waldes im Nationalpark unterhalb des Lusengipfels entspringen. Sie vereinigt sich bei der Ettlmühle mit der Großen Ohe, ab hier Ilz genannt. Diese führt die Wässer weiter bis sie in Passau in die Donau mündet.
kein Hindernis zu schwer
Die Große Bode fließt am Westhang des Wurmberges in Richtung Braunlage. Kleine Wasserfälle und Fallstufen prägen diesen etwa 4,5 km langen Bachlauf, der sich vor Braunlage mit der Kleinen Bode zur Warmen Bode vereinigt.
Im Frühling
Dieser Bach fließt an der Nordspitze des Sachsenwaldes bei Kuddewörde in die Bille, und im Frühling zeigt er sich von seiner besonderen Seite.
Whiskey aus dem Bach
Im Glenariff Waterfall & Forestpark in Nordirland haben wir eine wunderschöne Rundwanderung entlang den Bächen gemacht. Es war nicht immer einfach, die kleineren Wasserfälle zu fotografieren. Steile Böschungen, Brombeeren und Dickicht schützen diese Kleinode vor neugierigen Fotografinnen. Mir aber haben es die versteckteren der unzähligen Wasserfälle und Stromschnellen sehr angetan. Also auf ins Dickicht, Kratzer waren vorprogrammiert.
Dickhäuter
Spaziergang
Diese zwei Elefanten spazieren im Gehege hin und her.
Spielende Elefanten
zwei Elefanten im Wasser beim Kräftemessen
Elefant_Etosha
Bei der Fahrt durch den Nationalpark sind zwei Elefantenbullen direkt an unseren Jeeps vorbei gelaufen. Das war sehr beeindruckend. Das Bild zeigt einen der beiden als sie die Straße überqueren wollten.
Endlich ein ruhiger Morgen!
Mutter und junges Flusspferd im Mara-Fluss in Kenia. Man geniesst die Ruhe vor dem Sturm!
Friedliche Grasfresser
Am Fuß des Waterberg gibt es in einem streng bewachten und umzäunten Gebiet eine kleine Nashornherde zu bewundern. Die Dickhäuter grasen hier friedlich im Abendlicht; im Hintergrund Perlhühner.
Mittagspause
Dieses Nashorn hat sich zur Mittagsruhe hingelegt; ich fand es eine gute Gelegenheit ein schönes Foto zu machen.
Friedliche Begegnung
Das Bild zeigt eine harmonische Szene in der Natur. Ein massives Flusspferd beweidet friedlich eine grüne Wiese, während ein Reiher, in unmittelbarer Nähe steht. Dieser beobachtet aufmerksam seine Umgebung.
Flußpferd bei der Nahrungsaufnahme
Bei einer Sundowner-Bootsfahrt entstand diese Aufnahme des beindruckenden Tieres. Weiter beindruckend waren die Laute die dieser Tiere von sich geben. Nachts hatten wir dies bis ins Zimmer unsere Lodge gehört
Ein Elfenbein – Ein Elefant
Diesen besonderen Elefant sahen wir bei unserer Safari letztes Jahr in Namibia. Laut unserem Guide hat er den zweiten Stoßzahn entweder bei einem Kampf oder wahrscheinlicher beim Öffnen eines Betondeckel – um an Wasser zu kommen – verloren.
Gräser
Tropfenfänger
Nach dem Regen beugen sich die Gräser unter dem Gewicht zahlloser Wassertropfen , die wie glasklare Diamanten in der Sonne funkeln .
Herbstgräser
Das Bild entstand im Spätsommer 2026 auf Grönland. Ich war damit beschäftigt Schneehühner zu fotografieren. Meine Frau machte mich auf die Gräser aufmerksam, die mit dem warmen Abendlicht auf die farbige Tundra im Hintergrund tatsächlich ein tolles Motiv darstellten. EOS R5 Mk II, RF 100-500mm f/4,5 – 7,1L IS II USM, 1/60 sec, / 8, ISO 400
Farbenfroh
Blüte des Wiesen-Lieschgrases bei Sonnenaufgang. Die Blüte ist besetzt mit tausenden von Tautropfen und bildet so mit zusammen mit den Farben des Sonnenaufganges ein farbenfrohes Bild bestzt mit Perlen.
Lunge des Meeres
Unterwasserlandschaft im Mittelmeer mit einer Seegraswiese, bestehend aus dichtem Neptungras. Solche Neptungraswiesen bilden wichtige ökologische Lebensräume und sind daher auch als „Lunge des Meeres“ bekannt.
Schilfinsel
Diese Schilfinsel befindet sich in einem kleinen romantischen Waldweiher nördlich unterhalb von Schloss Mergenthau bei Kissing (Lkr. Aichach-Friedberg in Bayern).
Zittergras-Segge
Die Zittergras-Segge wächst im Wald, umgangssprachlich wird sie ‚Seegras‘ genannt, weil es an einen wogenden See erinnert, wenn sich die Halme im Wind bewegen.
Sonnenperlen
Vor eine nebligen Sonnenaufgang beugen sich die Ähren einer Schmiele unter der Last des Morgentaus. In den Tautropfen spiegeln sich der Himmel und der Sonnenaufgang Aufgenommen in der Mehlinger Heide im Pfälzer Wald.
Schilffeuer
Im Zentrum der Aufnahme stehen filigrane Schilfhalme und ihre buschigen Blütenstände, die vom tiefstehenden Gegenlicht der Abendsonne durchleuchtet werden. Durch das intensive Lichts erstrahlen die feinen Strukturen der Gräser in warmen, rotgoldenen Tönen. Fast wirkt es, als würden sie von innen heraus glühen und wie züngelnde Flammen in den Himmel ragen – eine visuelle Metapher, die dem Bildtitel „Schilffeuer“ alle Ehre macht.
Kreuz und quer …
durchziehen die Gräser das Bild – ein scheinbares Durcheinander. Bei längerem Verweilen ergab sich diese Komposition.
Abgelaufene Wettbewerbe

Bilder der Gewinner
Ausgabe: 7/2026 – Spinnen
Die aktuelle Ausgabe von NaturFoto präsentiert die besten Bilder der Finalisten und Gewinner unseres aktuellen Wettbewerbs. Sichere dir jetzt die neueste Ausgabe und genieße Naturfotografie in ihrer ganzen Pracht!
Bären
Wer ist der Stärkere
Ich habe diese 2 jungen Bären im bayerischen Wald im tiefen Schnee fotografiert. War 2 Tage lang dort und habe lange gewartet, bis sich die beiden Bären im Schnee ausgetobt haben.
Eisbär bei Sonnenaufgang
Wir hatten die Eisbärin zu Sonnenaufgang auf einer Eisscholle entdeckt. Mit dem Zodiac konnten wir uns etwas annähern, was es uns ermöglichte den pastellfarbenen Himmel als Hintergrund zu nutzen. Eine atemberaubende Begegnung mit einer sehr entspannten Bärin, die uns auch ihren Jagderfolg des Morgens (eine Ringelrobbe) präsentierte.
ein kleines Nickerchen
einer roter Panda macht es sich auf dem Baum gemütlich
Eisbär in Bewegung
Die Begegnung war unverhofft. Plötzlich tauchte der Eisbär nahe beim Schiff auf und strebte scheinbar einem Ziel entgegen, mal auf Eisschollen laufend, mal durchs Wasser schwimmend. Im Gegenlicht zeichnete er sich schön gegen den Hintergrund ab. Die aus dem Fell fallenden Wassertropfen zeigen, dass er kurz davor aus dem Wasser gestiegen war.
Braunbär nach Lachsgenuss
Alaska ist Bärenland. Etwa 30000 bis 40000 Braunbären durchstreifen die unterschiedlichsten Lebensräume. Sie sind Allesfresser. Tundragrizzlies leben überwiegend vegetarisch. Beeren, Wurzeln, Gräser etc. stehen auf ihrem Speiseplan. Wenn die Lachse in riesigen Schwärmen an der Küste Katmais auftauchen, gibt es für die dort lebenden Braunbären Proteine in Hülle und Fülle. Nach ausgiebiger Lachsbeute plantscht unser Katmaibär völlig entspannt im eiskalten Wasser, unterhalb eines Wasserfalls, wo sich die Lachse stauen.
Im Wollgras
Das Wollgras in den Sumpfgebieten im Osten von Finnland bietet im späten Frühling eine wunderbare Kulisse für tolle Bärenbilder. Dieser halbwüchsige Bär hat einen anderen Bären entdeckt und sich auf die Hinterbeine gestellt um eine bessere Übersicht zu haben. In meinem Fotohide hatte ich die Möglichkeit am Boden liegend nach oben zu fotografieren und so eine spannendere Perspektive zu erhalten.
Komm spiel mit mir
Wer kann da wiederstehen. Doch so nah über dem Eisbären kommen dann doch leichte Zweifel. Egal wie – für eine ungewöhnliche Fotosession nimmt man manches Risiko auf sich. Und es hat sich gelohnt. So nah kommt man nie wieder zusammen.
Kräftemessen
Bei sommerlichen Temperaturen messen die Braunbären ihre Kräfte im kühlen Wasser.
Wird das reichen?
Dieser Eisbär hat ein auf Spitzbergen, wie der deutsche Name der arktischen Inselgruppe Svalbard lautet, endemisches Rentier erbeutet und verspeist. Dies ist eine recht neu erlernte Jagd-Methode, die eine Anpassung an den Rückgang des Meer-Eises im Rahmen der Klimaerwärmung darstellt. Ob dies für den Erhalt der Art reicht, wird sich zeigen: die Jagd auf Rentiere ist mit einem deutlich höheren Energieverbrauch für die großen Bären verbunden als die „traditionelle“ Robben-Jagd. Es zeigt aber immerhin die beeindruckende Anpassungsfähigkeit dieser ikonischen Spezies.
Bergwelten
Lärche im Hochgebirge bei Sonnenuntergang
Die Sonne wollte untergehen, schickte aber noch einen letzten Sonnenstrahl in die Berge des Berner Oberlandes
Torres del Paine
Es war ein unvergesslicher Morgen im N.P. Torres del Paine in den chilenischen Anden. Schon lange vor Sonnenaufgang hatten wir bei eisigen herbstlichen Temparaturen diesen wunderbar gelegenen Aussichtspunkt aufgesucht. Die Mühen hatten sich gelohnt. Über den Anden geht die Sonne auf und um die TORRES DEL PAINE wehen eisige Stürme.
Der Himmel brennt
Alle paar Minuten verschwand der Horizont nahezu vollständig in den Wolken. Erst zu Sonnenuntergang konnte die untergehende Sonne sich durchsetzen und ließ einige Wolken zwischen den Bergen in ihrem Licht förmlich brennen.
Mount Fitz Roy
Bei unserer Wanderung zum Mount Fitz Roy ergab sich dieser wunderbare Blick von der Laguna Capri aus.
Mount Tombstone im Reegn
Der Mount Tombstone ist ein wichtiges Orientierungszeichen im Yukon. Vom Ort der Aufnahme ist er immerhin ca. 25 km entfernt. Am ersten Tag meines Besuchs stand ein starkes Gewitter zwischen dem Berg und mir. Mount Tombstone lag hinter Regenschleiern – im Vordergrund schien die Sonne durch Wolkenlöcher. Die Lichtstimmung war dramatisch. Am nächsten Tag präsentierten sich Tal und Berge unter einem ruhigen, wolkenlosen blauen Himmel.
verhüllt
Lang- und Plattkofel, Seiser Alm
Allgäu im Nebel
Eigentlich war ein Besuch auf Neuschwanstein geplant. Leider waren keine Tickets mehr für den Zeitpunkt verfügbar. So besuchten wir statt dessen das Schloss Hohenschwangau. Von dort aus entstand diese Aufnahme mit dem Blick auf die gegenüberliegenden Felswände. Ein regnerischer Tag, der aber trotzdem seinen Reiz hatte.
Berg der Berge
Für uns Schweizer ist das Matterhorn natürlich DER Berg! Nach einem sehr arbeitsintensiven Morgen, Matterhorn blaue Stunde, Sonnenaufgang vom Stellisee aus, galt es das Zimmer zu räumen und da präsentierte sich uns dieses Bild. Wir waren glücklich dass wir den Blitz mit auf den Berg genommen hatten!
Langes Horn im Morgengrauen
Ich habe das Bild kurz vor Sonnenaufgang vom Gipfel des Falkenstein im Elbsandsteingebirge aufgenommen. Der in der Nacht noch deckende Bodennebel verzog sich langsam in dieTäler und offenbarte die Landschaft.
Spinnen
Rote Röhrenspinne
Die Rote Röhrenspinne zählt für mich zu den schönsten und interessantesten einheimischen Spinnenarten. Sie ist stark gefährdet und steht auf der Roten Liste. Nur die Männchen tragen das auffällig rote und mit vier Punkten versehene Muster auf dem Hinterleib. Die kräftigen Beinchen sind schwarz und haben weiße Ringelchen. Die Weibchen hingegen sind kohlschwarz und sie verbringen die Zeit ihres Lebens in einer Röhre unter der Grasnarbe. Ausschließlich in einem engen Zeitfenster Ende August Anfang September laufen die Männchen sehr flott durch die Heide auf der Suche nach einem Weibchen in ihrer Röhre. Dort zieht es dann mit ein. Aufgrund dieses Verhaltens ist es so schwer, diese Spinnenart überhaupt zu finden. Manchmal ist es nur ein Zeitfenster von max 2 Wochen. Dann muss man die richtige Zeit genau abpassen. Man weiß bis heute nicht, wieviele dieser Spinnen es überhaupt gibt.
Südrussische Steppentarantel
Die Gegend um den Neusiedlersee in Österreich ist das südlichste Verbreitungsgebiet für die Südrussische Steppentarantel. Im Oktober 2022 hatte ich das Glück diese beeindruckende Spinne am Fahrradweg, wo sie sich in der Sonne wärmte, zu entdecken und zu fotografieren.
_1676258_bis_84_Springspinne_&_Fliege_Naturfoto.jpg
Diese winzige Zebra-Springspinne hatte blitzschnell eine Fliege überwältigt, und daß dann ruhig auf der Mauer – zumindest relativ ruhig. Als ich dann mit der schnell aufgebauten Makro-Ausrüstung plus Stativ anrückte, ging sie natürlich sofort auf Abstand. Aber ich blieb „dran“, und zu meiner eigenen Überraschung hat sie sich später soweit beruhigt, dass ich einige Stacking-Serien fotografieren konnte, ohne dass sie mittendrin weiter wanderte. Das fertige Bild – hier zum Quadrat beschnitten – zeigt beide Tiere in ihrer eindrucksvollen Schönheit und Eleganz: das erfolgreiche Raubtier, und die sterbende Fliege.
Krabbenspinne mit Beute
Das Foto zeigt eine Krabbenspinne, die eine erbeutete Schwebfliege fest im Griff hat. Aufgenommen auf einer Blüte in unserem naturnahen Garten. Erstaunlich, mit welcher Leichtigkeit diese kleine Spinne die sehr viel größere Beute fest hält. Zur Anwendung kam hier die Focus Bracketing Methode mit der Lumix GX9 und dem M.Zuiko 60mm Makro. Die 40 einzelnen Fotos wurden dann von der Software Helicon Focus Pro zu einem Gesamtbild verrechnet.
Verschollener Dünenspezialist
Der „Dünenspringer“, eine winzige, ausschließlich auf Binnendünen vorkommende Springspinnenart gilt in Deutschland als vom Aussterben bedroht und in vielen Bereichen als verschollen ! Chancen, um die im Sand perfekt getarnte Spinne zu entdecken hat man eigentlich nur, wenn sie sich bewegt. Fotografisch ist es neben der Größe eine Herausforderung, auf „Augenhöhe“ zu gelangen.
Streckerspinne am Morgen
In einer Lücke zwischen den taubesetzen Fäden konnte ich die Baumeisterin des Kunstwerks entdecken – eine Streckerspinne.
Die gestreifte Jägerin
Zweifelsohne zählt die Gerandete Jagdspinne (Dolomedes fimbriatus) zu unseren schönsten Spinnenarten. Ausgewachsene Weibchen bieten mit ihrer kontrastreichen Färbung und einer Körperlänge von über 2 cm einen eindrucksvollen Anblick. Man findet die inzwischen recht seltene Art in erster Linie in der Nähe von Gewässern, wo sie nicht nur in der Vegetation im Uferbereich, sondern sogar unter Wasser auf Beutefang geht. Mit einer relativ offenen Blende versuchte ich den Schärfebereich auf die Augen zu beschränken, so dass der in die Unschärfe übergehende gestreifte Körper einen fast „grafischen“ Eindruck erzeugt.
Farbenblind
Trotz ihrer acht Augen hat sich die Veränderliche Krabbenspinne geirrt: In der Regel passen sich diese Krabbenpinnenart der Blütenfarbe an, auf der sie auf ihre Beute lauern. Gleichzeitig sind sie auch vor Fressfeinden (Prädatoren) farblich gut getarnt. Hierzu sind aber nur ausgewachsene Weibchen fähig und der Wechsel auf eine andere Farbe dauert einige Tage. Die viel kleinere Männchen können das nicht. Aus zeitlichen Gründen konnte ich einen möglichen Farbwechsel nicht beobachten. Entdeckt wurde die Spinne beim betrachten der Pyramidenorchis.
Regungslos
Eine Zebraspringspinne sitzt regungslos da und ist bereit zum Angriff. Olympus E-M1 mk. II, 90 mm Macro, ISO 200f/3.5, 1/50 s. Focus stacking: 12 Bildern. Blitz.
Jetzt mitmachen
Hast du ein besonderes Auge für Naturfotografie? Teile deine besten Schnappschüsse und werde Teil unseres Wettbewerbs! Mit etwas Glück erscheinen deine Bilder in der nächsten Printausgabe von NaturFoto – jetzt mitmachen!


Bilder der Finalisten

Impressionen vergangener Wettbewerbe
Treiben lassen
Als ich morgens lange vor Sonnenaufgang an meinem Fotospot ankam schliefen die beiden Schwäne noch und bemerkten mich nicht.
Disteln im Winter
Die Disteln der Wilden Karde sind im Winter oft schneebedeckt und doch durch die stacheligen Strukturen gut erkennbar. Mit dem Makroobjektiv fand ich einen kleinen, interessanten Ausschnitt, der durch den neuschneeartigen Hintergrund in fast reinem Weiß zum Vorschein kam. Die Stachel der Distel kommen somit gut zur Geltung.
Zarte Schönheit
Entstanden ist dieses Foto auf einem kleinen Streuobstwiesenstück direkt oberhalb der Bundesstraße. Durch die Gegenlichtsituation konnte ich die Wiesen-Glockenblume als Silhouette abbilden, um ihre filigrane Form zu betonen.
Glänzende Binsenjungfer beim Versteckspiel
Binsenjungfern verstecken“ sich gern hinter Halmen (und bewegen sich dabei sogar um den Halm herum, sobald der Beobachter bzw. der Fotograf sich bewegt), etwas das ich schon häufiger beobachtet habe aber schön länger als abstrakte Makroaufnahme festhalten wollte. Bei dieser Glänzenden Binsenjungfer (Lestes dryas) hat schließlich alles gepasst: ich hatte mein Makro dabei, der Hintergrund war schlicht und das Tier hat mich geduldig fotografieren lassen. Da ich jedoch mein Stativ nicht dabei hatte, es schattig war und ich für die Schärfentiefe eine relativ kleine Blendenöffnung verwenden wollte, war der ISO-Wert recht hoch und ich habe das Bild in Lightroom entrauscht.“
Rapsweißling im weißen Blütenmeer
Es braucht keine weiten Wege um Naturmotive zu finden. Im Frühling blüht es überall. An einem späten Nachmittag nach der Arbeit hatten mich viele Doldenblüten entlang eines Weges in den Bann gezogen. Auf einer der Dolden entdeckte ich diesen Rapsweißling der sich dort ausruhte. Und so ließ er mir genügend Zeit viele Bilder von ihm zu machen aus verschiedenen Positionen. Besonders gefiel mir dass es nur wenige Farben gab, überwiegend in Weißtönen. Einzige der leichte Wind erschwerte das fotografieren. Ein Stativ hatte ich nicht im Wagen und so musste alles aus der freien Hand erledigt werden. Eines der Ergebnisse ist dieses Bild. Danke mein kleiner Freund!
Welspaarung
Im Frühjahr hatte ich das Glück, Welse bei der Paarung zu beobacheten. Die Tiere schwammen umeinander und hielten dabei ständig Körperkontakt, sie haben sich regelrecht umschlungen.
Angelandet
Das Foto entstand in Strandnähe im Süden von Kreta neben einem kleinen Bach, der ins Meer floss. Eine Frühe Heidelibelle“ landete auf einem Binsenhalm. Es gelang mir, sie symmetrisch am Halm abzulichten (Schärfepunkt Flügel). Den abgebrochenen Binsenhalm links unten, habe ich als kleinen „Symmetriebrecher“ absichtlich im Bild belassen.“
Wespenbussard kurz vor Wasseraufnahme
Ein seltener Anblick selbst im Gehege des Nationalpark Bayerischer Wald. Ein Wespenbussard landet an der Wasserstelle und befindet sich kurz vor Wasseraufnahme. Die Spiegelung als i-Tüpfelchen bringt den beeindruckenden Greifvögel zur vollen Geltung
Turmfalke
Turmfalke beim Anflug auf Beute ! Nur 30 cm liegen zwischen linse und Motiv wen der Falke den Lichtstrahl der Schranke unterbricht!
Galerie Archiv
Was bisher geschah…
Ein Archiv voller Highlights: Entdecke hier die spektakulärsten Fotos aus den vergangenen Wettbewerben – von atemberaubenden Landschaftsaufnahmen bis zu faszinierenden Tierporträts.