



Die NaturFoto Lesergalerie
Zeig uns deine schönsten Naturaufnahmen! Jeden Monat stellen wir eine neue Foto-Challenge zu einem spannenden Thema. Die besten Einsendungen präsentieren wir in unserer Galerie – und die Sieger schaffen es in die nächste Printausgabe von NaturFoto.
Kommt die Rede auf Bären, so denken viele vermutlich zunächst an Braunbären, tatsächlich aber gibt es, denkt man ein wenig gründlicher nach,
eine beachtliche Fülle …
Nebel – mal als zarter Schleier, mal als wolkiger Strom, der durch Täler fließt – verwandelt Landschaften, sorgt für besondere, manchmal mystische Stimmungen. Entsprechend …
Gräser sind in nahezu allen Landlebensräumen allgegenwärtig. Als individuelle Pflanzen nehmen wir sie oft gar nicht wahr. Sie liegen als grüne Teppiche, aus denen …
Laufende Wettbewerbe
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September
Bären
Kommt die Rede auf Bären, so denken viele vermutlich zunächst an Braunbären, tatsächlich aber gibt es, denkt man ein wenig gründlicher nach, eine beachtliche Fülle unterschiedlicher Bärenarten, die von den zierlichen Nasenbären über Große und Kleine Pandas, Lippen- und Kragenbären bis zu den gewaltigen Eisbären reicht. Viele dieser Tiere sind aktuell im Bestand bedroht und ein erheblicher Teil der Arten allenfalls Spezialisten bekannt. Wir freuen uns auf Ihre Bilder bekannter und weniger bekannter Bären – egal ob aus der Natur oder aus einem Zoo.
Einsendeschluss: 15. Juli
zur Teilnahme -

Oktober
Nebel
Nebel – mal als zarter Schleier, mal als wolkiger Strom, der durch Täler fließt – verwandelt Landschaften, sorgt für besondere, manchmal mystische Stimmungen. Entsprechend beliebt ist er bei vielen Landschaftsfotografinnen und -fotografen. Er erlaubt es, störende Elemente zu verstecken, erscheint, je nach Lichteinfall und Sonnenstand, mal kühl blau, mal leuchtend gelb, orange oder rot. Wir freuen uns auf Ihre schönsten Nebelbilder!
Einsendeschluss: 15. August
zur Teilnahme -

November
Gräser
Gräser sind in nahezu allen Landlebensräumen allgegenwärtig. Als individuelle Pflanzen nehmen wir sie oft gar nicht wahr. Sie liegen als grüne Teppiche, aus denen Wiesenblumen hervorstechen, in der Landschaft, prägen als Schilfgürtel Gewässerränder oder wachsen, wie einige Bambusarten, baumhoch und bilden dann oft dichte Wälder. Bei genauem Hinsehen liefern Gräser unzählige reizvolle Motive – mal als Graslandschaft, mal als filigranes Makromotiv. Wir sind gespannt, was Ihnen zu diesem vielseitigen Thema einfällt!
Einsendeschluss: 15. September
zur Teilnahme

Bilder der laufenden Wettbewerbe
Gräser
Nistmaterial
Die Spatzen holen sich jedes Jahr die Puschel der Gräser für ihren Nestbau.
Sonnenaufgang hinter hohem Gras
Das hohe Gras dekorierte den Sonnenaufgang auf der Halde Schleswig „Asselner Alm“ im Dortmunder Osten.
Im Licht
Original auf Diafilm. Mit dem 300er Tele konnte ich diesen Schilfhalm isolieren und ins rechte Licht rücken.
Gräser vor einen Jägerzaun
Gräser vor einem alten Jägerzaun fotografiert.
Tautropfen Bewegungsspiel
Eigentlich bin ich an diesem kühlen Aprilmorgen extra früh aufgestanden, um Rehe in den Feldern oberhalb von Remagen zu fotografieren. Durch die kühle Luft waren die Gräser in den Feldern noch mit Tau bedeckt. Mit den ersten Sonnenstrahlen begann die ganze Wiese zu glitzern. Kurzerhand habe ich mich dazu entschlossen, fotografisch mit den Tautropfen zu experimentieren. Abgesehen von den typischen Bokehkreisen kam mir die Idee, die funkelnden Tautropfen mittels ICM und längerer Belichtungszeit von 1/8 Sekunden zu verwischen und als Leuchtspuren festzuhalten. Aufgenommen wurde das Bild mit einer Nikon Z8 und einem Nikkor 400mm f/4,5 S Objektiv bei Blende f/14, 1/8 sek Belichtungszeit, ISO 100 & +1/3 EV.
Borstenhirse
Ich fand eine größere Ansammlung der roten Borstenhirse in einer Wiese am Rande eines Auwaldes.Der Hintergrund war bereits schon dunkel,die Pflanze aber wurde wunderbar beleuchtet.
Wollgras
Wollgras kurz vor Sonnenaufgang zur blauen Stunden vor dem kalten Nebel.
Leben am Grashalm
Ein unscheinbarer Grashalm bietet Lebensraum für den Mikrokosmos dieser winzigen Schnecke
Gemeinsam
Ein Kormoran mit geöffnetem Schnabel balanciert auf der Spitze eines verwitterten Baumstumpfs, direkt darunter steht ein Graureiher elegant zwischen den knorrigen Ästen. Rechts im Wasser ruhen mehrere Graugänse, teils schwimmend, teils dösend. Die tief stehende Abendsonne lässt das Schilf golden leuchten und sorgt für einen starken Kontrast zum ruhigen, dunklen Wasser.
Nebel
Niederrhein
Wenn die Kopfweiden sich im Nebel verhüllen, wird es mystisch am Niederrhein.
Flug über die Lippe
Jahrelang fuhr ich auf meinem Weg zur Arbeit über eine Brücke über die Lippe. Eines nebligen Morgens konnte ich diesem Motiv nicht widerstehen, denn solche Lichtbedingungen sind hier äußerst selten. Der Vogel in der Bildmitte ist vermutlich ein Eisvogel.
Leicht benebelt
Der Nebel hatte sich gelichtet und der Kormoran kam zu Vorschein.
Kermodebear wartet auf ihr cup
Nebel am Morgen über dem Yukon River. Fotografiert vom Top of the World Highway.
Nebelbogen
Auf einer Segelkreuzfahrt vor Ostgrönland erlebten wir diesen Nebelbogen, eine Sonderform des Regenbogens, die durch besonders feine Tröpfchen entsteht.
Spotlight
Wie ein mystisches Wesen erscheint das Reh im Nebelteppich des stillen frühen Morgens und genießt seinen Auftritt im Scheinwerferlicht. Es zeigt sich denjenigen, die mit Geduld und Ruhe warten und genau hinsehen
Morgennebel
Trotz der täglichen Sommerhitze genießen wir mit der Natur kurz nach Sonnenaufgang den Morgennebel im Tal.
Morgendunst über den Horton Plains
Nach einer kühlen Nacht schließt ein dichter Teppich aus Bodennebel die weiten Waldtäler im Hochland von Sri Lanka ein. Während der Bergwald im Vordergrund noch im tiefen Schatten liegt, bricht im Hintergrund das erste Sonnenlicht durch die Wolken und trifft direkt auf die weiche Nebelkante. Kamera: Canon EOS R5 Objektiv: Canon RF 24-105mm f4 L IS USM bei 58 mm Aufnahmedaten: ISO 100, f/8, 1/80 Sek. Stativ: Ja
Morgennebel
Die morgendlichen Nebelstimmungen haben für mich immer etwas Mystisches. Immer wenn ich am Ammersee bin besuche ich diesen Ort.
Bären
Nach dem großen Fressen
Eine Eisbärenmutter reinigt sich nach dem Fressen an einem verendeten Walross mit ihrem Jungen. Die Reduktion auf SW fokussiert auf den fast symmetrischen Putzvorgang.
Bettelbärin am Heimweg
Wir befanden uns am Weg vom Bâlea-See zu unserer Unterkunft in Sibiu auf der Transfăgărășan, als wir diese Bärin vom Auto, das wir in einer Pausenbucht geparkt hatten, beobachten konnten. Sie war zuvor, als wir in die andere Richtung unterwegs waren, in dieser Bucht und bettelte die Vorbeifahrenden mit gehobener Tatze um Futter an. Leider hatte Sie Trotz aller Verbotsschilder Erfolg. In der Bucht fanden sich Apfelreste, Chips- und Proteinriegel-Verpackungen. Zur Zeit dieses Fotos hatte Sie gerade den letzten Apfel verspeist und machte sich, wohl auch weil sich der Tag dem Ende neigte, auf den Weg, warf mir einen letzten Blick zu, um zu sehen, dass ich wirklich kein Futter aus dem Auto werfe, und querte die Straße um über den steilen Hang in den Wald zu verschwinden.
Ruhe
Das Bild entstand an einem schönen Herbsttag bei einer Wanderung durch das Tierfreigelände am Lusen im Bayerischen Wald.
Rast
Dieser Schwarzbär machte eine lange Rast auf einem Parkplatz. Unser Wohnmobil störte ihm absolut nicht. Mir ist es nun schwer gefallen, ein Foto auszusuchen, da ich eine sehr, sehr lange Serie erstellt habe.
Freundlicher roter Panda
Erst wollte er sich gar nicht zeigen, dann schenkte er uns doch ein freundliches Lächeln durch die Zweige.
WC Besetzt
Im Waschbärengehege ist ein „Klohäuschen“ mit dem obligatorischen Herz in der Tür aufgebaut. Ein Spielplatz für die Waschbären. Der herzliche Ausblick wurde eifrig genutzt.
Rote Pandas
Ein usseliger Tag im Karlsruher Zoo. Bei Regen und gerade mal 7 Grad Celsius wollten nicht mal die Eisbären ihre Behausung verlassen. Doch die roten Pandas trotzten tapfer dem Wetter.
Spielerisch kämpfen die 3 jährigen Geschwister
Im Herbst beobachteten wir mehrere Tage eine Bärin mit 3 großen Jungen im Lachsfluß. Zwischen Geschwistern gab es immer wieder Kämpfe im Wechsel mit Verspielten Augenblicken.
Kermodebear mit seinen Jungen
Nach Jahren der Suche des Kermodebears fanden wir unerwartet eine Bärenmama mit zwei katzengroßen Jungen. Wir begleiteten sie viele Tage und erfreuten uns an Ihrer Führsorge nach Tagen akzeptierte sie uns in einiger Entfernung, so entstanden viele Aufnahmen und mir ist es schwer gefallen eines auszusuchen.
Abgelaufene Wettbewerbe

Bilder der Gewinner
Ausgabe: 7/2026 – Spinnen
Die aktuelle Ausgabe von NaturFoto präsentiert die besten Bilder der Finalisten und Gewinner unseres aktuellen Wettbewerbs. Sichere dir jetzt die neueste Ausgabe und genieße Naturfotografie in ihrer ganzen Pracht!
Spinnen
Uferjäger
Ja, die beindruckende Spinnengattung Dolomedes hat ihren deutschen Namen Uferjäger aus der Beschreibung der Lebensweise: Hier lauert eine Gerandete Jagdspinne -Dolomedes fimbriatus am Gewässerrand auf Beute und sprintet dann über das Wasser zum Fang. Der Stein zeigt deutlich, dass sie dabei nicht ganz trocken bleibt. Als Beute in diesem Tümpel gab es reichlich Kaulquappen, auf die es auch noch eine Ringelnatter abgesehen hatte.
Rote Röhrenspinne
Die Rote Röhrenspinne zählt für mich zu den schönsten und interessantesten einheimischen Spinnenarten. Sie ist stark gefährdet und steht auf der Roten Liste. Nur die Männchen tragen das auffällig rote und mit vier Punkten versehene Muster auf dem Hinterleib. Die kräftigen Beinchen sind schwarz und haben weiße Ringelchen. Die Weibchen hingegen sind kohlschwarz und sie verbringen die Zeit ihres Lebens in einer Röhre unter der Grasnarbe. Ausschließlich in einem engen Zeitfenster Ende August Anfang September laufen die Männchen sehr flott durch die Heide auf der Suche nach einem Weibchen in ihrer Röhre. Dort zieht es dann mit ein. Aufgrund dieses Verhaltens ist es so schwer, diese Spinnenart überhaupt zu finden. Manchmal ist es nur ein Zeitfenster von max 2 Wochen. Dann muss man die richtige Zeit genau abpassen. Man weiß bis heute nicht, wieviele dieser Spinnen es überhaupt gibt.
Geduldiges Warten
Die Aufnahme entstand bei einer Reise durch Peru. Vom Hafen in Puerto Maldonada fuhren wir auf dem Fluß Tambopata bis zum Tambopata Research Center – Dauer insgesamt über 5 Stunden. Dort befindet sich eine Forschungsstation für Aras und ein paar Zimmer sind für Touristen buchbar. Das Besondere daran ist, dass die Zimmer keine Fenster zum Dschungel hin haben. Eine Zimmerdecke ist auch nicht vorhanden, man sieht bis oben zum Dachfirst. Von der Unterkunft aus bestehen ganz viele Ausflugsmöglichkeiten nur mit Guide). Auf einem der Ausflüge kamen wir an einem Busch vorbei und entdeckten die abgebildete Spinne. Das Netz dient dazu, Vögel vor dem Netz zu warnen und wird durch das auffällige Zick-Zack-Muster aus Seide zudem stabiler. Sie sind für den Menschen ungefährlich, ein Biss ist eher mild und mit einem Bienenstich vergleichbar. Spinne (Argiope submaronica), Familie der Orb-Weaver-Spinne, Objektiv 180 mm, 1/30 sec., ISO 400, Stativ.
Wespenspinne
Auf einem Trockenrasen in der Fränkischen Schweiz entdeckte ich eine Wespenspinnne, die blitzschnell einen Grashüpfer einwickelte und ihn anschliessend mit ihrem Gift getötet hatte. Die Tiere stammen ursprünglich aus dem südlichen Europa. Mittlerweile ist sie in vielen europäischen Ländern anzutreffen.
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Diese winzige Zebra-Springspinne hatte blitzschnell eine Fliege überwältigt, und daß dann ruhig auf der Mauer – zumindest relativ ruhig. Als ich dann mit der schnell aufgebauten Makro-Ausrüstung plus Stativ anrückte, ging sie natürlich sofort auf Abstand. Aber ich blieb „dran“, und zu meiner eigenen Überraschung hat sie sich später soweit beruhigt, dass ich einige Stacking-Serien fotografieren konnte, ohne dass sie mittendrin weiter wanderte. Das fertige Bild – hier zum Quadrat beschnitten – zeigt beide Tiere in ihrer eindrucksvollen Schönheit und Eleganz: das erfolgreiche Raubtier, und die sterbende Fliege.
Schau mir in die Augen
Springspinnen sind so klein, ich habe diese Heliophanus nur zufällig im Gras entdeckt. Doch wenn man nah rangeht, sieht man wie hübsch diese winzigen Tierchen doch sind.
Listspinne
Portrait einer Listspinne (Stack)
Spinne am Halm
An einem sehr grauen Tag war so gar nichts los in den Zugwiesen und ich beobachtete ein Streckerspinne beim Netzbau zwischen den Grashalmen. Dabei kam mir die Idee für diese grafische Umsetzung.
Farbenblind
Trotz ihrer acht Augen hat sich die Veränderliche Krabbenspinne geirrt: In der Regel passen sich diese Krabbenpinnenart der Blütenfarbe an, auf der sie auf ihre Beute lauern. Gleichzeitig sind sie auch vor Fressfeinden (Prädatoren) farblich gut getarnt. Hierzu sind aber nur ausgewachsene Weibchen fähig und der Wechsel auf eine andere Farbe dauert einige Tage. Die viel kleinere Männchen können das nicht. Aus zeitlichen Gründen konnte ich einen möglichen Farbwechsel nicht beobachten. Entdeckt wurde die Spinne beim betrachten der Pyramidenorchis.
Kämpfe
Austernfischer Balz
Bei der balz der Austernfischer kommt es immer wieder zu spektauklären Kämpfen. Dies ist an den Stränden der Nordsee gut zu beobachten, wie hier am Amrumer Kniep-
Revierkampf
Vor einigen Jahren wurde bei Rapperswil am Zürichsee ein langer Holzsteg über das Wasser als Verbindung eines Pilgerweges gebaut. Dieser Steg quert eine Bucht mit grossem Schilfbestand und ist ein beliebter Aufenthaltsort für viele Zug- und stationäre Vogelarten. Die Möglichkeit zu fotografieren sind vielfältig. Ich habe als Motiv diese Stockentenerpel gewählt, weil diese sich einen dynamischen Kampf geliefert haben. Vermutlich ging es um einen Revierkampf für die bevorstehende Brutzeit. Von diesem Steg aus erfolgen die Aufnahmen vielfach von oben, was nicht immer günstig ist. Für diese Aufnahme schien es mir aber geradezu ideal.
Krötenzopf
Beim Laichgeschäft der Erdkröten (Bufo bufo) kommt es aufgrund des Männerüberschusses oft um Gerangel um einzelne Weibchen, wobei mehrere bis zahlreiche (hier 3-4) Männchen sich zur Begattung an dieses klammern, man spricht vom sogenennten Krötenzopf. Die klammernden Kröten (der Klammerreflex wird als Amplexus bezeichnet) halten dabei so fest, dass es auch zum Ertrinken einzelner Tiere kommen kann. In diesem Krötenzopf ist das Weibchen das grössere und etwas rötlichere Tier zunterst.
Der Eindringling
Der Bussard verteidigt seinen Futterplatz gegen den eindringenden Rotmilan.
Bleib stehen! Ich habe doch nur eine Frage!
Ein junger männlicher Löwe versucht sich an einer Giraffe – letztlich ohne Erfolg…
Haubentaucher
Ich konnte die Haubentaucher bei Revierkämpfen vom Boot aus auf den Feldberger Seen aufnehmen. Sony Alpha 99 M2, 4,5/400
Streit um den besten Platz an der Futterstation
Ich habe eine kleine Futterstelle mit Mehlwürmern. Dort gibt es immer wieder ordentlich Streit, obwohl genug für alle da ist.
Zwei gegen einen
Vor einiger Zeit beobachtete ich über 3, 4 Jahre eine Uferschwalben Kolonie. Somit hatte ich schon einiges gesehen und erlebt, bis auf diesen einen Morgen als sich plötzlich einige Uferschwalben immer wieder Boden an die Kehle gingen. Glücklicherweise ist kein Blut geflossen und alle Teilnehmer flogen jeweils wieder weg.
Birkhahnbalz
Das Imponiergehabe der dominanten Hähne mit ihrem blauschwarz glänzenden Körpergefieder ist faszinierend. Um den Balzplatzanteil liefern sie sich erbitterte Kämpfe, bei denen die Federn im wahrsten Wortsinn nur so fliegen. Mit erhobenem Haupt, stark geschwollenen Rosen, abgespreizten Flügeln, dem weit auseinandergefächerten Schwanzgefieder und einem typischen Fauchen signalisieren die prachtvollen Hähne ihre Kampfbereitschaft. Mit zunehmender Helligkeit verstummen langsam die weithin hörbaren Balzlaute. Nach und nach fliegen sie friedlich in verschiedene Richtungen davon, so als wäre nichts gewesen.
Nachtlandschaften
Milchstraße über der Namibwüste
Am frühen Abend stand die Milchstraße gerade noch hoch genug über den Hügeln in der Namibwüste, um diese schön zu umrahmen. Ein wenig Licht ließ die Baumgruppe im Vordergrund ein wenig leuchten.
Lichtzauber
Das lange Warten hat sich gelohnt. Endlich Nordlichter am „Tungeneset“ (Nord-Norwegen/ Insel Senja). Klares Wetter und Windstille waren notwendig, um die Aurora Borealis mit Spiegelung so ablichten zu können. Noch am späten Abend war Anfang September am Horizont eine leichte Dämmerung zu erkennen, was dem Foto zusätzlich Farbe verleiht.
Polarlicht
Die alte, solitär stehende, Eiche hatte ich bereits öfter als lohnendes Motiv in Betracht gezogen, aber erst eine klare Nacht mit Polarlichtern im Mai 2024 hat mich dazu gebracht die Eiche spät abends aufzusuchen und eine Vielzahl verschiedener Fotos dieser tollen Sznerie zu machen. Verwendet wurde eine MFT-Kamera (OM System) mit 7-14/2.8 Weitwinkel und Stativ.
Wildprets Natternköpfe vor dem Teide bei Nacht
Das Bild zeigt zwei für Teneriffa typische Wildprets Natternköpfe vor dem Teide mit Blick Richtung Norden. Es ist zusammengesetzt aus einer Belichtung für den Vordergrund, beleuchtet mit einer Taschenlampe, und 18 Aufnahmen a 5 Minuten für den Sternenhimmel.
Nachtspaziergang
Ein Nachtspaziergang entlang der Ostseeküste bei Saßnitz führte mich zu diesem Kreidefelsen. Durch eine lange Belichtungszeit, erkennbar an der geglätteten Wasseroberfläche, kam es zu diesem Bildergebnis. Der Sonnenaufgang ist noch weit entfernt, deutet sich aber schon am zart aufgehelltem Nachthimmel an.
Mitternachtssonne
Nachdem ich mich die unendlich vielen Stufen auf den Reinebringen hochgeschleppt hatte – die Angaben hierzu variieren von 1566 bis 1978 -, konnte ich dort an einem 31. Mai um 23.41 Uhr dieses Bild machen. Vorne ist der See Reinevatnet, dahinter der Fjord mit der Mitternachtssonne. Wenn man erst mal oben ist, ist es toll.
Vergangen
Toter in den See gefallener Baum in der Abenddämmerung, während der Mond bereits aufgegangen ist.
Heimfahrt
Nachts im Winter bei Schnee und Frost sind die Wälder im Harz wirklich magisch. Langzeitbelichtung vom Okertal.
Weg zur Milchstraße
ein leicht angeleuchteter Baum und Weg, der zur Milchstraße weist
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Bilder der Finalisten

Impressionen vergangener Wettbewerbe
Angelandet
Das Foto entstand in Strandnähe im Süden von Kreta neben einem kleinen Bach, der ins Meer floss. Eine Frühe Heidelibelle“ landete auf einem Binsenhalm. Es gelang mir, sie symmetrisch am Halm abzulichten (Schärfepunkt Flügel). Den abgebrochenen Binsenhalm links unten, habe ich als kleinen „Symmetriebrecher“ absichtlich im Bild belassen.“
Ameisenopfer
Ich bin seit ein paar Jahren im Frühjahr immer auf der Suche nach schlüpfenden Libellen, und meist kann ich dann den Schlupf bis hin zum Abflug verfolgen. Aber manchmal klappt es dann doch nicht, aus verschiedenen Gründen. In diesem Fall waren es 2 Ameisen, die zuschlugen (bzw. zubissen). Irgendwann konnte die Libelle die beiden Ameisen zwar abschütteln, aber da war es schon zu spät. Durch die zugefügten Wunden hatte sie zu viel Flüssigkeit verloren, und mangels Druckaufbau kam die Entwicklung zum Erliegen. Sie rutschte aus der Hülle und die am Boden wartenden zahlreichen Ameisen erledigten den Rest.
Glänzende Binsenjungfer beim Versteckspiel
Binsenjungfern verstecken“ sich gern hinter Halmen (und bewegen sich dabei sogar um den Halm herum, sobald der Beobachter bzw. der Fotograf sich bewegt), etwas das ich schon häufiger beobachtet habe aber schön länger als abstrakte Makroaufnahme festhalten wollte. Bei dieser Glänzenden Binsenjungfer (Lestes dryas) hat schließlich alles gepasst: ich hatte mein Makro dabei, der Hintergrund war schlicht und das Tier hat mich geduldig fotografieren lassen. Da ich jedoch mein Stativ nicht dabei hatte, es schattig war und ich für die Schärfentiefe eine relativ kleine Blendenöffnung verwenden wollte, war der ISO-Wert recht hoch und ich habe das Bild in Lightroom entrauscht.“
Schneeeule
Portrait einer Schneeeule
Balz der Schreiseeadler
Schreiseeadler, die so sehr mit der Balz beschäftigt waren. dass sie sich von unserem doch recht grossen Boot nicht stören liessen. Sie sassen sich gegenüber und neigten die Köpfe zueinander und dann wieder komplett nach hinten gekippt.
I am feeling blue
Eines der meistfotografierten Motive, der Wanaka Tree. Aber immer ein tolles Motiv. Jedesmal ist die Stimmung anders. Die Herausforderung besteht darin, andere Fotografen, Instagrammer, sowie Touristen aus dem Bildaufbau auszublenden. Gar nicht leicht, da alle immer bis an den Rand des Sees vorrücken… Manchmal auf näher…
Libellenlarve unter Wasser
Entdeckt beim Tauchen in einem Süßwassersee. Hier fotografiert mit einer Canon 5D Mark III im Seacam Unterwassergehäuse mit 2 Blitzen und Nassvorsatzlinse. Libellenlarven sind räuberische Lauerjäger.
Elfe in der Heide
Diese Heidelibelle konnte ich durch die blühenden Heidepflanzen hindurch fotografieren. Durch die sehr helle Belichtung entstand der luftige, leichte Eindruck.
Huhn und Pilz
In der weissen Wüste fotografieten wir Pilz und Huhn zur blauen Stunde zusammen mit dem Mond im Hintergund!
Galerie Archiv
Was bisher geschah…
Ein Archiv voller Highlights: Entdecke hier die spektakulärsten Fotos aus den vergangenen Wettbewerben – von atemberaubenden Landschaftsaufnahmen bis zu faszinierenden Tierporträts.